13 Mrz

Die Mädchenküche kocht „zusammen“ #5: Overnight Oats mit Kamutflocken, Hirseflocken und Cashewmilch…

Guten Morgen Ihr Lieben,

na wie geht’s Euch, habt Ihr gut geschlafen? Habt Ihr schon gefrühstückt? Ich bin gemein, oder? Wie kann ich Euch nur jetzt ein paar „Overnight Oats“ vorsetzen, die ihr jetzt frühestens Morgenfrüh essen könntet, wenn Ihr sie jetzt zubereitet…

Okay, okay, schluß jetzt, ich möchte Euch nicht weiter ärgern. Es ist zum zweiten Mal in dieser Woche Mädchenküche – Zeit. Nachdem wir Euch von Dienstag bis gestern bereits einige tolle Rezepte präsentiert haben, geht es heute weiter mit fünf verschiedenen Frühstücks-Ideen zum Thema „Overnight Oats“. Wo kommt der Begriff „Overnight Oats“ eigentlich her, wer hat’s erfunden? Ich habe mal versucht genau das zu ergründen und eine sinnvolle Erklärung im Netz gesucht. So wirklich fündig geworden bin ich allerdings nicht… Ich kann es mir nur so erklären: es ist irgendwie aus dem Bircher-Müsli entstanden, denn das Prinzip ist irgendwie das gleiche. Flocken werden in Milch (egal ob Kuh- oder Pflanzenmilch) eingeweicht und mit Obst und Nüssen serviert. Das eingeweichte Flocken bekanntlich besser verdaulich sind als jene, die nicht eingeweicht wurden ist ja bekannt. Und Overnight Oats hört sich halt einfach nur schöner und moderner an als Bircher Müsli, oder habt ihr eine bessere Idee oder Erklärung? Bircher Müsli wurde übrigens von dem Arzt und Ernährungsreformer „Maximilian Oskar Bircher-Benner“ erfunden.

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Kennt Ihr „Kamutflocken“ bzw. das Getreide „Kamut“?
Kamut (Khorasan-Weizen) ist ein altes Getreide, das ursprüngliche aus Ägypten stammt. Es enthält besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe und wurde in den 80er Jahren wiederentdeckt. Da ich aufgrund einiger Lebensmittelunverträglichkeiten auf Weizen, Roggen und Dinkel verzichten soll habe ich vor ein paar Monaten ein Kamutkürbisbrot bei meinem regionalen Biobäcker entdeckt. Seit her bin ich total begeistert von diesem Brot und es bekommt mir wesentlich besser als Dinkel oder Roggen, daher landet es fast jede Woche in meiner Biokiste. Jedenfalls bin ich aufgrund des Brots auf die Idee gekommen Kamutflocken zu kaufen. Und die machen sich auch super gut im Müsli oder eben in Overnight-Oats. Und das ist der Grund warum ich Euch hier und heute Overnight-Oats mit Kamutflocken vorstelle.  Weiterlesen

08 Mrz

Die Mädchenküche kocht #5: Hirsebratlinge mit Spinat und Kichererbsen…

Ihr erinnert Euch noch an die Mädchenküche, oder? Ja genau, eine Gemeinschaft von Mädels, die einmal im Quartal zu einem bestimmten Thema für Euch kochen. Einmal stellt jeder sein eigenes Rezept für Euch vor und am letzten Tag gibt es das gleiche Gericht in verschiedenen Variationen. Leider sind wir in diesem Jahr etwas geschrumpft und aus 9 Mädels wurden leider nur noch 6. Maja, Sibel und Franzi haben aus privaten Gründen die Gemeinschaft erst einmal verlassen und auch Ilona setzt in dieser Runde aufgrund von privaten Gründen leider aus. In der 5. Runde der Mädchenkühe in der sich alles um „Getreide“ dreht, kochen daher Ramona, Samira, Natalie, Christina und meine Wenigkeit für Euch.

