15 Feb

Kartoffel-Waffeln in der Planetbox…oder aber Reibekuchen aus dem Waffeleisen…

Wenn man anfängt, sich mit Lunchboxen aus Edelstahl zu beschäftigen, dann bringt einen die Suche neben den LunchBots recht schnell zu den Boxen von Planetbox. Der Hersteller der Planetboxen kommt ebenfalls aus den USA und vertreibt Lunchboxen mit einzelnen Fächern, die ein wenig an Krankenhaustabletts oder Kantinentabletts erinnern. 😉 Als ich 2011 Lunchboxen gesucht habe, bin auch ich damals recht schnell bei den Planetboxen gelandet und war sehr begeistert. Leider war es damals noch so, dass es die Boxen nirgendwo in Europa, geschweige denn in Deutschland zu bestellen gab. Man hätte sie aus den USA für viel Geld importieren müssen. Also kaufte ich mir damals die LunchBots. Seit ein paar Monaten jedoch gibt es die Planetbox jetzt endlich bei Kivanta zu bestellen und ich war mega happy, als ich das gelesen habe. Man muss jedoch sagen, die Planetbox hat einen stolzen Preis, was jedoch erstens dem sehr guten Material (Lebensmittelechter Edelstahl 18/8) und zweitens der aufwändigen Herstellung geschuldet ist. Da es kurz vor Weihnachten war, als Kivanta bekannt gab, dass es die Boxen nun endlich zu bestellen gibt, schrieb ich diese auf meinen Wunschzettel für Weihnachten….und siehe da, sie lag tatsächlich unter dem Weihnachtsbaum bei meinen Eltern.

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Die Box die Ihr hier seht, ist die Planetbox Rover incl. Dipper und Dose (letzteres ist nicht im Bild) und kostet 65,95€. Die Planetbox ist 25,4 x 17,78 x 3,81 cm groß und damit etwas kleiner als ein A4 Blatt, welches 29,7 x 21,0 cm groß ist. Die einzelnen Fächer, 5 an der Zahl, sind zueinander komplett durchlaufsicher. Die gesamte Dose jedoch ist nicht auslaufsicher. Die Dose wird mit einem Edelstahlbügel geschlossen, der sehr einfach zu schließen und auch zu öffnen ist (selbst für kleine Kinder). Bei der Dose mit dabei, ist ein Dipper, den seht Ihr oben links auf dem Bild. Dieser ist gut geeignet für Dressings oder Saucen. Zusätzlich enthält die Planetbox noch eine größere runde Dose, welche in das Fach unten rechts passt. Hier kann z.B. Salat oder andere Speisen eingefüllt werden, die etwas Flüssigkeit enthalten und dicht verschlossen werden müssen. Seit einiger Zeit gibt es auch noch passende eckige Silikonförmchen für die Planetbox, diese könnt Ihr unter diesem Link bestellen und Euch hier mit Bildern anschauen. Ich bin auch kurz davor, mir die Silikonförmchen zu bestellen, mal schauen wie lange ich noch standhaft bleiben kann. 😉  Weiterlesen

03 Dez

LeckerBox #108: Kürbis-Polenta-Muffins mit Spinat und Schafskäse…

„Polenta“ ist ein aus Maisgrieß hergestellter Brei mit fester Konsistenz. Er hat in einigen Ländern wie z.B. Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und Rumänien eine bedeutende Kochtradition, aber auch in Deutschland ist er nicht mehr weg zu denken und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Brei aus Polenta herzustellen ist etwas kraftraubend, denn man muss die feinen Körnchen, die langsam in das kochende Salzwasser rieseln, schnell und mit ordentlich Kraft verrühren, so dass sich keine Klümpchen bilden. Da liebe ich mir Polenta doch in süßen oder herzhaften Muffins oder Kuchen, das ist nicht ganz kräftezehrend und schmeckt genauso prima.

