25 Mai

REIS…nicht nur die Grundzutat eines typisch japanischen Bento!

reis_10Reis ist nicht nur die Grundzutat eines typisch japanischen Bento, Reis zählt zudem zu den wichtigsten sieben Getreidearten und ist somit ein Grundnahrungsmittel, welches die Nahrungsgrundlage eines großen Teil der Menschheit darstellt. Aus eben genau diesem Grund erkläre ich die nächsten zwei Wochen hier auf meinem Blog zu den „Reis-Wochen“! Heute möchte ich Euch ein bisschen was zu dem Grundnahrungsmittel Reis erzählen und bis zum Ende der kommenden Woche erhaltet Ihr dann noch ein paar simple, aber leckere Reis-Rezepte von mir.

Reis ist schätzungsweise für die Hälfte der Weltbevölkerung das wichtigste Hauptnahrungsmittel, dabei wird der größte Teil des weltweit angebauten Reis nicht nur in Asien angebaut, sondern auch dort konsumiert. In Asien verzehrt man 150 kg Reis pro Kopf im Jahr. In den USA dagegen nur 11 kg Reis pro Jahr, in Deutschland sind es sogar nur knapp 5 kg Reis pro Jahr die pro Kopf verzehrt werden.

Reis_3Reis wird aus der Reispflanze (latainisch: Oryza sativa) gewonnen, eine Pflanzengattung aus der Familie der Gräser. Die Geschichte des Reisanbaus reicht in Südostasien bis zu ca. 7000 Jahren zurück, dabei liegen die Ursprünge der Pflanze vermutlich in den Deltas der Flüsse Ganges, Yangtze, Euphrat und Tigris. Es gibt heute noch in etwa 8000 Reissorten, durch Züchtung wurde die Pflanze an die verschiedensten Klimabedingungen und -verhältnisse angepasst. Zwischen den Jahren 1960 und 1990 verdoppelte sich die Weltreisproduktion, heute werden jährlich über 700 Millionen Tonnen Reis geerntet! Hauptursache für diese enorme Ertragssteigerung sind die Züchtungen der neuen Reissorten und die Verbesserungen bei den Anbau- und Erntemethoden. Leider stieg jedoch mit dem Einsatz von Reis-Hochertragssorten auch der Verbrauch an Düngemittel und Pestiziden und die damit verbundene Umweltbelastung.

Reis_5Reis wird nicht nur in Asien sondern auch in Teilen Europas und den USA angebaut, hier wird er ebenso wie in den industrialisierten Ländern Asiens maschinell bearbeitet und durchgehend künstlich bewässert. Nach dem Ernten und Dreschen wird der braune Reis getrocknet und gereinigt. Damit man den meistverkauften, weißen Reis erhält, wird das so genannte Silberhäutchen des Reis mit einer Maschine vom Korn getrennt. Im Anschluss werden die Körner mit Glucose und Talkum poliert, damit sie schön weiß werden. Der ungeschälte Reis hat einen deutlich höheren Nährwert als die geschälte Variante. Nach dem Polieren enthält der Reis überwiegend Kohlehydrate und Ballaststoffe, jedoch wenig Jod, Eisen, Magnesium, Phosphor und geringe Mengen von Proteinen und Fett. Die Proteine und Vitamine der B-Gruppe und die Vitamine E und K kommen besonders im Silberhäutchen vor, das jedoch beim Polieren entfernt wird. Das Polieren des Reis ist aber auch notwendig, denn das Silberhäutchen enthält auch Fett das im tropischen Klima leicht verderben könnte.

reis_7Die Reispflanze wird bis zu 1,80 Meter hoch und ist einjährig, was bedeutet, sie wird jedes Jahr erneut ausgesät und geerntet. Die meisten Reissorten wachsen in sumpfigem Boden, denn sie benötigen zum Gedeihen zumeist die Wärme und Feuchtigkeit des subtropischen Klimas. Es gibt jedoch auch Reissorten, die mit wenig Wasser auskommen, der sogenannte Trockenreis. 90% der Reisproduktion der Welt wird in Asien angebaut, dort meist noch von Hand auf den typischen Reisterassen.