Beim Thema Getreide habe ich mich für ein glutenfreies Getreide entschieden, die Hirse. Hirse ist eine Getreideart, gehört zur Familie der Süßgräßer und enthält sehr viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Hierin enthalten sind im besonderen Silicium, Eisen und Magnesium. Zudem wirkt sich Hirse besondern positiv auf die Knocken, Gelenke, Haare und Nägel aus. In 100g Hirse sind knapp 7mg Eisen enthalten und da Hirse glutenfrei ist, ist sie auch wesentlich leichter verdaulich als z.B. Hafer oder Weizen.

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Ich habe Hirse kombiniert mit Kichererbsen und Spinat und daraus Hirsebratlinge zubereitet. Diese passen nicht nur wunderbar in die Lunchbox, sondern schmecken auch richtig gut zu einem knackigen Salat. Ohne Eier und Milchprodukte sind meine Bratling nicht nur vegetarisch, sondern zudem auch vegan. Die Kichererbsen passen zum Jahr der Hülsenfrüchte und bringen zudem noch eine ordentliche Portion Eiweiß mit. Und Spinat? Spinat macht stark, dass sagte doch bereits Popey schon 😉

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03 Feb

„Power Müsliriegel“ mit Nüssen und Mandeln selber machen…

Habt Ihr Euch eigentlich mal damit beschäftig herauszufinden, wo Müsliriegel eigentlich her kommen, wer sie erfunden hat? Ich hab es mal versucht, aber nichts gescheites gefunden, keiner weiß wer sie erfunden hat, ist das nicht schrecklich? Ich liebte Müsliriegel schon als Kind, damals zu Schulzeiten war es aber noch die süße gekaufte Variante, von dem ersten bekannten Müsliriegel-Hersteller. Am liebsten hatte ich die mit Schokolade drunter und am Rand. Lustig fand ich auch die mit den kleinen Schokoladentropfen obendrauf…die habe ich immer zuerst herunter gegessen.

Aber es geht doch nichts über selbst gemachte Müsliriegel, die weniger süß und ohne Schokolade sind. Wenn ich Euch jetzt erzähle, dass die Rezeptidee abgeleitet ist von meinen Zimtsternen, dann lacht Ihr bestimmt, oder? Aber es ist wirklich so, die Idee kam mir nach Weihnachten und ich bastelte einfach das Zimtstern-Rezept etwas um. Und was soll ich sagen, es ist geglückt und sie sind wirklich mega lecker geworden.

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Meine erste Variante habe ich ganz ohne Trockenfrüchte gemacht, die zweite Variante mit Trockenfrüchten sieht aber etwas bunter und fröhlicher aus. Was ich nicht so ganz empfehlen kann sind Goji-Beeren in den Teig zu geben, denn die verbrennen scheinbar bei hoher Hitze ganz schnell. Meine Goji-Beeren hier in den Riegeln sind von oben ganz schnell braun geworden. Daher würde ich hier wirklich nur die getrockneten Cranberries empfehlen, die halten 250°C Ofentemperatur sehr gut aus.  Weiterlesen

31 Jan

„Coole LunchBox füllen“ mit LeckerBox an der „MCS Junioracademy“ in Bochum…

Bereits seit einigen Jahren habe ich beruflich Kontakt zur MCS-Junioracademy der Matthias-Claudius-Gesamtschule in Bochum. Ehrenamtlich geben unsere Auszubildenden zum Technische/n Produktdesigner/in dort 1-2 Mal im Jahr einen CAD-Kurs (CAD = Computer-Aided Design = Computergestützte Konstruktion) für Schüler ab der fünften Klasse. Ziel dieses CAD-Kurses ist es, Schülern bereits in jungen Jahren einen Einblick in den Beruf des Technische/n Produktdesigner/in und den Bereich CAD und Maschinenbau zu geben. Im letzten Herbst war ich persönlich zu einem Termin mit einem Koordinator des Leitungsteams in der Schule verabredet, hier hatte ich nochmal die Möglichkeit mir den Computerraum und Teile der Schule anzusehen. Zudem habe ich mich nochmal genauer über die MCS-Junioracademy, sowie die Träger dieser Academy und über die Matthias-Claudius-Gesamtschule informiert.