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Hier auf dem Blog habe ich Euch bereits einmal Polenta-Spinat-Muffins mit Tomaten und Schafskäse vorgestellt. Auf dem Blog von „Flowers on my Plate“ findet Ihr ein tolles Rezept von Polenta-Bärlauch-Muffins und wer es lieber süß mag, der findet bei Jeanny von „Zucker Zimt und Liebe“ einen grandiosen Polenta-Heidelbeer-Kuchen den ich sehr, sehr liebe.  Weiterlesen

25 Nov

Apfel-Cranberry-Küchlein aus dem (IKEA)-Glas…

Kuchen und Muffins gehen immer, oder findet Ihr nicht? Ich finde schon und wenn Äpfel drin sind, dann erst Recht!

Kuchen und Muffins machen glücklich und vertreiben Kummer und Sorgen! Egal ob an schönsten Sonnenscheintagen, im Herbst oder an jenen Tagen, wo Sturm und Regen, oder sogar Schnee gegen die Scheibe peitschen. Ob an einer fein gedeckten Kaffeetafel, auf dem Sonntagsgeschirr, oder ganz gemütlich mit einer Decke und einer großen Tasse Tee auf der Couch. Oder aber als Nachmittagssüß auf der Arbeit am Schreibtisch….

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Mitgebracht habe ich Euch heute kleine Apfel-Cranberry-Küchlein und ein IKEA-Hack! Denn ich habe vor einiger Zeit mein beschichtetes Muffinsblech entsorgt, da sich die ganze Beschichtung löste und ich mir nicht sicher war, wie gesund das noch ist. Ich habe mir zwar ein wunderhübsches Muffinblech aus Keramik angeschafft, aber da passen nur 6 Muffins rein. Da ich nicht zweimal hintereinander backen wollte kam mir die Idee der IKEA-Kerzengläser. Davon tummeln sich nämlich gefühlte 50 Stück in unseren Schränken rum. Und ich bin begeistert wie gut das funktioniert hat!

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07 Jun

Ein Hauch von Belgien: Reisfladen mit Erdbeerpüree…

Was, wie, wo? Was hat denn jetzt bitte Reis mit Belgien zu tun, denkt Ihr jetzt bestimmt, oder? Tja ne ganze Menge, denn in Belgien gibt es nicht nur köstliche Pralinen, Frikandeln und Fritten mit der besten Frittensauce (die Konservierungsstoffe und Farbstoffe in dieser Sauce vergessen wir jetzt mal, sie ist einfach lecker 😉 ) Dort gibt es zudem noch eine weitere Spezialität, den „Reisfladen“. Das Reisfladen eine belgische Spezialität und nicht überall beim Bäcker zu bekommen ist, wurde mir erst so richtig bewusst, als ich ins Ruhrgebiet gezogen bin.

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Eifel nahe der belgischen Grenze, war es ganz normal mal eben „schnell“ rüber nach Belgien zum Einkaufen zu fahren und man dann vom Bäcker belgischen Reisfladen mitgebracht hat (und belgische Frittensauce…). Ein paar Kilometer weiter war man dann bereits in Luxembourg und konnte noch schnell voll tanken, dann ging es wieder Richtung Deutschland. Aber nicht nur in Belgien bekam man den typischen Reisfladen, auch bei den deutschen Bäckern in den Grenzregionen sind die auch heute noch zu bekommen. Die aus Belgien schmecken halt nur einen Deut besser.

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Der eine mag den Reisfladen am liebsten noch lauwarm wenn er frisch ist, der eine isst ihn lieber auf Zimmertemperatur, ich habe ihn schon immer am liebsten gegessen wenn er kalt aus dem Kühlschrank kommt. Und daher ist er eben auch genau bei diesen Temperaturen eine tolle Abkühlung, dazu etwas frisches Erdbeerpüree erinnert er sehr an Spaghettieis stellte mein Techguy fest.  Weiterlesen

05 Jun

30-MinutenRezept: Eine Schüssel voller Glück – Curryreis Bowl!

Essen, das satt und glücklich macht, muss nicht immer Spektakulär und aufwändig sein, es geht auch ganz schnell ohne großes Tamtam. Wenn dann das komplette Essen noch in eine Schüssel passt, kann man sich diese auch einfach schnappen, es sich damit auf der Couch, Terrasse oder Balkon in einer Ecke gemütlich machen und es sich gut gehen lassen.

