06 Mrz

Gedanken um „Ich-Zeit“ und ein Rezept für Bananen-Walnuss-Muffins… *glutenfrei *vegan

„Ich-Zeit“ oder aber auch gerne #qualitytime oder #offtime im Socialmedia genannt – was heißt das eigentlich?
Ich habe gestern ganz viel „Ich-Zeit“ verbracht und dazu mal ein paar Gedanken zusammengeschrieben…und dann habe ich natürlich auch noch Rezept für Euch.

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Was ich als Kind oder aber auch Teenie schon immer gerne gemacht habe: einen Sonntag im Schlafanzug! Genau so hat mein Sonntag gestern auch gestartet. Irgendwie hat es mich schon recht früh aus dem Bett getrieben, ich konnte nicht mehr schlafen, also gab es zum Frühstück erst mal eine Riesen Portion Bananen-Buchweizen-Pancakes mit Himbeermarmelade und Orangen – das ganze natürlich im Schlafanzug 😉
So zwischen Kaffee, Ingwertee und Pancakes ist dann die Idee zu den Muffins geboren…einfach mal ein paar Zutaten und Mengen aufgeschrieben und nach dem Frühstück die Rührschüssel geschwungen, natürlich im Schlafanzug…

„Ich-Zeit“ – einfach Zeit für sich selber haben, machen was man gerade möchte, keinem etwas erklären müssen und egal ob man schon duschen war oder immer noch im Schlafanzug rum läuft.
Diese Zeit ist so wichtig, zur Ruhe kommen, die Gedanken schweifen lassen und einfach abschalten. Egal ob das nun in der Küche, zu Fuß im Wald, auf Yogamatte oder aber auf dem Rennrad ist…das machen wo nach einem Kopf steht!
Zudem aber auch abschalten von zu vielen Reizfaktoren wie PC, Smartphone und TV.
Jeder braucht diese Zeit mehr oder weniger…aber man muss sie sich ganz dringend nehmen um einen klaren Kopf zu behalten und nicht im Chaos und Stress des Alltags unterzugehen. Keiner von uns ist eine Maschine, jeder braucht Ruhephasen zum durchschnaufen und abschalten, der ein mehr, der andere weniger… Weiterlesen

23 Nov

Die Keksdose #2: Kichererbsen – Mandelplätzchen *vegan *glutenfrei

Kommenden Sonntag ist der 1. Advent, was sagt Euer Plätzchen Barometer? Habt ihr schon Weihnachtskekse gebacken? Vergangene Woche Mittwoch habe ich hier mit der „Keksdose“ gestartet und Euch erzählt das ich in den kommenden Wochen vier Plätzchen-Rezepte für euch habe. In der vergangenen Woche gab es Rote Beete Schoko Cookies, heute wird es nicht ganz so süß…

Kichererbsenmehl ist nicht nur super für herzhafte Gebäcke, sondern auch für süße und der Clou dabei? Man benötigt keinen anderen Klebestoff wenn sie glutenfrei sein sollen! Es sind aber keine typischen Plätzchen, ein wenig muss man sich an das Kichererbsenmehl gewöhnen, ich finde Sie dennoch richtig prima, ein untypischer Keks halt.

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Für ca. 25 Stück Kichererbsen-Mandelplätzchen:  Weiterlesen

21 Nov

Die Mädchenküche kocht #8: Rote (Beete) Frühstücksmuffins mit Banane… *vegan *glutenfrei *zuckerfrei

Die Mädchenküche startet mit heute bereits in die achte Runde – fast zwei Jahre Mädchenküche haben wir somit komplett. Echt Wahnsinn, was wir in diesen zwei Jahren bereits zustande gebracht haben. Ich kann mich noch genau an Diskussionen und die Gespräche erinnern als die Mädchenküche entstanden ist. Und richtig tolle Themen hatten wir bereits in diesen zwei Jahren: Hülsenfrüchte, Spinat, Gurken, Kohl, Getreide, Kohlrabi, Kartoffeln!

