18 Nov

Frühstücks-Müsli-Muffins mit Quitten und Cranberries…

Cranberries, die knallroten, hüpfenden Powerbeeren aus den USA! Vor einigen Jahren konnte man sie hier in Deutschland nur in getrockneter Form beziehen, mittlerweile bekommt man sie in gut sortierten Supermärkten aber auch frisch zu kaufen. In erster Linie denkt man ja erst einmal das Cranberries süß sind, was vielleicht auch stimmen mag, wenn sie getrocknet und etwas gezuckert sind. Frisch sind sie in gegarter Form jedoch richtig sauer und lassen einen Mundwinkel zusammen ziehen. Darüber, dass man sie vielleicht roh essen könnte braucht man gar nicht nachzudenken, das schmeckt nämlich gar nicht.

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Gerade wegen der sauren Note habe ich frische Cranberries in Kuchen oder halt Muffins sehr, sehr gerne. Bereits vor zwei Jahren habe ich einen Apfelkuchen mit den roten Powerbeeren hier vorgestellt! Und als Gaby dann zum Blogevent Cranberries aufrief ergriff ich die Chance und kreierte nochmal ein leckeres Muffin-Rezept für Euch. Zudem brachte mir meine Biokiste vor zwei Wochen eine letzte Portion frische, deutsche Quitten, das musste ich doch ausnutzen, denn seit diesem Herbst bin ich auch den Quitten verfallen. Anstatt Quitten könnt Ihr aber auch einfach Äpfel verwenden.

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27 Okt

Kochbuchrezension & LeckerBox #97: Kürbispastete nach Nigel Slater’s Küchentagebuch…

Wie stellt Ihr Euch ein „Küchentagebuch“ vor? Ganz ehrlich, schließt mal die Augen, denkt an Küche, Kochen, Backen und Tagebuch und dann erzählt mir mal, wie Ihr Euch so ein Küchentagebuch vorstellt. Ich stelle es mir ähnlich vor, wie es Nigel Slater selbst in seinem Buch Küchentagebuch beschreibt: „(…) ein schlampiges Kuddelmuddel, ein Sammelsurium von allem und jedem, was ich mir merken möchte, von Einkaufslisten und Backtemperaturen bis zu der Frage, ob zwei oder eher drei Eier in den Kuchen gehören“. Zwischendrin ein paar Spritzer Olivenöl, Teigreste und vielleicht noch ein paar Krümmel frisch gemahlener Pfeffer…ja genau so würde mein Küchentagebuch aussehen wenn ich eines hätte!

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Das Küchentagebuch von Nigel Slater wurde mir freundlicherweise vom DUMONT-Verlag als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt. Und ich muss sagen, es hat mich vor eine Herausforderung gestellt. Ein Buch für das man sich am besten 3 Wochen Urlaub gönnt, es Abends mit ins Bett nimmt, über dem Schmökern darin fast einschläft und dabei das Mittagessen plant. Morgens mit dem Buch aufwacht und vielleicht schon mal das Abendessen oder den Einkauf auf dem Wochenmarkt plant. Sich Notizen macht, die kleinen Geschichten zwischen den Rezepten liest und währenddessen ein bisschen ins träumen gerät. Das Küchentagebuch ist definitiv kein normales Kochbuch, nein, es ist viel mehr, es ist eine Sammlung ganz toller Rezepte, Geschichten und Erzählungen, die einen in eine andere Welt abdriften lassen und gedanklich zu Besuch in die Küche eines tollen Koches schickt.