Heute habe ich Euch einen ganz schnellen Curryreis mit Karotte, Paprika und einem hartgekochten Ei mitgebracht. Für dieses Rezept wurde der Basmati-Reis von Reihunger verwendet, dieser wurde mir in einem Probepaket kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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11 Mai

Simpel und Einfach: Rhabarber-Brötchen für’s Frühstück oder die FrühstücksBox

Ohne viel chichi, einfach so, weil gestern Nachmittag noch Rhabarber da war und verarbeitet werden musste. Einfach so ohne große Worte, ein Rezept für Rhabarber-Brötchen.

Ob zum Frühstück, in die FrühstücksBox oder als süßer Nachmittags-Snack, mit oder ohne Butter, wie Ihr mögt!

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30 Mrz

LeckerBox #102: Quinoa-Zucchini-Muffins mit Feta und Pecannüssen

Im letzten Sommerurlaub stolperte ich in einer Buchhandlung über das Buch Ein Fest im Grünen. Das Cover, die Rezepte sowie die Bilder hatten es mir angetan, ich hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Was tat ich also? Genau, ich marschierte damit Zielstrebig zur Kasse, legte es auf den Tresen und kaufte es mir einfach. Im Ferien-Appartement angekommen stelle ich fest, dass die Autorin Erin Gleeson nicht nur eine Buch-Autorin ist, sondern auch einen sehr tollen Blog schreibt. Ich kann mich an Ihrem Blog The Forest Feast und Ihren Bildern einfach nicht satt sehen, ich finde ihn total fantastisch!

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Die liebe Julia von Chestnut & Sage hat hier mal eine Rezension über das Buch geschrieben, falls Euch das noch etwas genauer interessiert. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil diese einfach fantastischen Quinoa-Zucchini-Muffins aus diesem tollen Buch stammen und ich Euch das natürlich nicht vorenthalten möchte. Sie eignen sich perfekt für eine LunchBox und mit ein bisschen Gemüse und Obst sind sie richtig sättigend. Weiterlesen

26 Mrz

Haddu Möhrchen? – – – kleine saftige Möhren-Mandel-Küchlein #ichbacksmir

wpid-ich-backs-mir-450-2014-05-26-07-00.jpgClara von Tastesheriff ruft wie jeden Monat zum 26. auf zu #ichbacksmir! Diesen Monat fragt sie nach „Osterkuchen“! Tatsächlich denke ich bei Osterkuchen wirklich als erstes direkt an „Möhrenkuchen“! Vor zehn Jahren hätte ich Euch jetzt hier wahrscheinlich meinen Lieblings-Möhrenkuchen aus dem Zwergenstübchenbackbuch (das ist keine Schleichwerbung, ich mag diese Bücher sehr, sehr gerne und kann sie allen mit Kindern nur empfehlen) mit ganz viel Schokoladenglasur und selber gemachten Marzipan-Möhren präsentiert. Ach was habe ich diesen Kuchen häufig gebacken und wie kunterbunt waren meine Hände immer nach dem Färben des Marzipan. Und während ich diese Worte hier so schreibe, fällt mir ein, ich habe Euch diesen Kuchen tatsächlich zu meiner Blogger-Anfangszeit hier mal vorgestellt. Die Fotos sind nicht hübsch, aber das sage ich ja immer bei alten Fotos. Das Rezept ist für alle die kein Problem mit ganz viel Zucker und Schokolade haben super, zudem benötigt er kein Mehl sondern Zwieback. Also, HIER ist mein Altbewährter Lieblings-Möhrenkuchen von früher!

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Aber Schluss jetzt mit dem Schwelgen in Erinnerungen, denn schließlich habe ich Euch was neues mitgebracht: kleine saftige Möhren-Mandel-Küchlein ohne Kristallzucker im Teig nur mit ein bisschen Puderzucker als Glasur, denn sonst sehen sie nicht wirklich hübsch aus. Weiterlesen

18 Nov

Frühstücks-Müsli-Muffins mit Quitten und Cranberries…

Cranberries, die knallroten, hüpfenden Powerbeeren aus den USA! Vor einigen Jahren konnte man sie hier in Deutschland nur in getrockneter Form beziehen, mittlerweile bekommt man sie in gut sortierten Supermärkten aber auch frisch zu kaufen. In erster Linie denkt man ja erst einmal das Cranberries süß sind, was vielleicht auch stimmen mag, wenn sie getrocknet und etwas gezuckert sind. Frisch sind sie in gegarter Form jedoch richtig sauer und lassen einen Mundwinkel zusammen ziehen. Darüber, dass man sie vielleicht roh essen könnte braucht man gar nicht nachzudenken, das schmeckt nämlich gar nicht.