Die Matthias-Claudius-Gesamtschule in Bochum ist eine private evangelische Schule, die Vorreiter des Thema „Inklusion an Schulen“ ist. An der 1990 eröffneten Gesamtschule (Sekundarstufe 1 und 2) lernen ca. 820 Schüler darunter ca. 160 mit unterschiedlichem Förderbedarf.

Die MCS-Junioracademy startete 2007 mit zwei Kursen und 25 Kindern. Heute nehmen ca. 1400 Schüler aus 15 Bochumer Schulen die Möglichkeit wahr und wählen zwischen ca. 40 unterschiedlichen Kursen. Die Kurse werden fast ausschließlich von ca. 65 Ehrenamtlichen Mitarbeiter durchgeführt und Ziel soll es sein, Kinder und Jugendliche zu fördern, ihnen einen Raum zur Entfaltung und zum Leben zu bieten. Hierzu schreibt die MCS-Junioracacemy auf Ihrer Website: „Die Matthias-Claudius-Juniorakademie ist der „Sportverein“ für an Naturwissenschaften und Technik Interessierte. Hier kann man Dinge machen, ohne erst die ganze Theorie dazu gelernt zu haben. Denn wir sind überzeugt, dass beim Selbermachen die wichtigen Fragen von alleine aufkommen. Und dann findet man auch die wichtigen Antworten, denn: „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist nur Information.“ (Albert Einstein)“

Als ich im Anschluss wieder im Wagen saß und mich in Richtung Firma auf machte, kam mir eine Idee, die ich nicht mehr aus meinem Kopf bekam: „Wie wäre es einen Kurs zum Thema „Lunchbox packen“ im Rahmen der MCS-Junioracademy durchzuführen?“ Kochkurse gab es bereits im Rahmen der Junioracademy, das war also nichts neues. Meine Idee sponn ich bis kurz vor Weihnachten so ein bisschen vor mich hin und dann konnte ich einfach nicht mehr innehalten. Ich machte meinem Ansprechpartner der Junioracademy diesen Vorschlag, indem ich ihm von meinem Blog erzählte und ein paar Bilder schickte. Und ich stieß auf begeisterte Ohren, die Idee fand Anklang und so kam es dazu, dass ich im März und April an der MCS-Junioracademy für Schüler und Interessierte Eltern zwei Kurse mit dem Titel „Coole LunchBox füllen“ gebe.

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Diesen Kurs, oder Workshop wie man es nennen mag, mache ich rein Ehrenamtlich, von den Kurskosten werden unter anderem die Lebensmittel für den Kurs bezahlt. Mein persönliches Ziel ist es, den Schülern gesundes Essen näher zu bringen und zu zeigen, dass Essen Spaß machen kann und eine Lunchbox nicht immer ein langweiliges Käse- oder Schinkenbrot beinhalten muss. Außerdem möchte ich zeigen, dass Obst- und Gemüse nicht nur gesund ist sondern auch schmeckt 😉  Weiterlesen

25 Jan

LeckerBox@Work #1: Salatkreationen…

Ich liebe es, für Euch das Essen in die LeckerBox zu drapieren, hübsch herzurichten und zu fotografieren…aber das ist nicht immer mein Alltag. Eine Alltagsbox sieht bei mir denn dann auch immer ein bisschen anders aus, als wenn ich es für Euch hübsch angerichtet habe und mir Zeit fürs fotografieren nehme. Alle, die mir auf meinem Instagram-Account folgen, wissen das auch bei mir zweimal hintereinander das gleiche in der Box landet und es Mittags auch einfach mal Nudeln mit Tomaten gibt. Und warum eigentlich mal nicht die Spiegelreflex mit ins Büro nehmen, nicht immer Acht auf die beste Ausleuchtung geben und einfach mal drauf halten…genau das habe ich gemacht. An ein paar Tagen habe ich die Kamera mal mit ins Büro geschleppt und einfach Mittags mal drauf los fotografiert und wenn man Hunger hat, muss das auch einfach mal schnell gehen 😉

So möchte ich Euch einfach zwischendurch mal ein paar Alltagsboxen zeigen die ich jetzt mal „LeckerBox@Work“ nenne. Wie regelmässig es die gibt, oder ob es sie überhaupt regelmässig geben wird, weiss ich nicht, da lasse ich mich einfach selber mal überraschen.