Die 3 Wochen Urlaub die ich am liebsten nur mit diesem Buch in der Küche verbracht hätte, hatte ich natürlich nicht. So habe ich also angefangen, mich nach der Einleitung ein bisschen an der Jahreszeit zu orientieren und mit den Monaten Oktober, November und Dezember das Lesen begonnen. Einige Rezepte wurden mit Klebezetteln versehen und Sonntag vor einer Woche habe ich mir bei schönstem Herbstwetter die Zeit genommen das erste Rezepte nachzukochen. Es sollte die Kürbispastete des 12. November werden! Weiterlesen

04 Okt

Wir wär’s, zu Erntedank „Karotten-Gewürz-Muffins mit Birne und Walnüssen“ und dazu noch ein bisschen Sprachunterricht in Eifeler-Platt?

Isch ben högg noh ens op jöck un nid hee! Das war Kölsch und heißt: Ich bin heute noch mal unterwegs und nicht hier! Ich selber bin mit Eifeler-Platt aufgewachsen und habe es dadurch, dass meine Eltern es sprechen auch wirklich noch gelernt. Eifeler-Platt ist ähnlich dem Kölschen oder dem Öcher-Platt (Aachener Platt) und egal aus welcher Gegend man kommt, man versteht sich trotzdem, auch wenn einzelne Vokabeln anders ausgesprochen werden. Ich selbst spreche Platt aber höchstens noch wenn ich zu Hause in der Eifel bin, ansonsten spreche ich ganz normal Hochdeutsch, denn sonst würde mich hier im Ruhrpott ja keiner verstehen. Ist ja schon schlimm genug, dass hier niemand weiß, was ein „Plümo“ (Bettdecke) und eine „Apfelkitsche“ (Kerngehäuse des Apfels) ist ;-). Wahrscheinlich hört man aber trotz meines Hochdeutsch immer noch raus, dass das Ruhrgebiet nicht meine Geburtsgegend ist und ich gebürtig irgendwo aus dem Rheinland komme.

Ich mag Dialekte sehr gern und ich finde man sollte sie auch nicht komplett verstecken, denn ein Dialekt hat schließlich etwas mit der Herkunft und der Heimat zu tun. Auch Kinder sollten aus meiner Sicht weiterhin mit dem Dialekt ihrer Heimat aufwachsen und es sollte Ihnen weiterhin beigebracht werden, so dass diese Heimatsprachen nicht komplett aussterben.

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Aber ich will Euch hier heute keine Lehre im Plattdeutschen und Dialekten beibringen, nein ich bin heute wirklich op jöck und genau das wollte ich Euch damit eigentlich nur sagen. Wo ich bin? In unserer Bundeshauptstadt Berlin, auf dem zweiten FoodBloggerCamp diesen Jahres in Deutschland. Wahrscheinlich bin ich gerade noch ziemlich müde, da ich zu wenig Schlaf abbekommen habe die letzten zwei Nächte, nur hungrig das bin ich bestimmt schon, denn ein Tag ohne Frühstück ist nur ein halber Tag.

Bereits am Donnerstag habe ich mich mit Frau Glasgeflüster auf den Weg nach Berlin gemacht, um dort die Hauptstadt zu rocken. Da ich die LunchLiebe aber nicht schon Tage vorher vorbereiten wollte, habe ich heute einfach etwas anderes für Euch, nämlich ein Rezept. Und da Morgen Erntedankfest ist sind die Muffins voll gepackt mit Karotten, Birnen und Walnüssen. Diese Muffins hatte ich auch auf dem FoodCamp in Bergisch Gladbach für die Kuchentafel beigesteuert und einige hatten bereits nach dem Rezept gefragt, also hier jetzt meine Karotten-Gewürz-Muffins mit Birne und Walnüssen! Weiterlesen

24 Jul

Buchrezension: „Brotzeit“ vom GU-Verlag und gewinne ein Exemplar des Büchlein!