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Gerade wegen der sauren Note habe ich frische Cranberries in Kuchen oder halt Muffins sehr, sehr gerne. Bereits vor zwei Jahren habe ich einen Apfelkuchen mit den roten Powerbeeren hier vorgestellt! Und als Gaby dann zum Blogevent Cranberries aufrief ergriff ich die Chance und kreierte nochmal ein leckeres Muffin-Rezept für Euch. Zudem brachte mir meine Biokiste vor zwei Wochen eine letzte Portion frische, deutsche Quitten, das musste ich doch ausnutzen, denn seit diesem Herbst bin ich auch den Quitten verfallen. Anstatt Quitten könnt Ihr aber auch einfach Äpfel verwenden.

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08 Okt

MittwochsBox #46: Oma mache mir bitte einen Apfel-Pfannkuchen mit Zimt und Zucker…

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Ich war als Kind kein guter „Esser“! Nein, nicht das Ihr denkt ich habe nicht viel gegessen, im Gegenteil, ich habe aber leider nicht wirklich etwas gesundes gegessen. Mein Schulfrühstück in der Grundschule bestand meist aus einem trockenem Brötchen. Nicht weil meine Mutter mir nichts anderes mitgeben wollte, ich wollte einfach nur ein trockenes Brötchen und dazu eine kleine Flasche Apfelsaft. Es ist sogar mal so gewesen, dass meine Grundschullehrerin meine Mutter gefragt hat, warum man mir nur ein trockenes Brötchen mit in die Schule gibt. Aber auch da musste meine Mutter sagen: „Sie möchte nur ein trockenes Brötchen“!

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Süßigkeiten und Kuchen dagegen habe ich haufenweise in mich rein geschaufelt als Kind. Man kann nicht sagen das ich richtig dick war, aber dadurch war ich schon ziemlich pummelig 😉

Was ich allerdings wirklich geliebt habe war der Grießfladen, Apfelpfannkuchen mit Zimt & Zucker und die Markbällchensuppe von meiner Oma…hach das war echt toll! Samstags habe ich gemeinsam mit Ihr Kuchen gebacken, die Grießpuddingschüssel ausgeleckt und auf meinem kleinen Bügelbrett mit meinem Kinderbügeleisen die Taschentücher gebügelt 😉 Leider ist meine Oma recht früh gestorben und ich hatte nicht sehr lange etwas von Ihr. Oben auf dem Bild seht Ihr mich bei der Kartoffelernte im Herbst auf dem eigenen Kartoffelfeld meiner Großeltern, eine ganz schön dicke Kartoffeln habe ich da ausgebuddelt!

Vielleicht hätten in meiner FrühstücksBox zu Grundschulzeiten einfach kleine Apfelpfannkuchen enthalten sein müssen, dann hätte ich auch ein bisschen Obst zu mir genommen. Und genau daher habe ich meine Happy KindsFoodBox heute mit kleinen Apfelpfannkuchen mit Zimt gefüllt 😉  Weiterlesen

04 Okt

Wir wär’s, zu Erntedank „Karotten-Gewürz-Muffins mit Birne und Walnüssen“ und dazu noch ein bisschen Sprachunterricht in Eifeler-Platt?

