13 Apr

„Naan-Brot“ selbst gemacht! {*vegan *dünn zum aufrollen *mit Roggenmehl}

Kennt Ihr „Naan-Brot“? Vor einigen Wochen habe ich nach langer, langer Zeit nochmal Naan-Brot gegessen. Eines Samstags auf dem Carlsplatz in Düsseldorf auf dem Markt, gefüllt mit ganz tollen Falafel bei einem Perser. Da war es um mich geschehen, ich war mal wieder süchtig nach Falafeln und das Naan-Brot war auch gigantisch lecker. Einige Zeit später habe ich dann auf dem ersten StreetFoodMarkt beim Schönen Alfred in Essen erneut Mittags gefülltes Naan-Brot gegessen, auch das war unglaublich lecker!

Also habe ich mich dran gegeben Naan-Brot selber zu machen. Viele Rezepte habe ich im Netz entdeckt. In das Rezept von original Naan-Brot kommt scheinbar Joghurt rein, das wollte ich aber nicht, darauf wollte ich verzichten. Also hielt ich Ausschau nach einem veganen Rezept für Naan-Brot. Ich wurde auch fündig und fand einige Rezepten die sich sehr gut anhörten, daraus entstand dann mein eigentliches Rezept. Die erste Variante die ich ausprobierte machte ich rein aus Dinkelmehl, es hat super einfach funktioniert und war richtig lecker!

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Bei der zweiten Variante habe ich etwas Roggenmehl mit rein gemischt, und habe sie etwas dünner ausgerollt, dann lassen sie sich später besser füllen, aufrollen und in eine LeckerBox packen! Wie Ihr das Naan-Brot macht, das bleibt Euch überlassen, entweder rein mit Dinkelmehl, oder mit einer Mischung aus Dinkel- und Roggenmehl. Wie dick das Naan-Brot später werden soll, das liegt auch einzig und alleine daran wie dünn Ihr die Fladen vorher ausrollt und sie haben möchtet. Zum aufrollen und füllen fand auch ich die dünnere Variante besser als meine erste Version die etwas dicker war. Man kann sie natürlich auch dicker lassen und aufschneiden und füllen.

Rezept für 8-9 Stück:

  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 3 EL Pflanzenmilch
  • 1 EL Reissirup (alternativ: Zucker, Agavendicksaft)
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe (5 g)
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630 (oder 450 g Dinkelmehl und das Roggenmehl weg fallen lassen)
  • 150 g Dunkles Roggenmehl Typ 1150
  • 1 TL Salz
  • 2 TL gemahlenen Koriander
  • 1 TL gemahlenen Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl

Das lauwarme Wasser mit der Pflanzenmilch und dem Reissirup mischen und die Hefe herein rühren, umrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.

In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Salz, Koriander und Knoblauch mischen. Die Wasser-Hefe-Mischung langsam hereinlaufen lassen, das Olivenöl hinzugeben und mit den Händen oder der Küchenmaschine ordentlich durchkneten. Für ca. 5-8 Minuten zu einem schönen geschmeidigen Teig verarbeiten, anschließend in einer zugedeckten Schüssel für ca. 1 – 1,5 Stunden gehen lassen. Anschließend nochmal vorsichtig kneten und in 8-9 Stücke teilen, auf einen bemehlten Teller legen und zugedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Eine schwere Pfanne (ohne Fett) erhitzen. Nach und nach aus jedem Teig-Stück mit der Backrolle und etwas Mehl einen Fladen rollen. Meine Fladen waren ca. 1-2 mm dick. Man muss beachten das sie durch die Hefe noch aufgehen. Ihr könnt sie auch dicker und ggf. kleiner lassen.

Den Fladen in die Pfanne geben, warten bis er Blasen wirft und von der Unterseite etwas braun wird, anschließend umdrehen und auch von der Seite warten bis er gebräunt ist. Das Naan-Brot auf einen Teller legen und mit dem nächsten Teigfladen so verfahren, alle Brote übereinander auf den Teller legen, so speichern sie recht lange wärme und bleiben lange weich.

Wenn Ihr Sie erst für den nächsten Tag benötigt, dann legt sie auch übereinender und lasst den Stapel abkühlen, sie bleiben so schön weich. Anschließend wenn sie kalt sind luftdicht verpacken und am nächsten Tag verwenden.

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Womit ich mein Naan-Brot gefüllt habe, das zeige ich Euch in der kommenden Woche, denn es ist einhändig im Moment sehr mühselig zu tippen und Bilder zu bearbeiten. Seid bis dahin doch selber kreativ mit Füllungen und probiert sie einfach schon mal aus.

Habt einen guten Wochenstart!

Mit gesundem und leckeren us der Box,

Eure LeckerMone 🙂

Ein Gedanke zu „„Naan-Brot“ selbst gemacht! {*vegan *dünn zum aufrollen *mit Roggenmehl}

  1. Oh, ich liebe Naan-Brot! Und gefüllt schmeckt es gleich doppelt so gut. Mir schwebt seit längerem ein etwas verrückter Crossover-Mix in Form einer Naan-Brot-Pizza vor. Deine Variante mit Roggenmehl werde ich dafür vielleicht gleich anwenden 😉

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