Copyright: @ GU-Verlag ISBN 9783833832895

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Als ich im August 2011 den Entschluss gefasst hatte, jeden Tag eine LeckerBox zusammenzustellen und damit meine Ernährung und mein Essverhalten zu verbessern, habe ich mir einige Bücher gekauft. Zu den ersten beiden Büchern die ich kaufte gehörten Picknick und 1 LunchBox – 50 Rezepte aus dem GU-Verlag. Ich mag diese Büchlein heute noch sehr gerne und koche recht häufig etwas daraus, denn ich finde sie perfekt für den Einstieg in die LunchBox-Karriere 😉 Gerne hätte ich Euch eines dieser beiden Bücher vorgestellt und ein Exemplar an Euch verlost. Da diese Bücher jedoch schon etwas älter sind, konnte der GU-Verlag mir leider von beiden kein Verlosungsexemplar mehr zur Verfügung stellen. Sie haben mir jedoch ein anderes Angebot gemacht: das Buch Brotzeit! Auch dieses Buch befasst sich mit der Zubereitung für ein Essen to go, ob beim Picknick, auf der Arbeit oder der Fahrt in den Urlaub. Ich habe mich mit dem Büchlein jetzt bereits eine Weile beschäftig, schon etwas nachgekocht und möchte ich Euch das jetzt also Vorstellen…und am Ende könnt Ihr ein Exemplar des Buches gewinnen!

Das Buch beginnt mit einer sehr schönen und ausführlichen Einleitung zum Thema Brot: wusstet Ihr z.B. das Deutschland mit weit über 300 Brotsorten im Europäischen Vergleich sehr, sehr weit vorne liegt? Welches Brot passt zu welcher Speise, wie bewahrt man Brot am besten auf und das man Brotreste nicht wegwerfen soll? All das erfährt man allein schon in der Einleitung über Brot. Was macht ein Brot denn jetzt zur Brotzeit, was hat man alles für ein Picnick zu beachten und wie verpacke ich meine Nahrungsmittel für Unterwegs am besten? Das ist der Grundstock der Einleitung, die wirklich sehr schön und ausführlich beschrieben ist.

Aufgeteilt ist das Buch im Anschluss in 4 Hauptkapitel: Herzhafte Begleiter, Streichzart aufs Brot, Nicht ohne Salat und Etwas Süßes zum Schluss. Das Kapitel Herzhafte Begleiter beschäftigt sich hauptsächlich mit Fleisch- und Fischgerichten wie Fleichpflanzerl, Schnitzel und Fleischspieße. Im Anschluss folgt das Kapitel Streichzart aufs Brot, ein Kapitel welches mich alleine schon glücklich macht, denn ich liebe Brotaufstriche. Von Bayrischer Obazda hin zu Artischockenpaste mit Ricotta bis zu Möhren-Joghurt-Creme, hier ist wirklich für jeden etwas dabei.

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18 Jun

LeckerBox Erdbeer-Picknick: mit Erdbeer-Walnuss-Scones und Erdbeermilch…

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Seid Ihr auch so verrückt nach Erdbeeren wie ich? Bestimmt, oder? Obwohl die Erdbeer-Saison in diesem Jahr durch den milden Winter relativ früh gestartet ist, kam es mir schon wieder vor wie eine Ewigkeit, bis es endlich wieder schöne leckere deutsche Erdbeeren zu kaufen gab. Seit her wandern jede Woche mindestens 1 kg Erdbeeren in den Einkaufskorb. Meine Erdbeeren auf dem Balkon dagegen wollen dieses Jahr noch nicht so recht was werden, viele konnte ich noch nicht ernten, aber das wird wahrscheinlich noch, da bin ich ganz zuversichtlich. Da es also nichts besseres gibt, als schöne frische Erdbeeren in sämtlichen Variationen, liegt doch nichts näher, als ein Erdbeer-Picknick, oder? Und das am besten noch mitten im Erdbeerfeld oder während dem Erdbeeren pflücken…

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Ich jedenfalls habe heute das Picknick-Körbchen vollgepackt mit leckeren Erdbeer-Kreationen. Zum einen eine leckere Erdbeermilch und zum anderen Erdbeer-Walnuss-Scones. Ja, ich weiß, hier auf dem Blog gibt es schon so viele Scone-Rezepte aber hach, Scones gehen doch eigentlich immer! Zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder halt zum Picknick im Körbchen. Es gibt auch nichts schnelleres und einfacheres zu zaubern. Man hat sie sogar noch 45 Minuten vor dem Picknick noch schnell gebacken und im noch warmen Zustand ins Picknick-Körbchen gepackt.

