31 Jan

„Coole LunchBox füllen“ mit LeckerBox an der „MCS Junioracademy“ in Bochum…

Bereits seit einigen Jahren habe ich beruflich Kontakt zur MCS-Junioracademy der Matthias-Claudius-Gesamtschule in Bochum. Ehrenamtlich geben unsere Auszubildenden zum Technische/n Produktdesigner/in dort 1-2 Mal im Jahr einen CAD-Kurs (CAD = Computer-Aided Design = Computergestützte Konstruktion) für Schüler ab der fünften Klasse. Ziel dieses CAD-Kurses ist es, Schülern bereits in jungen Jahren einen Einblick in den Beruf des Technische/n Produktdesigner/in und den Bereich CAD und Maschinenbau zu geben. Im letzten Herbst war ich persönlich zu einem Termin mit einem Koordinator des Leitungsteams in der Schule verabredet, hier hatte ich nochmal die Möglichkeit mir den Computerraum und Teile der Schule anzusehen. Zudem habe ich mich nochmal genauer über die MCS-Junioracademy, sowie die Träger dieser Academy und über die Matthias-Claudius-Gesamtschule informiert.

Die Matthias-Claudius-Gesamtschule in Bochum ist eine private evangelische Schule, die Vorreiter des Thema „Inklusion an Schulen“ ist. An der 1990 eröffneten Gesamtschule (Sekundarstufe 1 und 2) lernen ca. 820 Schüler darunter ca. 160 mit unterschiedlichem Förderbedarf.

Die MCS-Junioracademy startete 2007 mit zwei Kursen und 25 Kindern. Heute nehmen ca. 1400 Schüler aus 15 Bochumer Schulen die Möglichkeit wahr und wählen zwischen ca. 40 unterschiedlichen Kursen. Die Kurse werden fast ausschließlich von ca. 65 Ehrenamtlichen Mitarbeiter durchgeführt und Ziel soll es sein, Kinder und Jugendliche zu fördern, ihnen einen Raum zur Entfaltung und zum Leben zu bieten. Hierzu schreibt die MCS-Junioracacemy auf Ihrer Website: „Die Matthias-Claudius-Juniorakademie ist der „Sportverein“ für an Naturwissenschaften und Technik Interessierte. Hier kann man Dinge machen, ohne erst die ganze Theorie dazu gelernt zu haben. Denn wir sind überzeugt, dass beim Selbermachen die wichtigen Fragen von alleine aufkommen. Und dann findet man auch die wichtigen Antworten, denn: „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist nur Information.“ (Albert Einstein)“

Als ich im Anschluss wieder im Wagen saß und mich in Richtung Firma auf machte, kam mir eine Idee, die ich nicht mehr aus meinem Kopf bekam: „Wie wäre es einen Kurs zum Thema „Lunchbox packen“ im Rahmen der MCS-Junioracademy durchzuführen?“ Kochkurse gab es bereits im Rahmen der Junioracademy, das war also nichts neues. Meine Idee sponn ich bis kurz vor Weihnachten so ein bisschen vor mich hin und dann konnte ich einfach nicht mehr innehalten. Ich machte meinem Ansprechpartner der Junioracademy diesen Vorschlag, indem ich ihm von meinem Blog erzählte und ein paar Bilder schickte. Und ich stieß auf begeisterte Ohren, die Idee fand Anklang und so kam es dazu, dass ich im März und April an der MCS-Junioracademy für Schüler und Interessierte Eltern zwei Kurse mit dem Titel „Coole LunchBox füllen“ gebe.

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Diesen Kurs, oder Workshop wie man es nennen mag, mache ich rein Ehrenamtlich, von den Kurskosten werden unter anderem die Lebensmittel für den Kurs bezahlt. Mein persönliches Ziel ist es, den Schülern gesundes Essen näher zu bringen und zu zeigen, dass Essen Spaß machen kann und eine Lunchbox nicht immer ein langweiliges Käse- oder Schinkenbrot beinhalten muss. Außerdem möchte ich zeigen, dass Obst- und Gemüse nicht nur gesund ist sondern auch schmeckt 😉  Weiterlesen

25 Jan

LeckerBox@Work #1: Salatkreationen…

Ich liebe es, für Euch das Essen in die LeckerBox zu drapieren, hübsch herzurichten und zu fotografieren…aber das ist nicht immer mein Alltag. Eine Alltagsbox sieht bei mir denn dann auch immer ein bisschen anders aus, als wenn ich es für Euch hübsch angerichtet habe und mir Zeit fürs fotografieren nehme. Alle, die mir auf meinem Instagram-Account folgen, wissen das auch bei mir zweimal hintereinander das gleiche in der Box landet und es Mittags auch einfach mal Nudeln mit Tomaten gibt. Und warum eigentlich mal nicht die Spiegelreflex mit ins Büro nehmen, nicht immer Acht auf die beste Ausleuchtung geben und einfach mal drauf halten…genau das habe ich gemacht. An ein paar Tagen habe ich die Kamera mal mit ins Büro geschleppt und einfach Mittags mal drauf los fotografiert und wenn man Hunger hat, muss das auch einfach mal schnell gehen 😉