Aber wollen wir nicht in der Vergangenheit schwelgen, sondern in die Zukunft schauen: was gibt’s denn in dieser Runde? Im letzen Winter hatten wir „Kohl“ als klassisches Wintergemüse (oh je, ich bin schon wieder in der Vergangenheit) – in diesem Winter geht es um „Wurzelgemüse“! Von Karotten, Pastinaken, zu Rote Beete bis hin zur Steckrübe und noch viel mehr, alles das gehört zum Wurzelgemüse.

Und da ich Wurzelgemüse – bzw. ich habe mich für Rote Beete entschieden nicht klassisch als Gemüse machen wollte, gibt es diese bei mir süß, in Verbindung mit Bananen als Frühstücksmuffins!

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Muffins zum Sonntagsfrühstück sind super und in der FrühstücksBox liebe ich sie total…und Frühstücksmuffins mit Bananen sind sowieso das beste! Warum also dann nicht noch etwas Rote Beete für die verrückte Farbe hinzugeben? 😉 In der letzten Woche habe ich Euch hier meine Keksdose mit Rote Beete Schoko-Cookies vorgestellt. Gestern war ich bei meinen Eltern in der Eifel und habe meinem Dad eine Dose mit Keksen mitgenommen. Wisst Ihr was meine Mutter gestern Morgen zu den Keksen sagte: „Die sehen aus wie Außerirdische“ (Aliens würde meine Ma nie sagen ;-)) Ob Sie das bei den Muffins wohl auch sagen würde? Ich glaube das muss ich testen 😉

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Für 6 Stück Frühstücksmuffins: Weiterlesen

16 Nov

Die Keksdose #1: Rote Beete Schoko-Cookies *vegan *glutenfrei

Morgen eröffnen hier im Ruhrgebiet die ersten Weihnachtsmärkte. Ich mag Weihnachtsmärkte sehr, mit ihrem Geruch von frisch gebrannten Mandeln, gebratenen Champions, Stockbrot und Glühwein. Auch wenn ich gar nicht so der Weihnachtsmensch bin, das Fest ist einfach nicht unbedingt das meine. Mit all dem Trubel ums Schenken und Beschenkt werden, nein, das mag ich gar nicht. Die besinnliche und gemütliche Vorweihnachtszeit hingegen mag ich jedoch sehr gerne. Vor drei Jahren habe ich Euch hier die WeihnachtsBox vorgestellt, ein kleines Herzblutprojekt an dem ich immer noch sehr hänge – ein EBook mit weihnachtlichen Dosen und Keksrezepten.

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Als mich Nathalie von Kivanta vor ein paar Wochen Fragte, ob ich vielleicht ein paar Bilder mit Keksen in der Dose für sie machen könnte, kam es irgendwie über mich. Vorletztes und letztes Wochenende habe ich Kekse gebacken und ganz viel fotografiert. Ein bisschen kam ich mir vor, wie vor drei Jahren, als ich im Oktober bereits die WeihnachtsBox fertigstellt hatte. Für ein EBook reicht die Zeit aber diesmal leider nicht aus, daher habe ich kurzerhand überlegt hier eine kleine „Keksdose“ vorzustellen. Ich habe vier ganz tolle Keksrezepte für Euch kreiert und möchte Euch in den nächsten vier Wochen jeweils Mittwochs ein Keksrezept vorstellen.

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Da ich immer noch ganz konsequent auf alle glutenhaltigen Getreidesorten, Milchprodukte und Hühnereier verzichte, sind alle Rezepte zudem glutenfrei und vegan, was dem Geschmack aber ganz und gar keinen Abbruch tut.
Heute möchte ich mit einem Knaller-Rezept starten, den Schoko-Cookies mit Roter Beete im Teig. Das Originalrezept kommt aus dem Amerikanischen von thesweet-toothlife und wurde von mir in deutsche Maßangaben umgewandelt, sowie ein kleines bisschen abgewandelt. Ausprobieren müsst Ihr Sie aber auf jeden Fall, sie sind einfach echt der Knaller, super lecker und schön weich wie kleine Mini-Kuchen, überhaupt nicht krümelig.

