19 Nov

LeckerBox #123: Haselnuss-Spinat-Tarte mit Rosenkohl *vegan

Hättest du mir als Kind gesagt: „Heute Mittag gibt es Rosenkohl“ – dann wäre ich weg gelaufen, zum spielen in den Wald, oder ich hätte mich bei Oma zum Mittagessen eingeladen.
Ja wirklich – denn als Kind war Rosenkohl nicht mein Freund, ich fand der roch schon komisch und habe ihn auch nie probiert. Der Geruch hat mir gereicht um zu sagen „das mag ich nicht“ 😉

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Seit 2-3 Jahren esse ich Rosenkohl sehr gerne, auch wenn die gekochte Variante immer noch nicht mein Favorit ist. Am liebsten habe ich ihn aus dem Backofen gebacken, in Suppe, oder halt auf dieser wunderbaren Tarte in Verbindung mit einer Cashewcreme und Spinat. Dadurch das der Rosenkohl auf der Tarte, ebenso wie die gebackene Variante aus dem Backofen oben sehr Kross ist…finde ich die Tarte echt super!
Zudem schmeckt sie sowohl warm direkt es dem Backofen, lauwarm oder eben kalt in der LunchBox. Entweder einfach so pur ohne etwas dazu, oder mit einem leckeren Salätchen…

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Rezept für 1 Tarte (Durchmesser ca. 28cm):

  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 g Dinkelmehl
  • 4 EL Polenta (Maisgrieß)
  • 1/2 TL Salz
  • 50 g Margarine
  • 4 EL Wasser
  • 300 g Rosenkohl (bereits geputzt, ca. 500 g frisch)
  • 500 g frischen Spinat
  • 300 ml Wasser
  • 1 Hand voll Cashews
  • ==> oder 350 ml Cashewmilch
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlene Muskatnuss
  • ein paar Cashews fürs Topping

Aus den gemahlenen Haselnüssen, Dinkelmehl, Polenta, Salz, Margarine und Wasser einen Knetteig erstellen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit den Rosenkohl sauber machen, also von den äußeren Blättchen befreien, waschen und vierteln. Den Spinat ebenfalls waschen.

Aus 300 ml Wasser und einer Hand voll Cashews mit Hilfe des Standmixer/Blender eine Cashewmilch erstellen. Oder Ihr verwendet 350 ml fertige Cashewmilch.

1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, den Spinat hinzugeben, die Hitze herunter drehen und den Spinat im Topf zusammenfallen lassen. Nun die Cashewmilch hinzugeben und aufkochen lassen.
Auf schwacher Hitze ein paar Minuten köcheln lassen bis die Cashewmilch eindickt und eine cremige Masse daraus entsteht. Die Cashew-Spinat-Masse ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und die Herdplatte ausschalten.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Tarteform mit Margarine einfetten, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Diesen mit den Händen feste in die Tarteform drücken und einen Rand erstellen. Das der Teig sehr bröckelig ist, ist korrekt so, einfach feste mit den Händen in die Form drücken. Ein paar Mal mit der Gabel einstechen, und mit der Cashew-Spinatcreme bestreichen. Die Rosenkohlviertel darauf verteilen und zuletzt mit Cashews bestreuen. Mit 2 EL Olivenöl beträufeln und für ca. 40-50 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geben. Ich habe die Tarte nach 30 Minuten nochmal mit 2 EL Olivenöl beträufelt.

Aus dem Backofen nehmen, ggf. noch etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle drüber geben und nun direkt heiß servieren, mit einem leckeren Salat oder aber abkühlen lassen und am nächsten Tag in die LunchBox packen.
Die Tarte lässt sich auch im Backofen nochmal sehr gut aufwärmen.

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In meiner LunchBox waren zusätzlich noch ein paar Möhrensticks, etwas Kaki, Birne und zwei kleine Tomätchen.

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Ich wünsche Euch noch einen gemütlichen und kuscheligen Herbst-Sonntag!

Mit gesundem und leckeren aus er Box,
Eure LeckerMone 🙂

Haselnuss-Spinat-Tarte mit Cashewcreme und Rosenkohl
Portionen 4
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Vorbereitungszeit
30 min
Kochzeit
50 min
Gesamtzeit
1 hr 20 min
Vorbereitungszeit
30 min
Kochzeit
50 min
Gesamtzeit
1 hr 20 min
Zutaten
  1. - 200 g gemahlene Haselnüsse
  2. - 50 g Dinkelmehl
  3. - 4 EL Polenta (Maisgrieß)
  4. - 1/2 TL Salz
  5. - 50 g Margarine
  6. - 4 EL Wasser
  7. - 300 g Rosenkohl (bereits geputzt, ca. 500 g frisch)
  8. - 500 g frischen Spinat
  9. - 300 ml Wasser
  10. - 1 Hand voll Cashews
  11. ==> oder 350 ml Cashewmilch
  12. - Olivenöl
  13. - Salz
  14. - Pfeffer
  15. - gemahlene Muskatnuss
  16. - ein paar Cashews fürs Topping
Anleitung
  1. Aus den gemahlenen Haselnüssen, Dinkelmehl, Polenta, Salz, Margarine und Wasser einen Knetteig erstellen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  2. In der Zwischenzeit den Rosenkohl sauber machen, also von den äußeren Blättchen befreien, waschen und vierteln. Den Spinat ebenfalls waschen.
  3. Aus 300 ml Wasser und einer Hand voll Cashews mit Hilfe des Standmixer/Blender eine Cashewmilch erstellen. Oder Ihr verwendet 350 ml fertige Cashewmilch.
  4. 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, den Spinat hinzugeben, die Hitze herunter drehen und den Spinat im Topf zusammenfallen lassen. Nun die Cashewmilch hinzugeben und aufkochen lassen.
  5. Auf schwacher Hitze ein paar Minuten köcheln lassen bis die Cashewmilch eindickt und eine cremige Masse daraus entsteht. Die Cashew-Spinat-Masse ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und die Herdplatte ausschalten.
  6. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  7. Eine Tarteform mit Margarine einfetten, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Diesen mit den Händen feste in die Tarteform drücken und einen Rand erstellen. Das der Teig sehr bröckelig ist, ist korrekt so, einfach feste mit den Händen in die Form drücken. Ein paar Mal mit der Gabel einstechen, und mit der Cashew-Spinatcreme bestreichen. Die Rosenkohlviertel darauf verteilen und zuletzt mit Cashews bestreuen. Mit 2 EL Olivenöl beträufeln und für ca. 40-50 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geben. Ich habe die Tarte nach 30 Minuten nochmal mit 2 EL Olivenöl beträufelt.
  8. Aus dem Backofen nehmen, ggf. noch etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle drüber geben und nun direkt heiß servieren, mit einem leckeren Salat oder aber abkühlen lassen und am nächsten Tag in die LunchBox packen.
  9. Die Tarte lässt sich auch im Backofen nochmal sehr gut aufwärmen.
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