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26 Mai

Erdbeer-Knuspertörtchen für Tastesheriff Clara #ichbacksmir

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Clara von Tastesheriff ruft wieder auf zu: Ich backs mir! Die letzten beiden Runden war ich nicht dabei, aber Erdbeeren konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Am Samstagmorgen habe ich die erste richtig schöne rote Erdbeere von unserer Erdbeerpflanze auf dem Balkon geerntet. Hach das ist immer ein schönes Gefühl, wenn man die erste eigene Erdbeere erntet. Die habe ich genüsslich am Samstagmorgen in meinem Müsli gegessen und da ich am Freitagabend keine frischen Erdbeeren bekommen habe, war das auch wirklich die einzige Erdbeere in meinem Müsli 😉

Samstagmorgen bin ich dann los und habe neue frische Erdbeeren besorgt. Ich persönlich mag es ja nicht, wenn Erdbeeren so riesig sind, die sehen irgendwie nicht schön und lecker aus. Daher stimmt meine Aussage auch nicht ganz, dass ich Freitagabend keine frischen Erdbeeren bekommen habe: im Supermarkt hätte ich welche bekommen können, aber die gefielen mir alle nicht, viel zu groß und oben am Kopf noch viel zu hell. Aus meiner Sicht hätten die noch ein bisschen mehr Sonne vertragen können.

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Nachdem ich am Samstag zwei 500g Schalen Erdbeeren gekauft hatte, konnte es gestern los gehen mit dem Backen, naja backen kann man das gar nicht so wirklich nennen, denn es kommt noch nicht mal Mehl in die Törtchen. Eigentlich ist es die perfekte Törtchen-Variante, wenn man nicht wirklich viel Zeit hat und sich kein Mehl, dafür aber Nüsse im Haushalt befinden. Zusätzlich benötigt Ihr dann nur noch einen Esslöffel Butter etwas Sirup oder Honig zum Süßen und ein bisschen Schlagsahne, oder griechischen Joghurt der sehr fest ist.

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13 Mai

Pimp Tina’s Lunchbox mit: Spinat-Quiche mit Feta, getrockneten Tomaten und Oliven…

Tina von Lunch for One hat aufgerufen zu Pimp my Lunchbox, das ist doch klar das ich da dabei bin! Aufgrund der Tatsache das Tina zukünftig keine Möglichkeit mehr hat in der Mittagspause Ihr Essen zu erwärmen, sucht Sie nach abwechslungsreichen und gesunden Ideen für die Lunchbox! Zudem sollen 80% der Füllung am Abend vorzubereiten sein, so dass man am Morgen keinen Stress mehr hat.

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Einen Salat macht man so häufig dachte ich mir, auch wenn er gut vorzubereiten ist, aber es musste etwas anderes her, etwas was sich auch gut vorbereiten lässt und kalt sehr gut schmeckt. Es stapeln sich zur Zeit einige tolle Kochbücher bei mir, da musste doch noch etwas herausragend zu finden sein, gesagt getan, ich durchforstete einige Kochbücher.

Entschieden habe ich mich letztendlich für die Spinat-Quiche mit Feta, getrockneten Tomaten und Oliven aus dem Buch Einfach Vegetarisch welches ich Euch bereits mal vorgestellt hatte. Die Menge habe ich etwas angepasst, so dass es für zwei großzügige Portionen für insgesamt zwei Personen reicht, bzw. bei einer Person für zwei Tage. Denn sonst müsste Tina eine ganze Woche davon essen, das möchte man ja auch nicht wirklich.