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Rezept für 25 Stück: Weiterlesen

01 Aug

Hirse-Bananen-Muffins mit Erdnüssen und Blaubeeren *vegan *glutenfrei

Muffins, die nicht all zu süß und fast zuckerfrei sind, passen nicht nur perfekt an die Kaffeetafel, sondern auch auch zum Frühstück und in die Frühstücksbox. Und wenn dann noch Bananen, Erdnüsse und Erdnussbutter sowie Blaubeeren drin sind, dann kann gar nichts mehr schief gehen… 😉

Im September letzten Jahres hatte ich Euch schon mal erzählt, dass ich eine Nahrungsmittelunverträglichkeits-Diagnostik habe machen lassen und dabei auf Kasein (Milchprodukte), Hühnereier, Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer reagiert habe. Damals sollte ich drei Wochen auf alles verzichten und meinen Körper beobachten. Aufgrund von einigen Dingen habe ich diese 3 Wochen nicht durchgehalten und vorzeitig abgebrochen, habe dann eine Weile versucht alles zu reduzieren aber nicht komplett abzusetzen. Wie es so ist, lässt man das irgendwann wieder schleifen, so ist es dann bei mir auch einige Wochen vor dem Umzug dazu gekommen. Milchprodukte habe ich strickt vermieden, da ich das sofort im Magen und Darm gemerkt habe wenn ich sie gegessen habe. Aber Eier, Brot und Nudeln wurden irgendwann wieder immer mehr.

Die letzten Wochen nach dem Umzug bin ich aber irgendwie überhaupt nicht mehr richtig fit geworden, habe mich ständig müde gefühlt und hatte verschleimte Nasennebenhöhlen und irgendwie war alles doof. Vor 1,5 Wochen habe ich dann nochmal die Reißleine gezogen und Eier und alle oben genanten Getreidesorte eingestellt und mir das Ziel gesetzt, nochmal 3 Wochen drauf zu verzichten und meinen Körper zu beobachten…

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Nach 1,5 Wochen kann ich mit erstaunen feststellen dass die Müdigkeit verschwunden ist und meine verschleimten Nasennebenhöhlen wesentlich besser geworden sind (das sie fast weg sind, traue ich mich noch nicht ganz zu sagen). Es ist schon erstaunlich was manche Lebensmittel mit einem so machen können… Einfach war es am Anfang mal wieder nicht, man hat wesentlich schneller wieder Hunger und irgendwie muss man sich halt mal wieder dran gewöhnen und die richtigen Sattmacher essen und einpacken. Beim Backen auf Milchprodukte zu verzichten war für mich schon normal, auf die Eier zu verzichten und ein anderes Getreide zu nutzen bedeutet wieder ein bisschen Experimentieren, aber wie so viele Dinge ist auch das wieder nur Gewohnheit. Mein erstes Backergebnis lässt sich auch wirklich sehen und sie sind sooooo lecker, dass ich sie bereits schon an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden gebacken habe. Angeregt durch die Saftigen Blaubeer-Schoko-Küchlein von Beke auf Foodlinx habe ich Euch heute leckere Hirse-Bananen-Muffins mit Erdnüssen und Blaubeeren mitgebracht.

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Rezept für 6 Stück Muffins:  Weiterlesen

26 Mai

(Vegane-) Hefe-Nuss Taler mit Rhabarberkompott…

Was ist hier eigentlich los, denkt Ihr Euch bestimmt, oder? Nix 😉 zumindest nichts sichtbares, das stimmt. Oder anders gesagt: im Moment nur eine dicke Erkältung mit zusitzender Nase, immer noch leichten Kopfschmerzen und zusitzenden Bronchien. Aber ich bin ja echt ganz schlimm im Krank sein. Nach spätestens 2 Tagen kann ich weder gut im Bett, noch auf der Couch liegen, dann tut mir einfach alles weh vom liegen. Also habe ich mich dann doch mal an den Rechner begeben und versuche mal ein paar sinnvolle Zeilen auf den Bildschirm zu kriegen.

