23 Dez

Ein Jahr neigt sich dem Ende entgegen…seid Dankbar für Euer Essen und Eure Nahrungsmittel! Frohe Feiertage!

Ihr Lieben, ich hoffe das der letzte Weihnachtsstress so langsam von Euch abprallt, Ihr langsam zur Ruhe kommen und einen Gang runter schalten könnt.
Ab Morgen gehts es wieder los mit leckerem Essen, Bäuche voll schlagen und einem Berg an Weihnachtsplätzchen und Süßigkeiten.
Zu Weihnachten habe ich mir daher ein paar Gedanken zu Achtsamkeit und Dankbarkeit bezüglich Nahrungsmitteln und zubereitetem Essen gemacht.
Denn, für die meisten von uns ist es selbstverständlich, das uns frische Lebensmittel und genügend Nahrung zur Verfügung stehen, darüber können wir sehr froh und Dankbar sein.
Es gibt aber genügend Menschen auf der Welt, aber auch in unserem Land, für die das das keine Selbstverständlichkeit ist.

Dankbarkeit-2017-12-23-08-00.jpg

Die Japaner packen Ihre Bentoboxen nach zwei Prinzipien, nach dem „Washuku-Prizip“ oder der „3-2-1-Regel“. Das Washuku-Prinzip bedient sich vier Regeln:
„Go Shiki (die fünf Farben)“, „Go Mi (die fünf Geschmacksrichtungen)“, „Go Kan (die fünf Sinne)“ und „Go Ho (die fünf Perspektiven)“.

Ich möchte hier in diesem Zusammenhang gerne die vierte Regel „Go Ho (die fünf Perspektiven)“ nochmal aufgreifen. 
Dieser Teil des Washuku-Prinzip beschäftigt sich mit dem Gemütszustand, mit dem man das Essen, das man gerade vor sich hat, verzehren soll.
Dabei liegt der Hauptgesichtspunkt bei dem Respekt, den man dem Menschen gegenüber bringen soll, der das Gericht zubereitet hat.

  • Dankbarkeit gegenüber den Personen zu zeigen, die das Essen (das Nahrungsmittel) angebaut und zubereitet haben, auch wenn man das selbst ist
  • Die dem Essen innewohnende Lebensenergie benutzen, um damit Gutes für die Gemeinschaft zu tun
  • Positive Gedanken beim Essen zu denken
  • Sich bewusst zu machen, das man seinen Körper wie seine Seele nährt mit diesem Essen
  • Ernsthaft an der eigenen Erleuchtung zu arbeiten

Ich finde diese fünf Perspektiven, sind ein Denkanstoß um an Weihnachten das Essen was man zu sich nimmt, nochmal etwas bewusster wahrzunehmen.
Sich nicht einfach die Bäuche voll schlagen mit dem Ziel, Kugelrund und voll zu sein, sondern mit Genuss wahrnehmen was dort vor einem auf dem Teller ist.
Dankbar den Menschen gegenüber sein, die vielleicht Stunden damit verbracht haben, das ein tolles und leckeres Weihnachtsmenü auf dem Tisch steht.
Bewusst die Konsistenz und den Geschmack mit allen Sinnen wahrnehmen und auf sich wirken lassen.

Wie wäre es, wenn wir das alle an Weihnachten zumindest mal versuchen?
Versuchen etwas bewusster zu Essen und auch einmal in Gedanken bei den Menschen sein, die es nicht so gut haben und kein tolles Weihnachtsmenü auf dem Tisch haben.

Ich für meinen Teil, nehme meine Nahrungsmittel und auch mein zubereitetes Essen zwar schon ziemlich bewusst wahr, werde aber auch ich versuchen an Weihnachten nochmal etwas bewusster zu Essen.
Gedanken den Menschen zu schenken die es nicht so gut haben, kein Dach über dem Kopf und kein warmes Essen auf dem Tisch.

Mit diesen Gedanken und vielleicht einem Anstoss für den ein oder anderen, möchte ich mich aus 2017 von Euch verabschieden.
Für mich ein sehr turbulentes Jahr, was vieles in meinem Leben auf den Kopf gestellt hat, geht zu Ende.
In den nächsten Tagen werde ich mir etwas Ruhe und Zeit gönnen und etwas abschalten.

Euch wünsche ich besinnliche, gemütliche und ruhige Weihnachtstage, sowie alles Gute, Glück, Gesundheit und Erfolg für 2018.

Eure LeckerMone 🙂

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