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Zudem habe ich die Lunchbox gefüllt mit getrockneter Mango (mein absolutes Lieblings Trockenobst), Pecanüssen, Gurkensticks und den ersten deutschen Erdbeeren die ich in diesem Jahr gekauft habe. Ich gebe zu, sie haben noch ein kleines Vermögen gekostet, aber hach, sie waren auch soooo lecker!

Nüsse und Trockenobst habe ich immer in Gläsern verpackt griffbereit im Vorratsschrank, da muss man Morgens nur das Glas aufmachen und etwas davon in die Lunchbox packen. Ein Stückchen Gurke abschneiden, waschen und in Sticks oder Scheiben schneiden. Die Erdbeeren kurz unter Wasser gehalten, vorsichtig abgetrocknet und gemeinsam mit den Gurkensticks in das andere Fach der Lunchbox. Fertig ist ein leckeres, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen.

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07 Mai

MittwochsBox #38: Suppe von Radieschengrün & schnelle Dinkel-Buttermilchbrötchen mit Radieschen-Quark…

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Juhu, ich bin ja so happy! Ich habe die ersten eigenen Radieschen geerntet! Warum habe ich damit bloß so lange gewartet, also mit dem selbst Anbauen, nicht mit dem Ernten 😉 Vor zwei Jahren hatte ich bereits die Idee, da habe ich dann aber so viel negatives gehört, die wären so schnell voller Ungeziefer und man müsste sehr viel Glück haben… Totaler quatsch, es hat so gut geklappt: Samen in die Erde, gießen und ein bisschen Geduld haben. Das schönste ist dann, wenn die Blätter da sind und man mit den Fingern ein bisschen herum buddelt, um zu schauen wie groß die Radieschen schon sind 😉

Dazu kommt dann noch, dass man endlich mal frisches Radieschengrün besitzt mit dem auch gekocht werden kann. Denn, wenn man Radieschen auf dem Markt, im Supermarkt oder aus der Biokiste bekommt ist mir das Radischengrün immer viel zu schrumpelig, damit wollte ich nie kochen. Aber jetzt heißt es: endlich schönes frisches Radieschengrün!

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Wenn man also frisches Radieschengrün und frische Radieschen zur Verfügung hat, dann muss man also auch beides verarbeiten und Radieschen zählen für mich definitiv zu: „So schmeckt der Frühling“! Aus dem Radieschengrün habe ich eine Suppe gezaubert, die stammt im Original (ich habe sie in bisschen verändert) aus dem Buch Leichte Büroküche das ich Euch vor ein paar Wochen vorgestellt hatte.

Dazu gab es dann noch schnell Dinkel-Buttermilchbrötchen, eine Abwandlung des Rezeptes von Feines Gemüse und Radieschen-Quark.

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19 Apr

LunchLiebe #15: Osterhasen + Ostereier = Osterliebe…

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Guten Morgen Ihr Lieben,

die Zeit vergeht wie im Flug, nun ist die Fastenzeit schon wieder vorüber! Gestern war Karfreitag, heute ist Ostersamstag und Morgen Ostersonntag. Ich hab’s nicht an die große Glocke gehangen, aber auch ich habe gefastet in den letzten sechs Wochen. Nicht, weil ich streng religiös bin, sondern weil es für mich ein Anreiz ist auf etwas zu verzichten und mir zu beweisen, dass ich es schaffe darauf zu verzichten. Seit letztem Jahr Oktober, bis hin zu diesem Jahr Karneval, habe ich wirklich unmenschlich viele Süßigkeiten gegessen, zumindest für meine Verhältnisse viel. „Meine Verhältnisse“ heißt jetzt nicht 3 Tafeln Schokolade am Tag, aber so 2-3 Kekse und 1-2 Riegel Schokolade waren es schon täglich. Der eine mag jetzt sagen: „Das ist doch nicht viel“. Aber doch, für mich ist das viel, zumindest wenn ich an den Zucker, meine Haut und meinen Bauch denke. Ich hatte wirklich 1,5-2 kg mehr auf den Rippen vor Karneval, hatte recht schlechte Haut und mein Magen fand das auch nicht prickelnd.