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In dieser Box hier haben sich gleich zwei Salate versteckt, die ich Euch bereits schon vorgestellt habe: den Zweifachen Kohlsalat mit Karotten und den Quinoa-Salat mit Halloumi und gerösteten Weintrauben. Zusätzlich sind in der Box ein paar Tomaten, ein Müslikeks, Birnenstücke und ein paar Weintrauben. Die Box in der sich mein Mittagessen hier befindet, ist die LunchBots Bento Cinco. Mein Wasserglas und mein Smartphone sind zudem immer in der Nähe 😉  Weiterlesen

20 Jan

Quinoasalat mit gerösteten Trauben und Halloumi…

Bereits am Montag habe ich Euch hier von dem Buch „City Picknick“ von Julia Kutas aus dem Brandstätter-Verlag erzählt. Heute habe ich Euch noch ein Rezept aus diesem Buch mitgebracht, der Quinoasalat mit gerösteten Trauben und Halloumi. Alle Veganer unter Euch können genau so gut Tofu verwenden, das schmeckt sicherlich genau so lecker. Die Weintrauben im Backofen zu rösten war von Beginn an eine kuriose Vorstellung für mich und während dem zubereiten war ich immer noch sehr skeptisch. Nachher war ich aber echt begeistert, wie lecker die schmeckten. Im warmen Zustand könnte ich mir die gerösteten Weintrauben auch super auf einer warmen Schale Milchreis vorstellen.

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Der Salat an sich benötigte auch die gerösteten Weintrauben, denn die haben ihm erst den richtigen Kick gegeben. Den Halloumi nur mit dem Quinoa fand ich ein bisschen fad. Beim nächsten Mal werde ich auch sicherlich buntes Quinoa verwenden, das sieht etwas hübscher aus und schmeckt noch etwas nussiger als das reine helle Quinoa. Laut Original-Rezept kommt auch noch etwas gezupftes Basilikum auf den Salat, das habe ich aber irgendwie verpennt und vergessen zu kaufen. Solltet Ihr also dran denken, gebt es bitte hinzu, schmeckt bestimmt super 😉  Weiterlesen

08 Jan

„Eshly LunchBox Large“ als FrühstücksBox…

Am Dienstag habe ich Euch bereits hier die Eshly Deli Family Box mit einem Fassungsvermögen von 1100ml als MittagsBox vorgestellt. Angelehnt an die ursprünglichen ersten japanischen Bento Boxen, hat die Industriedesignerin Britta Knüppel Lunchboxen aus Eschenholz entworfen, die aus einem Stück Holz nachhaltig in Deutschland hergestellt werden.

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Hier seht Ihr die Eshly Deli Box Large mit einem Fassungsvermögen von 570ml. Diese Box hat, im Gegensatz zu der großen Box, keinen Kreuzsteg, sondern einen einzelnen Mitteltrenner welcher, genau wie der Kreuzsteg der großen Dose, herausnehmbar ist. Die Abmessungen der Dose betragen 125mm im Durchmesser mit einer Höhe von 70mm und einem Gewicht von 170g. Die Dosen nicht auslaufsicher, der Deckel schließt leicht, durch das Gummiband ist gewährleistet, dass die Dose, auch wenn sie in der Tasche umfällt, nicht aus versehen aufgeht und der Inhalt hinausfällt. Weiterlesen