Denn so ganz untätig war ich in den letzten ja Wochen nicht, ich habe ganz viel gekocht, viel gebacken und auch ein paar Fotos gemacht, nur zum Bloggen ist es irgendwie nicht gekommen. Denn da ist auch noch ein Leben 1.0 indem ich arbeiten muss und im Moment irgendwie versuche nicht im Umzugschaos zu ertrinken und mir noch ein bisschen Ruhe zu gönnen. Umzug? Ja genau, und ich sitze auch schon auf heißen Kohlen und freue mich wie Bolle auf meine neue Küche…wenn da nicht so ein blödes Thema Namens „Wasserschaden“ wäre. Am 4.5.16 haben wir unsere Schlüssel bekommen, nach 16 Monaten Bauzeit hatte das lange warten endlich ein Ende und wir durften uns Eigentümer nennen. Knapp 1 Woche später hieß es dann: „Frau Lenzen kommen Sie mal bitte schnell vorbei, aus Ihrem Rolladenkasten außen tropft Wasser“. Was sich vielleicht ein bisschen anhört wie ein blöder Scherz, ist leider keiner: Wasserschaden am Waschbecken der Gästetoilette in der Wohnung über uns, Nasse Wände und Decken in unserer Wohnung. Alles nicht so, wie es geplant war und seit vorgestern sieht unsere Wohnung aus wie eine Raumstation, überall laufen Schläuche an den Wänden und Decken entlang und pusten Luft in die Wände und Decken. 2cm große Löcher in neuen Betondecken…so hatten wir uns das nicht vorgestellt. Und nun hängt der Umzug jetzt doch noch am seidenen Faden…schauen wir mal. Aber darauf jetzt erst mal einen Hefe-Nuss Taler mit Rhabarberkompott bevor die Rhabarbersaison schon wieder vorbei ist.

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03 Feb

„Power Müsliriegel“ mit Nüssen und Mandeln selber machen…

Habt Ihr Euch eigentlich mal damit beschäftig herauszufinden, wo Müsliriegel eigentlich her kommen, wer sie erfunden hat? Ich hab es mal versucht, aber nichts gescheites gefunden, keiner weiß wer sie erfunden hat, ist das nicht schrecklich? Ich liebte Müsliriegel schon als Kind, damals zu Schulzeiten war es aber noch die süße gekaufte Variante, von dem ersten bekannten Müsliriegel-Hersteller. Am liebsten hatte ich die mit Schokolade drunter und am Rand. Lustig fand ich auch die mit den kleinen Schokoladentropfen obendrauf…die habe ich immer zuerst herunter gegessen.

Aber es geht doch nichts über selbst gemachte Müsliriegel, die weniger süß und ohne Schokolade sind. Wenn ich Euch jetzt erzähle, dass die Rezeptidee abgeleitet ist von meinen Zimtsternen, dann lacht Ihr bestimmt, oder? Aber es ist wirklich so, die Idee kam mir nach Weihnachten und ich bastelte einfach das Zimtstern-Rezept etwas um. Und was soll ich sagen, es ist geglückt und sie sind wirklich mega lecker geworden.