So möchte ich Euch einfach zwischendurch mal ein paar Alltagsboxen zeigen die ich jetzt mal „LeckerBox@Work“ nenne. Wie regelmässig es die gibt, oder ob es sie überhaupt regelmässig geben wird, weiss ich nicht, da lasse ich mich einfach selber mal überraschen.

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In dieser Box hier haben sich gleich zwei Salate versteckt, die ich Euch bereits schon vorgestellt habe: den Zweifachen Kohlsalat mit Karotten und den Quinoa-Salat mit Halloumi und gerösteten Weintrauben. Zusätzlich sind in der Box ein paar Tomaten, ein Müslikeks, Birnenstücke und ein paar Weintrauben. Die Box in der sich mein Mittagessen hier befindet, ist die LunchBots Bento Cinco. Mein Wasserglas und mein Smartphone sind zudem immer in der Nähe 😉  Weiterlesen

20 Jan

Quinoasalat mit gerösteten Trauben und Halloumi…

Bereits am Montag habe ich Euch hier von dem Buch „City Picknick“ von Julia Kutas aus dem Brandstätter-Verlag erzählt. Heute habe ich Euch noch ein Rezept aus diesem Buch mitgebracht, der Quinoasalat mit gerösteten Trauben und Halloumi. Alle Veganer unter Euch können genau so gut Tofu verwenden, das schmeckt sicherlich genau so lecker. Die Weintrauben im Backofen zu rösten war von Beginn an eine kuriose Vorstellung für mich und während dem zubereiten war ich immer noch sehr skeptisch. Nachher war ich aber echt begeistert, wie lecker die schmeckten. Im warmen Zustand könnte ich mir die gerösteten Weintrauben auch super auf einer warmen Schale Milchreis vorstellen.

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Der Salat an sich benötigte auch die gerösteten Weintrauben, denn die haben ihm erst den richtigen Kick gegeben. Den Halloumi nur mit dem Quinoa fand ich ein bisschen fad. Beim nächsten Mal werde ich auch sicherlich buntes Quinoa verwenden, das sieht etwas hübscher aus und schmeckt noch etwas nussiger als das reine helle Quinoa. Laut Original-Rezept kommt auch noch etwas gezupftes Basilikum auf den Salat, das habe ich aber irgendwie verpennt und vergessen zu kaufen. Solltet Ihr also dran denken, gebt es bitte hinzu, schmeckt bestimmt super 😉  Weiterlesen

18 Jan

Buchrezension: City Picknick von Julia Kutas und ein „Zweifacher Kohlsalat“…

Genau heute vor einer Woche ist das Buch „City Picknick“ von Julia Kutas im Brandstätter-Verlag erschienen. Eigentlich wollte ich Euch das Buch auch genau vor einer Woche bereits vorstellen, aber oft kommt es ja anders als man denkt. Die Fotos waren im Kasten, die zubereiteten Salate waren sehr lecker und die Rezension gedanklich im Kopf auch schon vorgeschrieben. Aber irgendwie war dann das letzte Wochenende nicht so wirklich das meine, und ich habe es nicht an den Rechner geschafft. Daher möchte ich Euch nun heute etwas zu diesem Buch erzählen, welches mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde.

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Copyright: @ Brandstätter-Verlag ISBN 978-3-85033-974-2

Die Autorin Julia Kutas hat Ungarische Wurzeln, sie ist eine gebürtige Wienerin die in London Kunsthistorik studiert hat und heute in Wien zwei Restaurants betreibt, das „Hiddenkitchen“ und „Hiddenkitchen Park“. Bevor Sie mit 18 Jahren nach London zog, organisierte Sie für Ihre Freunde und Familie ein Abschieds-Picknick im Wiener Burggarten welches Quasi den Grundstein für Ihrer Kochkarriere legte.

Das Buch hat nicht nur ein wunderschönes Cover und Format, sondern es enthält eben so wunderbare Rezepte. Es beinhaltet acht Hauptkapitel, welche gespickt sind mit wunderschönen Essens-Fotos, Grafiken und sowie anderen Bildern aus Ihrem Leben. Die Hauptkapitel „Lunchbox to go“, „Indoor Picknick“, „Picknick Friends & Familiy“, „Köstlichkeiten zum Verschenken“, „Sunday Hangover“, „Veggie-Picknick“, „Rooftop-Picknick“ und „Movie-Night-Snacks“ enthalten sowohl fleischhaltige, vegetarische und vegane Gerichte, es ist also für jeden etwas dabei.

