02 Jun

Gute-Laune-Suppe: Rhabarber-Paprika-Suppe mit Kartoffelrösti… #gutelaunesuppe

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Die Liebe Mel von Gourmetguerilla ruft zum Blogevent Gute Laune Suppe auf! Sie sucht Gute-Laune-Suppenspender im Suppen-Universium, denn Suppen sind Alleskönner! Im Winter wärmen sie uns, wenn es mal wieder total usselig kalt draußen ist, es einem von Kopf bis Fuß fröstelt, wenn man von der Arbeit heim kommt. Ist man krank oder fühlt sich „einfach nur bäh“, auch dann hilf meist eine schöne gute Suppe um sich wieder besser und wohler zu fühlen. Im Sommer erfrischt eine schöne Gazpacho wenn es eigentlich viel zu warm zum kochen ist. Für Suppen muss man auch kein Meisterkoch sein, denn es wandert alles in einen Topf, köchelt ein bisschen vor sich hin. Meistens wird es dann auch noch püriert, es sieht also keiner, wenn das Gemüse schon etwas schrumpelig oder nicht hübsch geschnitten war. Es wurde zu einer leckeren cremigen Suppe verarbeitet!

Da ich Suppen liebe, möchte auch ich Gute-Laune-Suppenspender sein und Euch eine erfrischende Gute-Laune-Suppe überreichen. Fruchtig, frisch und ein bisschen säuerlich kommt sie daher, meine gelbe Paprika-Rhabarber-Suppe! Und da sauer bekanntlich lustig macht, ist man ganz schön gut drauf nach dieser Suppe 😉 Natürlich hätte ich für dieses Blogevent auch einfach eine meiner Suppen aus dem Sortiment einreichen können, um vielleicht eine kleine Chance auf den Vitamix zu haben den man doch tatsächlich gewinnen kann, aber das hätte ja nur halb so viel Spaß gemacht. Ich liebe Suppen, warum dann also nicht eine leckere Suppe kreieren und sie mit Euch teilen.

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Als ich darüber nachdachte welche Suppe es werden sollte, da war mir sofort klar, es sollte etwas erfrischendes sein und eine Suppe, die etwas ausgefallen ist. Bärlauch-Suppe und Suppe von Radieschengrün gab es aber dieses Jahr schon, die Themen waren also abgehandelt. Da kam mir mein Freund der Rhabarber in den Sinn: man kann Rhabarber-Chutney kochen, es gibt Rhabarber-Ketchup, warum dann also keine Suppe mit Rhabarber kochen? Ich surfte ein bisschen durchs Netz und wurde fündig: ein kleiner Kochfilm von NDR zeigt, wie Sternekoch Ali Güngörmüs ein Ostermenü und u.a. eine Paprika-Rhabarber Suppe zubereitet. Die hörte sich toll an, ich wandelte sie zwar etwas ab, aber dennoch war dieser Film meine Inspirationsquelle. Da ich zu einer Suppe aber immer etwas benötige, gerade dann, wenn sie als Hauptspeise fungieren soll, gab es dazu kleine Kartoffelrösti.

Rezept für 2 Portionen Rhabarber-Paprika-Suppe (als Hauptspeise):

  • 2 gelbe Paprika
  • 1 Zwiebel
  • grobes Meersalz (am besten aus der Mühle)
  • 300 g Rhabarber in Stücke geschnitten
  • Olivenöl
  • 3 EL Reissirup (anderer Sirup oder Zucker)
  • gemahlenen Ingwer (alternativ frischen)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Pfeffer aus der Mühle
  • optional zur Deko: Gurken- und Möhrenspaghetti

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Paprika vierteln, vom Kerngehäuse entfernen, waschen und mit der Schale nach oben in eine Auflaufform legen. Mit Olivenöl beträufeln und groben Meersalz bestreuen. Die Paprika für ca. 20-30 Minuten im Backofen rösten, die Schale sollte etwas Farbe bekommen, aber nicht zu braun werden. Anschließend aus dem Ofen nehmen und in grobe Stücke schneiden.

Den Rhabarber waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Rhabarber, den Reissirup (oder Zucker), etwas Salz und Ingwer hinzugeben. So lange dünsten lassen bis der Rhabarber weich wird und anfängt zu zerfallen. Den Paprika hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufschütten. Die Suppe ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.

Anschließend mit dem Pürrierstab zu einer schönen sämigen Suppe verarbeiten. Mit Pfeffer und ggf. noch etwas Reissirup oder Zucker abschmecken. Nach belieben mit ein paar Möhren- und Gurkenspaghetti (Sparschäler oder Julienneschneider) dekorieren und servieren! Oder aber am nächsten Morgen nochmals erhitzen und in einer Thermodose mit zur Arbeit nehmen.