Isch ben högg noh ens op jöck un nid hee! Das war Kölsch und heißt: Ich bin heute noch mal unterwegs und nicht hier! Ich selber bin mit Eifeler-Platt aufgewachsen und habe es dadurch, dass meine Eltern es sprechen auch wirklich noch gelernt. Eifeler-Platt ist ähnlich dem Kölschen oder dem Öcher-Platt (Aachener Platt) und egal aus welcher Gegend man kommt, man versteht sich trotzdem, auch wenn einzelne Vokabeln anders ausgesprochen werden. Ich selbst spreche Platt aber höchstens noch wenn ich zu Hause in der Eifel bin, ansonsten spreche ich ganz normal Hochdeutsch, denn sonst würde mich hier im Ruhrpott ja keiner verstehen. Ist ja schon schlimm genug, dass hier niemand weiß, was ein „Plümo“ (Bettdecke) und eine „Apfelkitsche“ (Kerngehäuse des Apfels) ist ;-). Wahrscheinlich hört man aber trotz meines Hochdeutsch immer noch raus, dass das Ruhrgebiet nicht meine Geburtsgegend ist und ich gebürtig irgendwo aus dem Rheinland komme.

Ich mag Dialekte sehr gern und ich finde man sollte sie auch nicht komplett verstecken, denn ein Dialekt hat schließlich etwas mit der Herkunft und der Heimat zu tun. Auch Kinder sollten aus meiner Sicht weiterhin mit dem Dialekt ihrer Heimat aufwachsen und es sollte Ihnen weiterhin beigebracht werden, so dass diese Heimatsprachen nicht komplett aussterben.

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Aber ich will Euch hier heute keine Lehre im Plattdeutschen und Dialekten beibringen, nein ich bin heute wirklich op jöck und genau das wollte ich Euch damit eigentlich nur sagen. Wo ich bin? In unserer Bundeshauptstadt Berlin, auf dem zweiten FoodBloggerCamp diesen Jahres in Deutschland. Wahrscheinlich bin ich gerade noch ziemlich müde, da ich zu wenig Schlaf abbekommen habe die letzten zwei Nächte, nur hungrig das bin ich bestimmt schon, denn ein Tag ohne Frühstück ist nur ein halber Tag.

Bereits am Donnerstag habe ich mich mit Frau Glasgeflüster auf den Weg nach Berlin gemacht, um dort die Hauptstadt zu rocken. Da ich die LunchLiebe aber nicht schon Tage vorher vorbereiten wollte, habe ich heute einfach etwas anderes für Euch, nämlich ein Rezept. Und da Morgen Erntedankfest ist sind die Muffins voll gepackt mit Karotten, Birnen und Walnüssen. Diese Muffins hatte ich auch auf dem FoodCamp in Bergisch Gladbach für die Kuchentafel beigesteuert und einige hatten bereits nach dem Rezept gefragt, also hier jetzt meine Karotten-Gewürz-Muffins mit Birne und Walnüssen! Weiterlesen

02 Sep

LeckerBox #94: Kernige Grünkernbratlinge in der MittagsBox

Man lernt ja nie aus! Wusstet Ihr, das Grünkern getrockneter und geräucherter Dinkel ist? Ich wusste es jedenfalls bis letzten Samstag nicht. Ich mag es ja sehr gerne durch Bioläden und Reformhäuser zu schlendern, neue Produkte zu entdecken und Ideen zu sammeln. So geschehen auch am letzten Samstag. Es muss nicht immer Reis, Nudeln, Couscous und Quinoa sein…so stöberte ich also erneut nach Alternativen. Da fiel mir eine Tüte mit Grünkern in die Hände und ich dachte: man könnte sich mal an Grünkernbratlingen versuchen. Als ich dann auf der Rückseite der Packung las, das Grünkern halbreif geernteter Dinkel ist, der über Buchenholzfeuer geräuchert (getrocknet) wird, war ich dann also ein wenig überrascht, denn das wusste ich nun wirklich noch nicht.

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Ich habe also am Sonntag Grünkernbratlinge mit Zucchini und Möhren gemacht und bin sehr angetan! So angerichtet schmecken sie richtig, richtig lecker! Aber selbst der gekochte Grünkern alleine hat mir schon richtig gut geschmeckt! Und so hing ich dann ständig mit dem Löffel im Topf, als der Grünkern fertig gekocht war und etwas abkühlte 😉

Zu den Grünkernbratlingen gab es etwas Pflaumenchutney zum Dippen und kleine Tomätchen aus eigenem Anbau vom Balkon. Pflaumen, die am Samstag eigenhändig bei meinen Eltern im Garten vom Baum stibitz wurden, Möhrensticks und Apfelspalten sowie ein paar Nüsse und getrocknete Bananenscheiben. Weiterlesen