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Das Buch beginnt mit den Basics, die man für ein Picknick benötigt, wie z.B. die Vorbereitung, wie man Essen am besten verpackt, Utensilien wie Geschirr und Servietten sowie weitere praktische Picknick-Helfer. Dann startet das Buch in die unterschiedlichen Kapitel, in denen sich Rezepte wie Zucchini-Walnuss-Suppe, unterschiedliche Quiches, Süßkartoffel-Apfel-Salat oder z. B. gefüllte Feigen mit Karamell-Nüssen wiederfinden. Alles Rezepte, die recht schnell zubereitet sind, keine große Vorbereitung und keine super exotischen Zutaten benötigen. Für fast jedes Rezept gibt es noch alternativen, wenn nicht alle Zutaten vorhanden sind, oder ein Ersatz benötigt wird. Die Rezepte sind gut aufgegliedert nach einer Liste der Zutaten, der eigentlichen Rezeptbeschreibung und sind einfach und klar zu verstehen. Die Fotos sind sehr ansprechend und machen direkt Hunger 😉  Weiterlesen

08 Jan

„Eshly LunchBox Large“ als FrühstücksBox…

Am Dienstag habe ich Euch bereits hier die Eshly Deli Family Box mit einem Fassungsvermögen von 1100ml als MittagsBox vorgestellt. Angelehnt an die ursprünglichen ersten japanischen Bento Boxen, hat die Industriedesignerin Britta Knüppel Lunchboxen aus Eschenholz entworfen, die aus einem Stück Holz nachhaltig in Deutschland hergestellt werden.

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Hier seht Ihr die Eshly Deli Box Large mit einem Fassungsvermögen von 570ml. Diese Box hat, im Gegensatz zu der großen Box, keinen Kreuzsteg, sondern einen einzelnen Mitteltrenner welcher, genau wie der Kreuzsteg der großen Dose, herausnehmbar ist. Die Abmessungen der Dose betragen 125mm im Durchmesser mit einer Höhe von 70mm und einem Gewicht von 170g. Die Dosen nicht auslaufsicher, der Deckel schließt leicht, durch das Gummiband ist gewährleistet, dass die Dose, auch wenn sie in der Tasche umfällt, nicht aus versehen aufgeht und der Inhalt hinausfällt. Weiterlesen

05 Jan

„Eshly LunchBox“ aus Eschenholz und ein Interview mit Britta Knüppel…

„Holz“ oder „Bambus“ waren die Werkstoffe, aus dem die ersten japanischen Bento Boxen bereits vor hunderten Jahren hergestellt wurden. Holz ist ein Naturprodukt und wirkt zudem „Antiseptisch“ auf die darin verpackten Lebensmittel. Warum also nicht dahin zurück, wo man bereits vor einigen hundert Jahren schon war, Bento Boxen aus Holz. Genau das hat sich Britta Knüppel aus Berlin auch gedacht und die wunderschönen Eshly Deli Boxen entworfen und damit sogar den German Design Award 2016 gewonnen.

Als sie mich vor ein paar Wochen anschrieb und fragte, ob ich nicht Lust hätte ein paar schöne Bilder von Ihren Boxen zu machen, war ich hell auf begeistert. Ich hatte die Boxen schon länger im Auge und habe auch mit dem Gedanken gespielt mir eine anzuschaffen, aber eigentlich hatte ich ja auch genug Boxen dachte ich. Das war jetzt natürlich ein tolles Angebot, ich habe von Britta zwei tolle Boxen erhalten und Ihr im Gegenzug ein paar hübsche Bilder gemacht.

Als das Päckchen bei mir eintraf und ich die erste Box in den Händen hielt, war es um mich geschehen, ich hatte mich verliebt ? Holz ist ein Werkstoff den ich schon immer sehr gerne mochte, meine Ausbildung in einem Unternehmen welches Maschinen und Anlagen für die Holzindustrie herstellt, hat dies nur verstärkt. Den Geruch von frischem Holz, Rinde und Rindenmulch liebe ich schon seit Jahren, durch den Wald oder ein Sägewerk zu spazieren genieße ich sehr. Und dieses Gefühl tat sich wieder in mir auf, als ich diese Box in den Händen hielt, nicht nur das sie sich wunderbar glatt und weich anfühlte, nein sie roch (und riecht immer noch) ganz wunderbar nach frischem Holz…

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Bei der Box auf diesen Bildern handelt es sich um die Eshly Deli Box Family mit einem Fassungsvermögen von 1100ml, welche weiteren Größen es gibt habe ich Euch unten aufgeführt.  Weiterlesen