Reis_4Im Handel wird zwischen drei Hauptextremen entschieden, der Langkornreis, der Mittelkornreis und der Rundkornreis. Wie es der Name schon sagt, zeichnet sich der Langkornreis durch sein langes Korn aus. Die Länge des Reiskorn beim Langkornreis liegt zwischen 6 – 8 mm, das Verhältnis von Länge zu Dicke ist größer als 2 und kleiner als 3. der Mittelkornreis hat eine Länge von 5,2 – 6 mm und das Verhältnis zur Breite beträgt weniger als 3. Rundkornreis ist 5,2 mm lang oder kürzer und das Verhältnis zur Breite beträgt weniger als 2.

Reis_2Zum Langkornreis zählen: die gesamte Famlie des Basmati Reis, Jasmin Reis und Duftreis. Zu den Sorten des Mittelkornreis zählen: Roter Reis, Ribe Reis und Schwarzer Reis. Zum Rundkornreis zählen folgende Sorten: Sushireis, Risottoreis, Milchreis, Paellareis, Mochireis und Nishikireis

Der Langkornreis heißt auch Indica, der Rundkornreis Japonica und der Mittelkornreis Javanica!

Und was ich so aus den unterschiedlichsten Reissorten gezaubert habe, das seht Ihr in den nächsten Tagen!

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

6 Gedanken zu „REIS…nicht nur die Grundzutat eines typisch japanischen Bento!

  1. Juhu, juhu – Reiswochen! Da freu ich mich sehr drauf, ich mag Reis doch unheimlich gern. ♥ In letzter Zeit esse ich ihn nur irgendwie zu selten, vielleicht ändert sich das jetzt mit deiner Serie. ^_^

    • LeckerMone

      Guten Morgen meine Liebe,
      da sind wir ja schon zwei 😉 ich esse Reis auch unheimlich gerne, aber irgendwie rutscht er im Moment ziemlich ins Hintere Ecke meiner Speisen. Denn irgendwie ist ständig Reispfanne auch langweilig. Ich hoffe ich habe ein paar spannende Rezepte für Euch kreiert.
      Hab noch einen schönen Tag.
      Liebe Grüße
      Mone 🙂

  2. Reis-Wochen sind eine tolle Idee 🙂 Ich bin immer noch etwas einfallslos beim Reis und esse ihn auch recht selten, obwohl er mir unterdessen doch sehr gut schmeckt. Roten Reis hab ich auch noch hier und will ihn seit Wochen endlich probieren. Und Mochi möchte ich auch mal testen – seit Monaten…
    Bin gespannt, was du uns tolles zeigst!
    Liebe Grüße,
    Carla

    • LeckerMone

      Liebe Carla,
      ich bin gespannt ob Euch meine Reis-Kreationen gefallen 😉 Denn ich esse Reis unheimlich gerne, mache im Moment aber auch irgendwie zu wenig mit Reis. Daher musste ich das mal ändern und habe die Reis-Wochen ausgerufen 😉
      Hab noch einen schönen Tag,
      Liebe Grüße
      Mone 🙂

  3. Ohhh, Reis-Wochen klingen super! Ich esse Reis sehr gern, bin aber doch eher unkreativ, was die Verwendung angeht. Meistens werden es ein Asia Curry oder Reisomelett. Mehr zaubere ich aus Reis praktisch nie 😀
    Ich bin gespannt, was du uns an Rezepten zeigst, und freue mich auf neue Inspiration 🙂

  4. Ich finde es schade und relativ unverständlich, dass die meisten Menschen nur den geschälten/polierten Reis verwenden. Ich esse prinzipiell immer nur Vollkornreis, der hat einen viel intensiveren Geschmack und sättigt um ein vielfaches mehr. Leider braucht er auch relativ lang zum garen. Vollkornreis schmeckt mir so gut, dass ich ihn meist einfach „nur“ als Beilage zu Gemüsegerichten verwende, mit gutem Öl und Gewürzen, mehr brauche ich nicht um zufrieden zu sein. (-;

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