11 Aug

LeckerBox zu Gast x2: mit einem HappyFood und einer voll gepackten ProviantBox…

LeckerBox_zuGastHallo Ihr Lieben, habt Ihr das Wochenende gut verbracht? Am Samstag war ich den ganzen Tag unterwegs, habe mich zudem noch ziemlich handwerklich betätigt und sah am Ende des Tages aus, als wäre ich in einen Farbtopf voller weißer Farbe gefallen. 😉 Aber nicht das Ihr denkt nur ich war weiß, nein auch die Wände haben Farbe abbekommen und ich war mit meinem Ergebnis vollstens zufrieden. Heute bin ich dann noch mal unterwegs und gleich bei zwei Blogs zu Gast, denn irgendwie machen alle im Moment Urlaub. Mein Urlaub hingegen ist schon wieder über einen Monat her, so dass ich mich langsam bereits auf meinen Herbsturlaub freue. 😉

Mit einem bunten und gesunden HappyFOOD bin ich heute zu Gast bei Ramona von Frl. Moonstruk, die im Moment einfach mal fünf gerade sein lässt und ein bisschen die Zeit verbummelt…

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Zudem habe ich dann heute noch die ProviantBox für Familie Glasgeflüster gepackt. Die liebe Britta hat sich Ihren großen und kleinen Mann geschnappt und macht Campingurlaub. Der Campingurlaub findet aber zudem noch zwei Wochen lang auf Ihrem Blog statt. Dort startet ab heute das Blog Event: Campingwochen!

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Schaut bei den beiden vorbei und Ihr erfahrt ganz genau, was ich denn schönes für die beiden gezaubert habe…

Habt einen guten Wochenstart…

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂        

28 Mai

Buchrezension: „Kochen mit Nix“ & herzhaft gefüllte „Arme Ritter“

Kennt Ihr das? Im Kühlschrank ist noch eine halbe Paprika, ein einsames Mörchen und vielleicht noch 1/4 Salatgurke. Ein Apfel und eine Banane sind auch noch da, vielleicht ein bisschen Joghurt und etwas Milch. Und daraus soll man für den nächsten Tag noch ein Frühstück und ein Mittagessen machen, mhmmm schwierig oder? Nein, überhaupt nicht schwierig, man muss nur etwas Fantasie haben und ein paar Zutaten im Vorratsschrank. Ich mache das mittlerweile sogar absichtlich, erledige meistens Samstags für die komplette folgende Woche meinen Wocheneinkauf und deponiere frisches Obst und Gemüse gut verpackt im Kühlschrank. Meistens ist es dann aber doch zum Ende der Woche so, dass der Kühlschrank Donnerstagabends fast komplett leer ist. Denn man hat dann doch mehr Obst und Gemüse in der Woche gefuttert und schneller aufgebraucht als gedacht. Aber ich finde, es ist ein gutes Gefühl, wenn der Kühlschrank fast leer ist, man hat alles aufgegessen, es muss nichts weg geworfen werden und es ist Platz für neue Lebensmittel.

Als ich dann das Angebot bekam, das Buch Kochen mit NIX aus dem compact Verlag zu Rezensieren, dachte ich direkt: Perfekt, genau mein Thema, vielleicht gibt es noch ein paar spannende Rezepte für meinen leeren Donnerstagabend-Kühlschrank. So möchte ich Euch heute das Buch und ein Rezept aus dem Buch kurz vorstellen. Am Ende habe ich dann, wie bereits am Montag schon angekündigt, noch eine Überraschung für Euch. Das original Rezept der Erdbeer-Knuspertörtchen von Montag, ist übrigens auch aus diesem Buch.