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Meine erste Variante habe ich ganz ohne Trockenfrüchte gemacht, die zweite Variante mit Trockenfrüchten sieht aber etwas bunter und fröhlicher aus. Was ich nicht so ganz empfehlen kann sind Goji-Beeren in den Teig zu geben, denn die verbrennen scheinbar bei hoher Hitze ganz schnell. Meine Goji-Beeren hier in den Riegeln sind von oben ganz schnell braun geworden. Daher würde ich hier wirklich nur die getrockneten Cranberries empfehlen, die halten 250°C Ofentemperatur sehr gut aus.  Weiterlesen

06 Dez

HoHoHo – Honig-Zimtsterne zum Nikolausi-Tag…

Heute ist Nikolausi-Tag, habt Ihr schon in Eure Stiefel geschaut? Wart Ihr Lieb und hat der Nikolaus etwas gebracht? Ich habe Euch ein ganz schnelles und einfaches Rezept für Honig-Zimtsterne mitgebracht, sollte es Euch also nach Zimtsternen gelüsten, habt Ihr die noch ganz ratzfatz für den Adventskaffee heute Nachmittag gezaubert. Gesucht hatte ich nach einem Rezept für vegane & zuckerfreie Zimtsterne, was sich jedoch irgendwie als unmöglich raus stellte, denn Zimtsterne ohne Puderzucker geht gar nicht 😉 Da ich aber nicht auch noch Puderzucker in den Teig packen wollte, musste ich ein Kompromiss eingehen. Und da ich ein super leckeres Glas Honig mit Ingwer hier zu Hause stehen habe, wurde der Puderzucker im Teig durch Honig ersetzt. Also sind meine Zimtsterne hier weder vegan, noch zuckerfrei 😉 Aber egal, sie sind mega, mega lecker und in der Weihnachtszeit darf man auch ein bisschen sündigen und den Puderzucker einfach Puderzucker sein lassen…

Sucht mal im WWW nach veganen Zimtsternen, dann wird man sehr schnell fündig und eigentlich sind alle Rezepte irgendwie gleich. Ich habe mein Rezept noch ein bisschen abgewandelt, entstanden ist es aber aus dem Rezept von Turbotofu. Und diese tollen leckeren Zimtsterne eignen sich nicht nur hervorragend für die Kaffeetafel oder den Weihnachtsteller, sie sind auch ein guter Begleiter fürs Büro. Mit ein paar Nüssen und Trockenfrüchten in einer kleinen LunchBots verpackt stillen sie den Jieper nach etwas Süßem am Nachmittag.

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12 Jul

Ba-ba-ba-ba-ba-nana – Bananen-Brot mit Johannisbeeren und Mandeln *glutenfrei *zuckerfrei {Banana-Bread with Currants and Almonds}

Auch wenn meine vergangene Woche geprägt von einem traurigen Ereignis war, gab es einen kleinen Medizinmann mit dem ich viel gelacht und ein paar „gelbe Kerlchen“ besser kennengelernt habe. Der kleine Medizinmann hat mir nämlich die Minions näher gebracht und ich habe gefühlte 100 Stunden gemeinsam mit ihm auf dem Smartphone alle Minions Trailer hoch und runter geschaut. Gelbe Kerlchen, ein- oder zweiäugig die, mit und ohne Hosen, Bananen abschlabbern, tanzen und singen… Daher gibt es heute zum Sonntag Bananen-Brot mit roten Johannisbeeren und Mandeln für Euch. Zudem ist das Bananen Brot glutenfrei und bis auf ein Esslöffel Ahornsirup für’s Topping auch zuckerfrei.

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Das Bananen-Brot eignet sich nicht nur hervorragend für die Kaffeetafel, nein man kann es auch ohne schlechtes Gewissen bereits zum Frühstück schnabulieren oder mit etwas frischem Obst und vielleicht ein bisschen Gemüse in die FrühstücksBox packen. Darüber wird sich Groß und Klein sicherlich sehr freuen.

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Und nun lasst uns einstimmen und gemeinsam singen….

Ba-ba-ba-ba-ba-nana

ba-ba-ba-ba-ba-nana

banana-ah-ah (ba-ba-ba-ba-ba-nana)

potato-na-ah-ah (ba-ba-ba-ba-ba-nana)

banana-ah-ah (ba-ba-ba-ba-ba-nana)

togari noh pocato-li kani malo mani kano chi ka-baba, ba-ba-nana

yoh plano boo la planonoh too ma bana-na la-ka moobi talamoo

ba-na-na ba-ba (ba-ba-ba-ba-banana) POH-TAAA-TOH-OH-OH (ba-ba-ba-ba-banana)

togari noh pocato li kani malo mani kano chi ka-ba-ba, ba-ba-nanaaaaah!

