05 Mai

Buchrezension: „LEON – Fast Food Vegetarisch“ & Pastinaken-Kokos-Torte mit Cashewkernen…

Von Aschermittwoch bis Karfreitag habe ich keinen Kuchen gebacken, das war mein festes Vorhaben in der Fastenzeit. An Ostern musste es dann aber ein Kuchen, nein eine Torte sein, da kam mir die Pastinaken-Kokos Torte mit Cashewkernen aus dem Buch LEON – Fast Food Vegetarisch doch gerade recht. Möhrenkuchen liebe ich, warum dann nicht mal ein Kuchen mit Pastinaken, viel anders konnte das ja nicht sein dachte ich. Außerdem kann man die Pastinaken aufgrund Ihrer Farbe viel besser verheimlichen, denn die sieht man im Gegensatz zu den Möhren gar nicht im Kuchen 😉

Die Torte ist aus dem dritten Teil des Buchen „Nebendarsteller“, dieses Kapitel ist ist aufgeteilt in die Kategorien: Snacks & Beilagen, Pickles & Chutneys sowie Desserts & Kuchen. Diese Torte ist für mich aber beim besten Willen kein Nebendarsteller, sondern der Hauptdarsteller auf jeder Kaffeetafel! Durch die Creme aus Sahne, Limettensaft und -schale sowie der gemahlenen Vanille ist sie super erfrischend und absolut empfehlenswert für die Sommer-Kaffeetafel, zudem ist der Kuchen die Torte glutenfrei!

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Zutaten:

250 g zimmerwarme Butter

150 g Reissirup (alternativ Zucker)

4 Eier

150 g Reismehl

2 TL Backpulver (hier Weinsteinbackpulver)

100 g Kokosraspel

200 g Cashewkerne (zu Mehl verarbeitet)

250 g Pastinaken (bereits gerieben)

ca. 4 EL Milch

1 Hand Cashewkerne (gehakt)

2-3 EL Kokosraspel

optional Kokoschips

2 Becher Sahne

Saft und Schale von 2 Limetten

1 Msp. gemahlene Vanille

2 EL Puderzucker

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Die Pastinaken schälen, waschen und grob auf einer Küchenreibe raspeln. Die Cashewkerne in einen Standmixer geben und zu Cashewkern-Mehl (wie gemahlene Mandeln) verarbeiten. Butter und Reissirup in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Nach und nach die Eier hinzugeben und jedes Ei einzeln mit der Butter-Sirup-Masse ebenfalls schaumig schlagen. Mehl, Backpulver, Cashewkern-Mehl und Kokosraspel hinzugeben und gut umrühren. Die geriebenen Pastinaken unterrühren und zuletzt 4 EL Milch hinzugeben und unterrühren.

Den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Springform (hier Durchmesser 28cm) mit Butter einfetten. Den Teig in die Springform füllen und oben glatt streichen. Den Kuchen für ca. 50-60 Minuten auf mittlerer Schiene goldgelb backen. Stäbchenprobe machen! Den Kuchen komplett erkalten oder am besten direkt am Abend zuvor backen und über Nacht auskühlen lassen.

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Für das Topping die Cashewkerne grob hacken und gemeinsam mit den Kokosraspeln (optional noch Kokoschips) in eine Pfanne geben und ohne Fett goldgelb anrösten. Den Kuchen mit einem scharfen langen Messer in der Mitte halbieren. Die Sahne in eine Rührschüssel geben und auf kleiner Stufe mit dem Mixer steif schlagen. Limettensaft und -schale, Puderzucker und gemahlene Vanille hinzugeben und vorsichtig mit einem Löffel einrühren.

Die untere Kuchenhälfte mit der Hälfte der Limettencreme bestreichen, die andere Kuchenhälfte vorsichtig darauf legen. Mit der restlichen Limettencreme bestreichen und mit den angerösteten Cashewkernen und Kokosraspeln bestreuen. Die Torte bis zum Servieren mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.

Vor dem Servieren evtl. noch mit dünnen geschnittenen Limettenscheiben dekorieren und dann genießen!

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Die Torte (ich will immer Kuchen sagen, ich sage so selten Torte) ist wirklich der Hammer, man merkt weder das sie glutenfrei ist, denn sie krümelt kaum, noch merkt man die Pastinaken im Teig. Wenn man es also nicht weiss, dann merkt niemand, dass sich im Teig Pastinaken verstecken und man kann alle Leute austricksen die immer sagen: „Gemüse gehört nicht in den Kuchen“ 😉

Das war mein letzter Beitrag zur Buchrezension „LEON – Fast Food Vegetarisch“ und ich bin immer noch hin und weg von diesem Buch. Das meine ich wirklich ernst, denn das Buch ist gespickt von tollen ausgefallenen Rezepten, die total schnell zubereitet sind. So schnell werde ich es auch nicht zur Seite legen, denn es sind noch einige Seiten mit Klebezetteln markiert, Rezepte die ich unbedingt noch ausprobieren möchte, wie z.B. Bruschetta mit Erbsenpürree. Mir gefallen nicht nur die Rezepte des Buches sehr gut, nein auch die Aufmachung des Buches ist sehr schön gestaltet. Jedes Rezept ist so aufgebaut, dass sich auf der linken Seite der A4-Seite die Zutaten befinden und auf der rechten Seite die eigentliche Zubereitung. Zu Beginn unter der Überschrift wird die Anzahl der Portionen die man erhält angegeben, sowie die Zubereitungszeit und die Garzeit. Anhand der Symbole ist zu erkennen, ob das Rezept evtl. glutenfrei, laktosefrei etc… ist. Die Fotos sind sehr hübsch gestaltet und rufen eine leichte Kindheitserinnerung hervor. Eine Auflaufform voll mit Gemüse, ein Sieb mit Zucchinistreifen, als wenn Mama sie gerade geschnitten hätte, ein Brettchen auf dem gerade panierte und gefüllte Paprikaschoten liegen, drum herum die Teller mit Mehl, Paniermehl sowie der Füllung stehend. Ein Kind, das gerade vor einem Teller Kürbis-Risotto steht und mit dem Löffel herein geht, Fotos wie aus dem Alltag einer Familie…

Ich bedanke mich bei dem DUMONT-Verlag, dass mir dieses Buch kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde und ich es rezensieren durfte, es hat mir sehr viel Freude bereitet.

Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche, diesmal gibt es keinen Feiertag, denkt dran 😉

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

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