So habe ich also genau wie im letzten Jahr auch in diesem Jahr während der Fastenzeit auf: Zucker, Süßigkeiten und gezuckertes Gebäck vom Bäcker komplett verzichtet. Drei Ausnahmen habe ich gemacht, zweimal Frozen Joghurt im Becher, aber wirklich nur komplett mit Obst, daher hat das für mich eigentlich nicht als Süßigkeit gezählt, denn ich Frühstücke auch Joghurt und Obst. Und die letzte Ausnahme habe ich gestern an Karfreitag gemacht. Denn ich war gestern Mittag zum Lunch mit Ramona von Frl. Moonstruck und Samira von Die vegetarisch-delikate Kochwelt verabredet und da haben wir uns zum Nachtisch noch ein Eis gegönnt. Aber auch da war ich sehr sparsam, ich habe ein Bällchen (ja bei uns heißt das „Bällchen“, in Süddeutschland „Kugel“ wie wir gestern festgestellt haben) Joghurteis im Hörnchen gegessen.

Mein Fazit nach den sechs Wochen Fastenzeit: bessere Haut, 2kg weniger und einen gesunden Bauch, so soll es weiter gehen! Denn mir geht es viel, viel besser ohne Zucker und Süßigkeiten. Ich merke es nicht nur an meiner Figur, sondern auch total an meiner Gesichtshaut und meinem Magen. Ich fühle mich wesentlich fitter, als mit dem ganzen süßen Kram, zudem habe ich festgestellt das ich nach den ersten drei Tagen überhaupt keinen „Jieper“ mehr auf Süßigkeiten habe. Das Loch am Nachmittag schreit nach Energie, aber nicht nach Süßigkeiten und dieses Energieloch kann sehr gut mit Nüssen und nicht gezuckertem, getrocknetem Obst aufgefüllt werden. So werde ich also versuchen, das ganze weiter fortzuführen, denn ich vermisse den Süßkram wirklich nicht. Ich darf nur nicht wieder in Versuchung geraten, daher möchte ich im Moment erst gar nicht damit anfangen. Und da es jetzt langsam aber sicher Sommer wird, gibt es bald genügend frisches Obst, das meinen Süßen Zahn stopfen kann. 😉

Morgen ist aber erst einmal Ostern, daher wird es hier heute sehr österlich! Hübsche und heute noch schnell vorzubereitende Dinge für Ostersonntag habe ich in der letzten Woche für Euch gesammelt. Für alle die heute also noch einkaufen fahren, sind vielleicht die ein oder anderen Leckereien noch dabei.

Ich wünsche Euch ein schönes und ruhiges Osterfest, bei dem das Wetter auch mitspielt! Macht es Euch gemütlich!

Eure LeckerMone 🙂

10 Apr

MittwochsBox #37: Osterfrühstück für Alle…

Guten Morgen Ihr Lieben,

da waren aber gestern alle sehr fleißig, schaut mal her, was wir für einen toll gedeckten Frühstückstisch vor uns haben. Also, nehmt Platz und lasst uns gemeinsam Frühstücken.

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Es freut mich sehr, dass Ihr mir geholfen habt, den Frühstückstisch so toll zu decken. Es ist ist bestimmt für jeden eine Osteridee dabei! Herzlichen Dank das Ihr alle dabei wart!

Die MittwochsBox macht jetzt ein kleines Päuschen und meldet sich im Mai wieder zurück. Was aber nicht heißen soll, dass es auf der LeckerBox ab jetzt still wird, so wird es nicht sein, Ihr werden regelmässig neues hier Erfahren, seit einfach gespannt.