*Song aus dem Trailer von „Ich – Einfach unverbesserlich 2“

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11 Mai

Simpel und Einfach: Rhabarber-Brötchen für’s Frühstück oder die FrühstücksBox

Ohne viel chichi, einfach so, weil gestern Nachmittag noch Rhabarber da war und verarbeitet werden musste. Einfach so ohne große Worte, ein Rezept für Rhabarber-Brötchen.

Ob zum Frühstück, in die FrühstücksBox oder als süßer Nachmittags-Snack, mit oder ohne Butter, wie Ihr mögt!

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26 Mrz

Haddu Möhrchen? – – – kleine saftige Möhren-Mandel-Küchlein #ichbacksmir

wpid-ich-backs-mir-450-2014-05-26-07-00.jpgClara von Tastesheriff ruft wie jeden Monat zum 26. auf zu #ichbacksmir! Diesen Monat fragt sie nach „Osterkuchen“! Tatsächlich denke ich bei Osterkuchen wirklich als erstes direkt an „Möhrenkuchen“! Vor zehn Jahren hätte ich Euch jetzt hier wahrscheinlich meinen Lieblings-Möhrenkuchen aus dem Zwergenstübchenbackbuch (das ist keine Schleichwerbung, ich mag diese Bücher sehr, sehr gerne und kann sie allen mit Kindern nur empfehlen) mit ganz viel Schokoladenglasur und selber gemachten Marzipan-Möhren präsentiert. Ach was habe ich diesen Kuchen häufig gebacken und wie kunterbunt waren meine Hände immer nach dem Färben des Marzipan. Und während ich diese Worte hier so schreibe, fällt mir ein, ich habe Euch diesen Kuchen tatsächlich zu meiner Blogger-Anfangszeit hier mal vorgestellt. Die Fotos sind nicht hübsch, aber das sage ich ja immer bei alten Fotos. Das Rezept ist für alle die kein Problem mit ganz viel Zucker und Schokolade haben super, zudem benötigt er kein Mehl sondern Zwieback. Also, HIER ist mein Altbewährter Lieblings-Möhrenkuchen von früher!

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Aber Schluss jetzt mit dem Schwelgen in Erinnerungen, denn schließlich habe ich Euch was neues mitgebracht: kleine saftige Möhren-Mandel-Küchlein ohne Kristallzucker im Teig nur mit ein bisschen Puderzucker als Glasur, denn sonst sehen sie nicht wirklich hübsch aus. Weiterlesen

23 Feb

LeckerBox #101: FrühstücksBox mit Müsli-Bagels, Mandelbutter und Bananen… *vegan *kristallzuckerfrei

Der Mensch ist machmal schon ein seltsames Wesen. Da gibt es Dinge im Leben, die wollen einem einmal nicht gelingen und man scheut sich direkt diese Dinge ein zweites Mal auszuprobieren. Die Angst, es könnte erneut schiefgehen ist größer als der Mut es erneut zu probieren oder zu verbessern. Kennt Ihr das?

Im Arbeitsleben habe ich dieses Verhalten mittlerweile abgelegt, da begebe ich mich einfach dran, denn es tut sowieso kein anderer für mich. Aber auch dort gab es eine Phase in der ich das ein oder andere Stück Software am liebsten ganz weit weg geschoben hätte und nie hätte testen müssen. Der ein oder andere von Euch weiss vielleicht, dass ich im Arbeitsleben 1.0 Software teste und da gab es mal so ein Stück Server-Software mit dem ich absolut auf dem Kriegsfuß stand, es wollte mir einfach nie gelingen das diese Software vernünftig lief, also hätte ich sie am liebsten nie angerührt. Da es aber mein Job ist, diese Software zu testen ging das ja nun mal nicht. Mittlerweile sind dieses besagte Stück Software und ich beste Freunde und wir vertragen und prächtig 😉