05 Jan

„Eshly LunchBox“ aus Eschenholz und ein Interview mit Britta Knüppel…

„Holz“ oder „Bambus“ waren die Werkstoffe, aus dem die ersten japanischen Bento Boxen bereits vor hunderten Jahren hergestellt wurden. Holz ist ein Naturprodukt und wirkt zudem „Antiseptisch“ auf die darin verpackten Lebensmittel. Warum also nicht dahin zurück, wo man bereits vor einigen hundert Jahren schon war, Bento Boxen aus Holz. Genau das hat sich Britta Knüppel aus Berlin auch gedacht und die wunderschönen Eshly Deli Boxen entworfen und damit sogar den German Design Award 2016 gewonnen.

Als sie mich vor ein paar Wochen anschrieb und fragte, ob ich nicht Lust hätte ein paar schöne Bilder von Ihren Boxen zu machen, war ich hell auf begeistert. Ich hatte die Boxen schon länger im Auge und habe auch mit dem Gedanken gespielt mir eine anzuschaffen, aber eigentlich hatte ich ja auch genug Boxen dachte ich. Das war jetzt natürlich ein tolles Angebot, ich habe von Britta zwei tolle Boxen erhalten und Ihr im Gegenzug ein paar hübsche Bilder gemacht.

Als das Päckchen bei mir eintraf und ich die erste Box in den Händen hielt, war es um mich geschehen, ich hatte mich verliebt ? Holz ist ein Werkstoff den ich schon immer sehr gerne mochte, meine Ausbildung in einem Unternehmen welches Maschinen und Anlagen für die Holzindustrie herstellt, hat dies nur verstärkt. Den Geruch von frischem Holz, Rinde und Rindenmulch liebe ich schon seit Jahren, durch den Wald oder ein Sägewerk zu spazieren genieße ich sehr. Und dieses Gefühl tat sich wieder in mir auf, als ich diese Box in den Händen hielt, nicht nur das sie sich wunderbar glatt und weich anfühlte, nein sie roch (und riecht immer noch) ganz wunderbar nach frischem Holz…

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Bei der Box auf diesen Bildern handelt es sich um die Eshly Deli Box Family mit einem Fassungsvermögen von 1100ml, welche weiteren Größen es gibt habe ich Euch unten aufgeführt.  Weiterlesen

09 Dez

Buchrezension: Das Bento Lunch Buch von Cam Tu Nguyen (Token) & ein Exemplar kannst DU gewinnen!

Als ich im August 2011 begonnen habe mich mit dem Thema „BentoBox“ auseinander zu setzen, habe ich zunächst nach deutschen Internetseiten (Blogs) gesucht. Sehr schnell stieß ich da auf den Bento Lunch Blog von Token. Ihre BentoBoxen sind japanisch gehalten und einfach immer wunderschön. Mir hat Ihr Blog zu Beginn sehr geholfen, Ideen und Anregungen zu bekommen und ich bin Ihr heute noch dankbar für die Inspirationen. Zum dritten LeckerBox Geburtstag hatte Sie hier in einem Gastpost auch ein wenig über sich erzählt. Bei Token ist es aber nicht beim Blog geblieben, es gibt mittlerweile den Bento Lunch Blog auch als Buch. Aber Tokens Buch ist anders als viele andere Blogger-Bücher und wie ich finde, etwas besonderes. Die Entstehungsgeschichte allein ist schon anders als bei vielen anderen Büchern. Denn, Tokens Buch war Ihre Bachelor-Arbeit im Bereich „Design“, für die Sie die Note 1 erhalten hat. Hier in diesem Blogpost hat sie das erste Mal stolz darüber berichtet, dass Ihr Buch fertig ist und sie zwei Exemplare auf Ihre Kosten hat drucken lassen. Damals gab es das Buch leider noch nicht zu kaufen.