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

09 Apr

MittwochsBox #37: Verrücktes Osterfrühstück…

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Guten Morgen Ihr Lieben,

na, seid Ihr bereit für eine toll gedeckte Frühstückstafel? Ich bin schon so gespannt, was sich Ihr Euch alle für das Osterfrühstück habt einfallen lassen. Es wird bestimmt wieder eine ganz tolle Runde dank Euch! Mein Frühstück ist heute ausnahmsweise mal nicht in einer Box verpackt. Dafür gibt es lustige Häschen, sowie einen süßen Zopf, der ein mit Joghurt und Früchten gefülltes Weck-Glas festhält. Na wenn das mal kein Frühstück ist 😉

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04 Mrz

Little Sweet Cheesecakes…

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Seit dem 26.02. sammelt Clara in Ihrer Aktion Ich backs mir wieder Kuchen-Kreationen. In der zweiten Runde Ihrer Aktion sucht sie diesmal Cheesecake. Spontan fielen mir wieder die kleinen Cheesecakes ein, die ich bereits im letzten Jahr einmal gebacken hatte. Das Rezept stammt aus einem Schokoladen-Backbuch und hat mich im letzten Jahr mächtig Nerven gekostet, denn die Mengenangaben sind einfach völlig falsch. Viel zu viel Käsekuchenmasse für sechs kleine Cheesecakes. Also habe ich mich dran gemacht, das Rezept abzuwandeln, zu verbessern und anstatt geschmolzener weißer Schokolade letztendlich Erdnussbutter in die Käsekuchenmasse zu geben.

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Eigentlich wollte ich Euch die kleinen Schätzchen bereits gestern zeigen, jedoch hat das aufgrund des FoodBloggerCamp in Reutlingen nicht gepasst. Ich hatte es nicht mehr geschafft den Post vor meiner Abfahrt vorzubereiten. Und da ich immer noch nicht wieder ganz in der Welt angekommen bin, noch ein wenig zwischen Reutlingen und dem Ruhrpott hänge, mit meinen Gedanken immer noch etwas abschweife und vom Wochenende träume, gibt es auch den Post über den Ausflug erst in der kommenden Woche. Ich muss meine Gedanken noch ein wenig sortieren, um alles in Worte fassen zu können. Bis das geschehen ist, versorge ich Euch also heute erst mal mit einer Portion Cheesecakes.

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03 Feb

Vollkorn-Frühstücksbrötchen mit Joghurt…

Was ist für Euch das Schönste an einem Sonntagmorgen? Für mich ist das schönste an einem Sonntagmorgen relativ früh aufstehen, dicke Socken anziehen und erstmal mit einem Tee oder Kaffee samt Tablett auf der Couch gemütlich machen. Danach die Schürze über den Schlafanzug ziehen und erst mal etwas leckeres backen: Muffins, Kuchen oder aber diese leckeren Frühstücksbrötchen nach der Hefe-Übernachtmethode. Es gibt doch nichts besseres, als ein Sonntagsfrühstück mit frischen Brötchen. Und da ich Sonntags am liebsten bis Mittags im Schlafanzug rum laufe, fällt Brötchen holen beim Bäcker ja schon mal aus ;-).

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Der Brötchenteig wird Abends vorbereitet und kann über Nacht ruhen. Am nächsten Morgen muss er dann nur noch in 10 Stücke geteilt und mit Cerealien Eurer Wahl bestreut und gebacken werden. In dieser Zeit würde ich es nicht mal schaffen zu duschen, mich anzuziehen und zum Bäcker zu laufen. Dann doch lieber selber backen und gemütlich im Schlafanzug frühstücken…wie ich solche Schlafanzug-Sonntag doch liebe. Als Kind habe ich es sogar schon mal geschafft, den Schlafanzug Sonntags gar nicht auszuziehen und damit am Abend wieder ins Bett zu wandern.