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Copyright: @ compact-Verlag ISBN 9783817494484

Das Buch beginnt mit einer dreizehnseitigen Einleitung zu Lebensmitteln, Zutaten, Gewürzen, der Vorratshaltung sowie der Küchen Grundausstattung für Besteck, Töpfe, Pfannen und Geschirr. Im Anschluss folgt eine Aufteilung in acht Kapitel: Frühstück, Snacks & kleine Gerichte, Suppen & Salate, Nudeln & Reis, Hauptgerichte aus Topf & Pfanne, Hauptgerichte aus dem Ofen, Süßes sowie Für die Party. Jedes Rezept besteht aus der Zutatenliste, der Nährwertangabe, hilfreichen Tipps zu Optimierungen, sowie Veränderungen des Gerichtes. Je nachdem was der Vorratsschrank so hergibt. So befinden sich im Buch z.B. Rezepte wie für: klassiches Porridge, Brotpizza, Nudelsalat mit Oliven und Kapern sowie Schneller Mandelmilch-Reispudding.

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Nachdem ich die Erdbeer-Knuspertörtchen ausprobiert hatte, habe ich das Rezept für die herzhaft gefüllten Armen Ritter ausprobiert. Das hat mich beim ersten Durchblättern des Buches schon regelrecht angesprungen, denn ich liebe Arme Ritter! Warum dann nicht mal herzhaft gefüllte Arme Ritter versuchen? Ist mal was ganz anderes! Und anstatt Brotscheiben wird hier Baguette verwendet und mit angebratenem Gemüse gefüllt. Ein paar Gemüsereste befinden sich immer bei mir im Kühl- oder Gefrierschrank und auch etwas Brot oder ein paar Brötchen sind in der Regel bei mir immer da. Auch mit zwei bis drei Brötchen lassen sich die herzhaft gefüllten Armen Ritter sicherlich gut zubereiten.

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21 Mai

MittwochsBox #39: Herzhafter Kaiserschmarrn für eine schnelle MittwochsBox…

Ich muss Euch etwas gestehen! Meine MittwochsBox ist eigentlich fast immer eine MontagsBox! Ich poste sie zwar Mittwochs, aber sie kochen, tja das mache ich in der Regel immer Sonntags, denn ansonsten bekomme ich keine Zeit zum Fotografieren. Und so habe ich als vor einer ganzen Weile für mich entschlossen, meine MittwochsBox bereits Sonntags zu erstellen, hübsch zu packen und zu fotografieren. Die nehme ich dann Montags mit zur Arbeit, der Post geht aber immer erst Mittwochs online. Ansonsten wäre das beim besten Willen zu schaffen, dazu habe ich einen zu langen Arbeitstag und gerade im Winter ist weder Morgens in der Früh noch Abends ordentliches Licht zum Fotografieren.

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Auch meine MittwochsBox zum Thema „Österreich“ ist am vergangenen Sonntag entstanden. Eigentlich hatte ich viel mehr geplant und wollte etwas neues ausprobieren, aber irgendwie war dann doch das Wetter zu schön, ich wollte meinen Balkon fertig bekommen und habe auf eine ganz schnelle Variante zurückgegriffen. Ich liebe süßen Kaiserschmarrn, aber irgendwie ist das dann doch kein ordentliches Mittagessen, dachte ich mir, also gab es einen herzhaften Kaiserschmarrn, der wirklich soooo lecker war und total fix zubereitet ist. Den kann man sogar im Notfall (wenn man Abends keine Lust mehr hat) noch schnell am Morgen zubereiten und in die Box packen.

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Und manchmal muss man ja sagen sind die einfachsten und schnellsten Dinge ja die leckersten, kennt Ihr das? Irgendwie war ich am Sonntag gar nicht so recht zufrieden mit meiner Box, denn ich dachte „Mensch irgendwie ist das wenig einfallsreich und etwas langweilig“…aber mehr war Sonntagabend (es war wirklich schon 19:00Uhr als die Bilder entstanden sind) echt nicht drin. Als ich dann am Montagmittag in der Mittagspause meine LeckerBox aus dem Kühlschrank nahm und anfing zu essen…hach da hätte ich mich aber echt in die Box rein legen können, so lecker hat es mir geschmeckt. Kalter Kaiserschmarrn richtig lecker, und durch den rohen angebratenen Schinken und die Frühlingszwiebeln hatte er einen richtig tollen pikanten Geschmack.

Da ich Euch das Rezept jetzt nicht länger verheimlichen möchte, hier mein Rezept für einen schnellen, herzhaften Kaiserschmarrn.

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