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Aber in meinem Privatleben, bzw. in meinem Küchenleben gab es da auch so ein leidiges Thema: der „Hefeteig“! Des öfteren habe ich hier schon mal darüber gejammert, mein Leid geklagt, aber auch das bringt mich ja nicht voran. Nachdem es mit dem Hefeteig einmal mächtig schief gelaufen war, habe ich ihn lange nicht angerührt. Dann habe ich im letzten Jahr die „Über-Nacht“ -Variante für mich entdeckt und war hellauf begeistert! Vollkorn-Frühstücksbrötchen, Zimt-Nuss-Schnecken, Overnight-Bagels und Burger-Brötchen, es klappte mit dieser Über-Nacht-Variante auf einmal.

Aber irgendwie ist meine Hefe-Euphorie wieder eingeschlafen, weiss der Herrgott warum, ich weiss es jedenfalls nicht. Jedenfalls hatten wir Anfang des Jahres Besuch und ich war hellauf begeistert von dem Pizza-Raclette welches ich bei Samira gesehen hatte. Das wollte ich auch machen und habe voller Stolz angepriesen: „es gibt Pizza-Raclette“! Halt Stopp, da war doch noch was, dachte ich kurz vorher: das heißt ja Pizzateig mit Hefe machen und das ohne Über-Nacht-Variante! Ohhhhnein, ich sah es schon schief gehen! Echt, ich hätte gedacht es gelingt nicht. Zum Glück war es aber nicht so, ich habe frühzeitig angefangen, habe dem Hefeteig genügend Zeit zum gehen lassen und der Teig und auch das Pizza-Raclette waren perfekt!

Jedenfalls war das mein erneuter Ansporn, erneut mehr mit Hefeteig zu machen und auch auf die Über-Nacht-Variante zu verzichten und dem Hefeteig so genügend Zeit zum gehen zulassen.

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Am Samstag vor einer Woche schwebte mir dann so ein richtig schönes, gemütliches Frühstück mit Hefeteig-Gebäck für den Sonntagmorgen vor. Ich war mir aber noch nicht genau sicher, was es werden sollte. Ob einfache süße Brötchen, Brioche, Frühstücksbröchten oder Bagels. Eines war mir jedoch klar, ich hatte keine Lust mehr den Teig Samstagabends für die Über-Nacht-Variante noch anzusetzen. So machte ich den Hefeteig erst am Sonntagmorgen und entschied mich für Müsli-Bagels! Eine Kombination, die unglaublich lecker ist! Das ganze dann noch in Verbindung mit selbst gemachter Mandelbutter und Bananenscheiben…einfach nur yummy!  Weiterlesen

06 Dez

Der Nikolausstiefel ist für Euch gefüllt: Knusperbrezeln und -Stangen mit Schokolade…

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich wünsche einen schönen Nikolausi-Tag, lasst es Euch gut gehen und macht es Euch gemütlich. Nur für Euch habe ich virtuell den Stiefel gefüllt und eine ganz schnell zubereitete Leckerei hinein gepackt. Die Idee findet Ihr zwar auch schon in meiner WeihnachtsBox aus dem letzten Jahr, aber da sie mir so gut gefällt und schnell zubereitet ist, habe ich Sie nochmal für Euch herausgezogen und möchte Sie heute vorstellen.