Aber Achtung, die Suppe hat einen sauren Touch, das ist aber so gewollt, denn Rhabarber ist sauer 😉 und Sauer mach halt Lustig!

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Zu der Suppe gab es bei uns kleine Kartoffelrösti. Ich denke, wie man Kartoffelrösti macht wisst Ihr, oder? Rohe Kartoffeln raspeln, in meinem Fall waren es für 2 Personen 400g. Nach dem Raspeln ausdrücken das die Flüssigkeit verloren geht, mit einem Ei, ein paar Dinkelflocken, 1 EL Mehl, Salz, Muskatnuss und einer in Würfel geschnittenen Schalotte mischen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Rösti je nach Größenvorliebe backen. Anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Eine Suppe muss bei mir heiß sein, am besten so heiß, dass man sich fast die Zunge verbrennt. Kartoffelrösti esse ich aber auch kalt, daher gab es die Rösti auch kalt zur Suppe!

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Bald ist die Rhabarbersaison vorbei, nur noch bis zum 24. Juni (Johannistag) sollte man Rhabarber ernten, denn danach muss er sich für das kommende Jahr erholen. Also, schnell, schnell, wenn Ihr die Suppe noch ausprobieren möchtet! Ihr habt noch genau 22 Tage Zeit 😉 Gegen eine Rhabarber-Ernte nach dem 24. Juni spricht übrigens zusätzlich noch das Ansteigen des Oxalgehalts in den Stängel, welcher auch ein Grund dafür ist ,weshalb man die Stängel nicht roh verzehren sollte! Denn dieser bekommt dem Menschen nämlich nicht gut.

Ich hoffe ich habe Euch jetzt gute Laune gespendet und wünsche Euch einen guten Start in die Arbeitswoche…

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

Paprika-Rhabarber-Suppe
Portionen 2
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Vorbereitungszeit
30 min
Kochzeit
30 min
Gesamtzeit
1 hr
Vorbereitungszeit
30 min
Kochzeit
30 min
Gesamtzeit
1 hr
Zutaten
  1. - 2 gelbe Paprika
  2. - 1 Zwiebel
  3. - grobes Meersalz
  4. - 300 g Rhabarber
  5. - Olivenöl
  6. - 3 EL Reissirup (oder Zucker)
  7. - gemahlenen Ingwer
  8. - 500ml Gemüsebrühe
  9. - Pfeffer aus der Mühle
  10. - optional zur Deko: Gurken- und Möhrenspaghetti
Anleitung
  1. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Paprika vierteln, vom Kerngehäuse entfernen, waschen und mit der Schale nach oben in eine Auflaufform legen. Mit Olivenöl beträufeln und groben Meersalz bestreuen. Die Paprika für ca. 20-30 Minuten im Backofen rösten, die Schale sollte etwas Farbe bekommen, aber nicht zu braun werden. Anschließend aus dem Ofen nehmen und in grobe Stücke schneiden.
  2. Den Rhabarber waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Rhabarber, den Reissirup (oder Zucker), etwas Salz und Ingwer hinzugeben. So lange dünsten lassen bis der Rhabarber weich wird und anfängt zu zerfallen. Den Paprika hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufschütten. Die Suppe ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.
  3. Anschließend mit dem Pürrierstab zu einer schönen sämigen Suppe verarbeiten. Mit Pfeffer und ggf. noch etwas Reissirup oder Zucker abschmecken. Nach belieben mit ein paar Möhren- und Gurkenspaghetti (Sparschäler oder Julienneschneider) dekorieren und servieren! Oder aber am nächsten Morgen nochmals erhitzen und in einer Thermodose mit zur Arbeit nehmen.
Notizen
  1. Aber Achtung, die Suppe hat einen sauren Touch, das ist aber so gewollt, denn Rhabarber ist sauer 😉 und Sauer mach halt Lustig!
Abgeändert von NDR (Ali Güngörmüs)
Abgeändert von NDR (Ali Güngörmüs)
LeckerBox.com http://blog.leckerbox.com/

3 Gedanken zu „Gute-Laune-Suppe: Rhabarber-Paprika-Suppe mit Kartoffelrösti… #gutelaunesuppe

  1. Sauer macht lustig, da gebe ich dir recht 🙂
    Eine Suppe aus Rhabarber zubereiten? Na darauf wäre ich wohl im Leben nie gekommen. Aber ich steh total auf solche extravagante Kreationen, das würde mir überaus gut schmecken, da brauche ich gar nicht lange nachzudenken 😉 Ich seh schon, ich muss mich brutal sputen, um die nur noch kurz dauernde Rhabarbersaison noch zu nutzen 😉

  2. Pingback: {Foto-Inspirations-Aktion für Blogger & Nichtblogger} Gewinne einen Supermixer mit einem Foto deiner Gute-Laune-Suppe | powered by Vitamix | GourmetGuerilla

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