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Heute kann es dann aber schon mal passieren, dass Fotoshootings im Schlafanzug stattfinden und ich damit über den Balkon flitze, um mein Essen ins richtige Licht zu rücken. Gut das mich dabei niemand sehen kann, Ihr würdet Euch bestimmt kaputt lachen 😉 Aber jetzt will ich Euch nicht länger von meinen Schlafanzugeschichten erzählen, jetzt gibt es erst mal mein Brötchenrezept für Euch.

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27 Jan

LeckerBox #89: Zimt- Nusssschnecken FrühstücksBox…

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Als Clara (Tastesheriff) anfang Januar Ihr neue monatliche Back-Aktion Ich Backs Mir vorstellte, war ich hin und weg. Was für eine tolle Idee! Nach einer Themenvorgabe backen und daraus entsteht dann eine riesige Kaffeetafel, WOW dachte ich, tolle Idee! Anfang Januar war ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich es zur ersten Runde schaffen würde, aber ganz ehrlich, das Thema durfte man sich nicht entgehen lassen. Denn es lautet: Zimtschnecken. Zimt geht doch immer, das ganze Jahr. Ob in Gebäck, Keksen, auf Milchreis oder auf Apfelpfannekuchen, einfach lecker.

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Und da ich mich ja mittlerweile mit Hefe angefreundet habe, zumindest mit der Übernacht-Variante und bei Kleingebäck, da konnte ja nichts mehr schiefgehen. Ich habe ein Rezept eines süßen Hefe-Gebäck etwas abgewandelt und zu Zimt-Nussschnecken umgestaltet. Diese werden bereits am Vorabend komplett fertig gemacht, über Nacht dürfen sie dann Ruhen und zu Ihrer endgültigen Größe heranwachsen. Ich habe die Zimtschnecken letzten Samstagabend zubereitet, bis zum Sonntagmorgen durften sie dann schlafen, und als ich um kurz nach 08:00Uhr aus dem Bettchen gekrabbelt bin, musste ich nur noch den Backofen anwerfen, die Schneckchen mit vequirltem Ei bestreichen und dann konnten sie schon in den Backofen wandern. Hach, hat das hier gestern Morgen toll geduftet.

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22 Jan

MittwochsBox #32: Italienische MittagsBox mit Focaccia und Pasta…

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Italien, ist das Thema der heutigen MittwochsBox. Gar kein Problem, denn: „Nudeln gehen immer“ 😉 Das ist bei mir denn auch wirklich so, ich könnte wirklich täglich Nudeln essen. Aber eine MittagsBox nur aus Nudeln war mir dann doch nicht spannend genug. Da Ihr ja wisst, dass ich dem Backfieber verfallen bin, gibt es auch heute wieder was aus dem Ofen. Ein typisch italienischen Gebäck: Focaccia.

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Focaccia ist ein typisch ligurisches Fladenbrot aus Hefeteig. Das Focaccia wird vor dem Backen mit Olivenöl, Kräutern und Salz bestrichen, sowie nach Belieben mit weiteren Zutaten belegt. Ursprünglich wurde Focaccia nicht wie Brot als Beilage serviert, sondern war Teil des Frühstückes. Mittlerweile hat es sich jedoch zu einer Zwischenmahlzeit entwickelt. Die Ursprünge der Focaccia gehen bis ins Altertum zu den Etruskern zurück, sie soll der Vorläufer der Pizza gewesen sein. Bei der traditionellen Zubereitung besteht der Teig aus Mehl, Wasser, Salz und evtl. etwas Olivenöl. Nachdem der Teig lange aufgegangen ist, wird er zu fingerdicken Fladen geformt in die man mit den Fingern mehrere Vertiefungen herein drückt. Im Anschluss gibt man Olivenöl und Kräuter darüber und belegt es evtl. nach belieben.

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