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Ich habe mir Ihr gefiebert, dass Sie einen Verlag finden möge, der Ihr Buch verlegt und auf den Markt bringt. Und genau das hat sie jetzt auch geschafft. Der Ja-Ja-Verlag aus Berlin hat Ihr Buch ins Programm aufgenommen und seit Mitte Oktober kann man das Buch nun kaufen. Zudem bestand die Möglichkeit, Ihr Buch auch direkt bei Ihr mit persönlicher Widmung zu bestellen und genau das habe ich gemacht. Um Token zu Unterstützen, habe ich das Buch mit persönlicher Widmung bei Ihr bestellt und es bei Ihr bezahlt, mein Buch ist kein vom Verlag gesponsertes Buch! Ich bin sehr stolz auf mein Buch mit persönlicher Widmung und freue mich jedes Mal darüber, wenn ich es aufschlage. Weiterlesen

06 Dez

HoHoHo – Honig-Zimtsterne zum Nikolausi-Tag…

Heute ist Nikolausi-Tag, habt Ihr schon in Eure Stiefel geschaut? Wart Ihr Lieb und hat der Nikolaus etwas gebracht? Ich habe Euch ein ganz schnelles und einfaches Rezept für Honig-Zimtsterne mitgebracht, sollte es Euch also nach Zimtsternen gelüsten, habt Ihr die noch ganz ratzfatz für den Adventskaffee heute Nachmittag gezaubert. Gesucht hatte ich nach einem Rezept für vegane & zuckerfreie Zimtsterne, was sich jedoch irgendwie als unmöglich raus stellte, denn Zimtsterne ohne Puderzucker geht gar nicht 😉 Da ich aber nicht auch noch Puderzucker in den Teig packen wollte, musste ich ein Kompromiss eingehen. Und da ich ein super leckeres Glas Honig mit Ingwer hier zu Hause stehen habe, wurde der Puderzucker im Teig durch Honig ersetzt. Also sind meine Zimtsterne hier weder vegan, noch zuckerfrei 😉 Aber egal, sie sind mega, mega lecker und in der Weihnachtszeit darf man auch ein bisschen sündigen und den Puderzucker einfach Puderzucker sein lassen…

Sucht mal im WWW nach veganen Zimtsternen, dann wird man sehr schnell fündig und eigentlich sind alle Rezepte irgendwie gleich. Ich habe mein Rezept noch ein bisschen abgewandelt, entstanden ist es aber aus dem Rezept von Turbotofu. Und diese tollen leckeren Zimtsterne eignen sich nicht nur hervorragend für die Kaffeetafel oder den Weihnachtsteller, sie sind auch ein guter Begleiter fürs Büro. Mit ein paar Nüssen und Trockenfrüchten in einer kleinen LunchBots verpackt stillen sie den Jieper nach etwas Süßem am Nachmittag.

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03 Dez

LeckerBox #108: Kürbis-Polenta-Muffins mit Spinat und Schafskäse…

„Polenta“ ist ein aus Maisgrieß hergestellter Brei mit fester Konsistenz. Er hat in einigen Ländern wie z.B. Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und Rumänien eine bedeutende Kochtradition, aber auch in Deutschland ist er nicht mehr weg zu denken und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Brei aus Polenta herzustellen ist etwas kraftraubend, denn man muss die feinen Körnchen, die langsam in das kochende Salzwasser rieseln, schnell und mit ordentlich Kraft verrühren, so dass sich keine Klümpchen bilden. Da liebe ich mir Polenta doch in süßen oder herzhaften Muffins oder Kuchen, das ist nicht ganz kräftezehrend und schmeckt genauso prima.

