14 Apr

Buchrezension: Leichte Büroküche von Sabine Huth-Rauschenbach

Na, wisst Ihr schon was Ihr Morgen zu Essen mit ins Büro nehmt, bzw. wisst Ihr jeden Tag was Ihr zu Essen mit ins Büro nehmt? Auch ich bin mir da des Abends nicht immer schlüssig und schon mal ziemlich Ideenlos, gerade im Moment schaffe ich es sehr selten meine LeckerBox-Woche komplett durchzuplanen. Da bin ich häufig über spontane Ideen froh, oder ein kleines Kochbuch welches mich auf spontane Ideen und Einfälle bringt. Vom Thorbecke-Verlag wurde mir das Buch Leichte Büroküche von Sabine Huth-Rauschenbach kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dieses Buch könnte solch ein Buch werden, welches mich vor der Ideenlosigkeit für die nächste MittagsBox bewahrt.

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Copyright: @ Thorbecke-Verlag ISBN: 978-3-7995-0504-8

Das Buch wurde von der Bloggerin Sabine-Huth-Rauschenbach geschrieben die auf dem Blog Die Moderne Speisekammer schreibt. Es beginnt in der Einleitung mit Tipps für die Vorbereitung, den Transport, die Lagerung sowie das Anrichten von Speisen für’s Büro. Gefolgt von einer Auflistung an Basiszutaten für Kühlschrank, Gefrierschrank, den Brotkasten sowie die Vorratsschränke. Sie gibt gute Tipps welche Zutaten im Vorrat für ein ausgewogenes Mittagessen nicht fehlen dürfen. Was man wirklich immer gebrauchen kann, und direkt Einsatzbereit ist, sind Suppen und Brühen, daher ist die Einleitung gefolgt von einem Rezept für selbst gemachte Gemüse-, Rinder-, und Hühnerbrühe. Das ist wirklich etwas, an das ich mich mal ran wagen müsste, bisher habe ich mich das noch nicht getraut 😉

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Copyright: @ Thorbecke-Verlag ISBN: 978-3-7995-0504-8

Nachdem uns die Einleitung des Buches Hinweise zur Vorbereitung, Lagerung und Vorratshaltung gegeben hat bekommen wir im Anschluss einen Einblick in die Kulinarischen-Jahreszeiten. Die Gliederung des Buches erfolgt über eben jene Jahreszeiten, denn jede Jahreszeit steht für eine Reihe an Sorten von frischem Obst und Gemüse. So sind es im Frühjahr die ersten Radieschen, Schnittlauch, Kresse und der Babyspinat die uns aus dem Winterschlaf wecken. Rezepte wie: eine Suppe aus Radieschengrün, ein Sandwich mit Eiern Kresse sowie ein Fenchel-Radieschen-Salat stehen für Frühling!

Im Sommer lachen uns eine Flut an frischen Beeren wie: Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren an, aber auch Melonen, Tomaten und Zucchini sind ein Zeichen für den Sommer! Rezepte wie: Bloody Mary Soup, Gurkensandwich sowie ein Couscoussalat mit gebratener Aubergine (siehe Bild oben) wollen uns die Mittagspause im Büro versüßen.

Herbst ist Erntezeit, bunte Farben, frische Birnen, Äpfel, Feigen, Kürbis, Möhren und Zwiebeln ergeben Rezepte wie: eine Karotten-Ingwer-Suppe, ein Ciabatta mit Ziegenkäse und Birnenspalten, sowie ein Selleriesalat mit kandierten Walnüssen.

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Copyright: @ Thorbecke-Verlag ISBN: 978-3-7995-0504-8

Nachdem im Herbst kräftig geerntet wurde, ist die Auswahl an frischem Obst und Gemüse im Winter rar geworden, jetzt müssen wir auf das eingelagerte und geerntete aus dem Herbst zurückgreifen. Kartoffeln, Kürbisse, Süßkartoffeln und das ganze kombiniert mit Hülsenfrüchten wie Kichererbsen und Linsen ergeben Rezepte wie: Kichererbseneintopf mit Süßkartoffeln, Französischer Bohnen-Linsen Topf und ein Kartoffelsalat mit Speckcroûtons.

Nachdem alle vier Jahreszeiten thematisch behandelt wurden, findet sich am Ende des Buches ein nach dem Alphabet geordnetes Stichwortverzeichnis mit dessen Hilfe man schnell zu dem gewünschten Rezept gelangt.

Mein persönliches Fazit zum dem Buch Leichte Büroküche: Das Vorwort des Buches, welches unter dem Motto „If you like good food, cook it yourself“ (Li Liweng) steht, gefällt mir sehr gut, denn die Autorin gibt einen schönen Einblick darüber, wie Fantasie- und trostlos das Essen ist welches der arbeitenden Bevölkerung heutzutage angeboten wird. Von Kantinenessen über Fast-Food Restaurants und drögen Brötchen. Zum Beispiel steht laut einer Umfrage auf Platz Eins der meist konsumiertest Mittagessen: Pommes Currywurst! Die Buchgliederung nach Jahreszeiten bietet Menschen, die sich nicht ständig mit Lebensmitteln und Nahrung beschäftigen, einen schönen Überblick darüber, welche Zutaten aktuell vom heimischen Anbau zu erhalten sind. So wird man erst gar nicht in Versuchung gebracht, bereits Ende März Erdbeeren zu kaufen die aus Spanien importiert werden. Jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Einführungsgesichte zur jeweiligen Jahreszeit in der dann nochmals auf die Zutaten eingegangen wird, die man in dieser Jahreszeit kaufen kann und zum Beispiel welche Vitamine darin enthalten sind. Auch das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Was die Rezepte anbelangt, sind einige Interessante und spannende Rezepte dabei, ich muss jedoch sagen für mich persönlich hätte es noch etwas kreativer sein dürfen. Nun bin ich als Foodbloggerin, die sich täglich mit Nahrungsmitteln und Rezepten beschäftigt aber auch wahrscheinlich nicht die Hauptzielgruppe dieses Buches. Menschen deren Ziel es ist, vom täglichen Besuch der Pommesbude wegzukommen, sich Ihr Essen zu Hause selbst zubereiten möchten und dafür nicht stundenlang in der Küche stehen wollen nun, für sie ist dieses Buch als Einstieg genau richtig. Fast alle Rezepte sind in kürzester Zeit zubereitet und das ein oder andere lässt sich auch noch schnell Morgens vor dem Weg zu Arbeit zubereiten. Zudem ist das Buch gespickt mit vielen Sandwich-Rezepten, welche sich wirklich ganz flink zubereiten lassen.

Auch ich habe aber ein paar Dinge aus dem Buch zubereitet und verspeist, zwei Rezepte davon werde ich Euch am Mittwoch in meinem Frühlings-Lunch vorstellen. Ihr könnt schonmal gespannt sein, denn es war wirklich sehr sehr lecker.

Ich bedanke mich beim Thorbecke-Verlag, das mir dieses Buch kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde und ich es rezensieren durfte, es hat mir sehr viel Freude bereitet.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die durch Karfreitag verkürzte Arbeitswoche.

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

3 Gedanken zu „Buchrezension: Leichte Büroküche von Sabine Huth-Rauschenbach

  1. Das klingt interessant. Ich nehme auch immer nur die selben (irgendwie ) langweiligen Sachen mit ins Büro… und irgendwie wird man da nicht richtig satt! 🙁

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