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Für die Knusperbrezeln oder -Stangen benötigt Ihr Salz- oder Sesambrezeln (ggf. aus Dinkelmehl), möchtet Ihr auch noch Stangen bzw. kleine Zauberstäbe zubereiten dann ebenfalls noch Dinkelstangen. Zudem Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre, sowie bunte Streusel oder Schokosterne zum Verzieren. Weiterlesen

18 Nov

Frühstücks-Müsli-Muffins mit Quitten und Cranberries…

Cranberries, die knallroten, hüpfenden Powerbeeren aus den USA! Vor einigen Jahren konnte man sie hier in Deutschland nur in getrockneter Form beziehen, mittlerweile bekommt man sie in gut sortierten Supermärkten aber auch frisch zu kaufen. In erster Linie denkt man ja erst einmal das Cranberries süß sind, was vielleicht auch stimmen mag, wenn sie getrocknet und etwas gezuckert sind. Frisch sind sie in gegarter Form jedoch richtig sauer und lassen einen Mundwinkel zusammen ziehen. Darüber, dass man sie vielleicht roh essen könnte braucht man gar nicht nachzudenken, das schmeckt nämlich gar nicht.

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Gerade wegen der sauren Note habe ich frische Cranberries in Kuchen oder halt Muffins sehr, sehr gerne. Bereits vor zwei Jahren habe ich einen Apfelkuchen mit den roten Powerbeeren hier vorgestellt! Und als Gaby dann zum Blogevent Cranberries aufrief ergriff ich die Chance und kreierte nochmal ein leckeres Muffin-Rezept für Euch. Zudem brachte mir meine Biokiste vor zwei Wochen eine letzte Portion frische, deutsche Quitten, das musste ich doch ausnutzen, denn seit diesem Herbst bin ich auch den Quitten verfallen. Anstatt Quitten könnt Ihr aber auch einfach Äpfel verwenden.

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27 Okt

Kochbuchrezension & LeckerBox #97: Kürbispastete nach Nigel Slater’s Küchentagebuch…

Wie stellt Ihr Euch ein „Küchentagebuch“ vor? Ganz ehrlich, schließt mal die Augen, denkt an Küche, Kochen, Backen und Tagebuch und dann erzählt mir mal, wie Ihr Euch so ein Küchentagebuch vorstellt. Ich stelle es mir ähnlich vor, wie es Nigel Slater selbst in seinem Buch Küchentagebuch beschreibt: „(…) ein schlampiges Kuddelmuddel, ein Sammelsurium von allem und jedem, was ich mir merken möchte, von Einkaufslisten und Backtemperaturen bis zu der Frage, ob zwei oder eher drei Eier in den Kuchen gehören“. Zwischendrin ein paar Spritzer Olivenöl, Teigreste und vielleicht noch ein paar Krümmel frisch gemahlener Pfeffer…ja genau so würde mein Küchentagebuch aussehen wenn ich eines hätte!

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Das Küchentagebuch von Nigel Slater wurde mir freundlicherweise vom DUMONT-Verlag als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt. Und ich muss sagen, es hat mich vor eine Herausforderung gestellt. Ein Buch für das man sich am besten 3 Wochen Urlaub gönnt, es Abends mit ins Bett nimmt, über dem Schmökern darin fast einschläft und dabei das Mittagessen plant. Morgens mit dem Buch aufwacht und vielleicht schon mal das Abendessen oder den Einkauf auf dem Wochenmarkt plant. Sich Notizen macht, die kleinen Geschichten zwischen den Rezepten liest und währenddessen ein bisschen ins träumen gerät. Das Küchentagebuch ist definitiv kein normales Kochbuch, nein, es ist viel mehr, es ist eine Sammlung ganz toller Rezepte, Geschichten und Erzählungen, die einen in eine andere Welt abdriften lassen und gedanklich zu Besuch in die Küche eines tollen Koches schickt.

Die 3 Wochen Urlaub die ich am liebsten nur mit diesem Buch in der Küche verbracht hätte, hatte ich natürlich nicht. So habe ich also angefangen, mich nach der Einleitung ein bisschen an der Jahreszeit zu orientieren und mit den Monaten Oktober, November und Dezember das Lesen begonnen. Einige Rezepte wurden mit Klebezetteln versehen und Sonntag vor einer Woche habe ich mir bei schönstem Herbstwetter die Zeit genommen das erste Rezepte nachzukochen. Es sollte die Kürbispastete des 12. November werden! Weiterlesen