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Hier auf dem Blog habe ich Euch bereits einmal Polenta-Spinat-Muffins mit Tomaten und Schafskäse vorgestellt. Auf dem Blog von „Flowers on my Plate“ findet Ihr ein tolles Rezept von Polenta-Bärlauch-Muffins und wer es lieber süß mag, der findet bei Jeanny von „Zucker Zimt und Liebe“ einen grandiosen Polenta-Heidelbeer-Kuchen den ich sehr, sehr liebe.  Weiterlesen

16 Sep

Buchweizen-Quiche mit Erbsen und grünen Bohnen… *glutenfrei

Hallo? Ist da noch jemand, ließt hier (hoffentlich) noch jemand mit? Ich bin jedenfalls noch da, auch wenn ich mich die letzten 4 Wochen hier ziemlich rar gemacht habe. Mein Sommer war super turbulent und ich hatte einiges um die Ohren und zu organisieren. Zudem mussten wir einer kleinen schwarzen Fellnase im Sommer leider „Goodbye“ sagen und in den Himmel verabschieden.

Das und all das andere was sonst noch so war, ist mir ziemlich an die Kondition gegangen und hat mir auch ziemlich auf Magen- und Darm geschlagen. Wer mir bei Instagram folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich zwischendurch im Sommer mal eine Woche auf „Gluten“ verzichtet habe. Es hat zwar ein bisschen was gebracht, aber danach war es nicht wirklich besser, eher schlechter, was aber auch einfach noch andere Gründe hatte. Vor 3 Wochen habe ich dann jedoch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit-Diagnostik machen lassen und mein Blut auf Unverträglichkeiten testen lassen.

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Einiges hatte ich vermutet, mit einer bestimmten Unverträglichkeit hätte ich jedoch nicht gerechnet. Das Ergebnis hat gezeigt, ich reagiere auf: Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Kasein (in allen Milchprodukten enthalten) und Hühnereier nicht besonders positiv. Mit glutenhaltigem Getreide und Milchprodukten hatte ich gerechnet, da es bei mir in der Familie liegt. Womit ich nicht mit gerechnet hatte, war das mit den „Hühnereinern“. Jedenfalls ist es so und seit Sonntag muss ich jetzt erst mal drei Wochen konsequent auf alles verzichten und meinen Körper beobachten und aufschreiben was sich ändert. Das schlimmste auf das ich verzichten muss, sind für mich Nudeln und Eier, das wird nicht ganz einfach sein, aber ich werde es schon schaffen. Gestern habe ich bereits Nudeln aus Maismehl entdeckt, das hat mich schon mal ein bisschen zufriedener gestimmt 😉 Wie es weiter geht bzgl. meiner Unverträglichkeiten und wie sich nach den drei Wochen mein Körper so anfühlt, das werde ich Euch natürlich erzählen.

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In der Woche als ich im Sommer auf Gluten verzichtet habe, habe ich diese Quiche gezaubert, die ich Euch bisher vorenthalten habe. Jetzt dürfte ich sie leider nicht Essen, das Ei und der Schafskäse sind Tabu! Es ist zwar nicht mehr wirklich die Jahreszeit von frischen Erbsen und Bohnen, aber die gibt es ja auch in sehr guter Qualität tiefgefroren, darauf kann man auch ausweichen. Buchweizenmehl ist eine gute glutenfreie Alternative bei Mehl, man muss jedoch den Geschmack mögen, welchen ich sehr gerne mag. Weiterlesen

12 Aug

Die Mädchenküche kocht „zusammen“ #3: schneller Gurken- Kichererbsensalat im Glas

Na seid Ihr bereit für eine Tafel voller „Gurkensalat“? In diesem Monat dreht sich in der Mädchenküche alles ums Thema „Gurken“. Nachdem wir in der vergangenen Woche bereits vorgelegt und Euch die tollsten Gurkenrezepte vorgestellt haben, geht es heute weiter mit 8 tollen Gurkensalat-Kreationen!

Bevor Ich Euch meinen Gurkensalat jedoch vorstelle, möchte ich nochmal kurz zusammenfassen, was es den in den vergangenen Tagen hier so tolles gab: bei Sibel gab es ein Gurken-Relish mit gerösteten Spitzpaparika, bei Samira ein Munich Mule – Cocktail mit Gurke, bei Natalie gab es Sommerrollen mit marinierten Gurken, bei Christina gab es Gurken-Matcha-Limonade, bei Franzi gab es eine süße Gurkenkaltschale, bei Ilona gefüllte Gurken mit Wildkräutersalat und bei Maja ganz klassisch eingelegte Gewürzgurken. Bei mir gab es einen Gurkensandwich mal anders, denn die Gurke diente als Brotersatz! Die liebe Ramona konnte in dieser Runde leider teilnehmen, denn sie kämpft seit Ihrem Umzug immer noch mit dem Internet und dessen Anbieter. Drücken wir Ihr alle die Daumen, dass das bald auch endlich klappt.

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So und was habe ich Euch nun heute mitgebracht? Einen ganz schnellen Gurkensalat mit Kichererbsen und eingelegten Tomaten im Glas. Perfekt für die Mittagspause, das Picknick oder die Gartenparty! Schnell zubereitet und super lecker! Weiterlesen

05 Aug

Die Mädchenküche kocht #3: Gurken-Sandwich ohne Brot…

Es ist wieder so weit, es ist an der Zeit für eine neue Koch-Sause der Mädchenküche! In dieser Runde dreht sich bei uns alles um die Gurke! Gerade im Sommer ist die Gurke eine grandiose Erfrischung und sorgt zudem mit ihrem hohen Wassergehalt dafür, dass unser Körper genügend Flüssigkeit erhält. Die Gurke enthält kaum Kalorien und kann daher ohne schlechtes Gewissen in ausreichender Menge verzehrt werden.

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Bei mir muss die Gurke heute heute als Brot-Ersatz herhalten, denn ein Sandwich muss nicht immer unbedingt aus Brot bestehen. Bestrichen ist mein Gurkensandwich aus einer Mischung von Schafskäse und Joghurt, hier in meinem Fall ebenfalls aus Schafsmilch. Belegt wurde er dann mit Radieschen, Radicchio-Blättern und dünnen Karottenscheiben.  Weiterlesen

03 Aug

Rote Beete-Salat mit Kichererbsen und Karotten im Glas…und warum das eine Herausforderung für mich war!

Bereits gestern habe ich Euch von der ETEPETETE-Box erzählt, die ich am Samstag vor einer Woche erhalten hatte. Der gesamte Inhalt war prima! Gemüse, welches ich auch so immer kaufen würde, bis auf eine Sache; der Roten Beete. „Ohhhgotttohhhgott was mache ich denn bloß mit der Roten Beete!“, schoss es mir durch den Kopf. Denn aus meiner Kindheit sind in meinem Kopf immer noch verankert und eingebrannt diese Erinnerungen, dass Rote Beete fürchterlich riecht und „bähhhh“ aussieht 😉 Aber ich konnte sie ja nun wirklich nicht einfach wegwerfen oder schlecht werden lassen, also musste ich sie verarbeiten.

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Ich begann dann mal bereits Samstagabends damit, die Rote Beete zu kochen, selbst das musste ich erst mal recherchieren. Da wir Sonntags im Garten auf einen Kuchen und zum Grillnachmittag verabredet waren und ich für den Salat zuständig, war kam mir die Idee – ein Salat mit Roter Beete. Aber auch das stellte sich nicht ganz so einfach dar, denn es musste ja ein Salat aus Zutaten sein, die ich im Hause hatte, denn einkaufen war keine Option mehr. Über Twitter empfahl Christina von Feines Gemüse mir Ihren Rote Beete – Salat mit Schafskäse und Datteln. Hörte sich total prima an, aber Datteln mag leider nicht jeder und ich wollte es nicht drauf ankommen lassen, dass der Salat am Ende nicht gegessen wird.

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Ich machte mich also im großen weiten WWW weiter auf die Suche und stieß auf den Rote Beete-Salat mit Karotten und Kichererbsen von Isabell von Lecker Lezmi. Das war doch perfekt, denn Karotten waren genügend im Kühlschrank und Kichererbsen waren für den anderen Salat am nächsten Tag sowieso geplant, so musste ich nur ein paar mehr Kichererbsen kochen.  Weiterlesen