01 Jun

Der Duft einer frisch gebackenen Aprikosen Tarte…

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Riecht Ihr, wie der Duft einer frisch gebackenen Aprikosen Tarte aus dem Backofen steigt? Warme Aprikosen haben einen ganz tollen Duft, es riecht nach Frühling, Sommer, Sonne, Wochenende und die Seele baumeln lassen. Und genau dieser Duft zog am Donnerstagmorgen durch unsere Küche, als diese tolle Tarte den Backofen verlassen hatte.

Aber, wie ist es denn eigentlich dazu gekommen? Wir hatten am vergangenen Donnerstag einen Feiertag, und es stand ein Familienbesuch an. Das wir einen Kuchen mitbrachten war klar, aber welchen, da war ich mir am Mittwochabend noch nicht schlüssig. Auch als ich noch fix zwischen leeren Gemüse und Obsttheken durch den Supermarkt huschte hatte ich noch keine richtige Idee, denn scheinbar hatte die halbe Menschheit mal wieder den Eindruck, dass man an einem freien Tag verhungert. Und da standen sie, frische Aprikosen aus Italien, so ziemlich das einzige hübsche Obst, das noch zu bekommen war. So schnappte ich mir einen Beutel und packte diesen voll mit schönen Aprikosen mit rosa Bäckchen. Aprikosen und Mandeln das hörte sich doch toll an, also wanderten noch gemahlene und gestiftete Mandeln in meinen Einkaufswagen. Der Rest musste spontan entschieden werden, dachte ich mir, packte meine restlichen Einkäufe in den Wagen und fuhr nach Hause. Donnerstagmorgen schlug ich zuerst ein paar Backbücher und alte Zeitschriften auf, aber irgendwie war da nichts was mir gefiel, also musste das Netz herhalten. Und dort bin ich dann auf eine hübsche Aprikosen Tarte gestoßen, auf dem Blog Wildes Poulet von der Wilden Henne. Und da ich keinen Lavendel zu Hause hatte, und den Zucker durch Ersatzstoffe ersetzen wollte, wurde die Tarte ein wenig abgewandelt. Und diese Variante kann sich sehen lassen, duftet wunderbar, und schmeckt vorzüglich.

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Da ich mich so wahnsinnig gefreut habe das so viele von Euch bei der letzten MittwochsBox mitgemacht haben, gibt es diese als süße Wochenendleckerei für Euch.

Zutaten:

  • 200 g Dinkelmehl 630 (alternativ Weizenmehl)
  • 80 g kalte Butter (oder eine vegane Alternative)
  • 30 g Agavendicksaft (alternativ Reissirup oder Zucker)
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • 100 g blanchierte gemahlene Mandeln
  • 60 geschmolzene Butter
  • 40 g Agavendicksaft (alternativ Reissirup oder Puderzucker)
  • 2 Eier (oder eine vegane Alternative)
  • 2 EL Rum (optional)
  • 500 g Aprikosen
  • 50 g gestiftete Mandeln
  • 1 EL Agavendicksaft (optional)
  • 1 Msp. Bourbon Vanille (optional)

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Aus Mehl, kalter Butter in Stücken, Agavendicksaft, 1 Prise Salz und Wasser einen Mürbeteig herstellen. Diesen für ca. 30 Minuten in Folie gewickelt in den Kühlschrank legen. Anschließend den Teig auf einem Stück Backpapier passend für eine Tartenform (ca. 26 – 28 cm) ausrollen. Mit dem Backpapier in die Tartenform legen und einen Rand hochstehen lassen. Überstehendes Backpapier abschneiden. Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen und anschließend die Tartenform samt Teig für ca. 15 – 20 Minuten ins Gefrierfach stellen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen. Die gestifteten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, so das sie hellbraun werden. 60 g Butter in einem kleinen Topf auf schwacher Hitze schmelzen. Gemahlene Mandeln, geschmolzene Butter und Agavendicksaft mit einem Handrührgerät aufschlagen. 2 Eier hinzugeben und nochmals aufschlagen bis die Masse schaumig und hell ist. Zuletzt könnt Ihr wenn Ihr mögt jetzt noch 2 EL Rum unterrühren, muss aber nicht unbedingt sein.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Tartenform aus dem Gefrierfach nehmen und die Mandelmasse auf dem Boden verteilen. Die Aprikosenhälften dritteln und den Boden damit belegen. Zuletzt mit gestifteten Mandeln bestreuen. Für ca. 35 – 40 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Ich habe die Tarte 10 Minuten vor Ende der Backzeit mit einem Gemisch aus 1 EL Agavendicksaft mit 1 Msp. Bourbon Vanille beträufelt und weitere 10 Minuten gebacken. Anschließend auf einem Kuchgitter auskühlen lassen.

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Wir haben die Tarte zum Nachmittagskaffee genossen, da war sie bereits komplett erkaltet. Aber ich glaube sie würde frisch gebacken und lauwarm auch sehr gut schmecken. Wer von Euch auf ganz süße Kuchen steht, der erhöht vielleicht die Zuckermengen in Teig und Mandelmasse noch etwas. Ich fand die Tarte so wie sie war prima, denn ich mag es gar nicht mehr so megasüß.

Ich wünsche Euch nun ein wunderbares Wochenende. Macht es Euch schön, lasst die Seele baumeln und genießt die freien Tagen. Zumindest hier in NRW soll es ab Sonntag ja wieder warm und sonnig werden. Alle anderen sollten sich von dem Regen nicht ärgern lassen, verkrümelt Euch doch einfach mit einem leckeren Kuchen auf die Couch 😉

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

2 Gedanken zu „Der Duft einer frisch gebackenen Aprikosen Tarte…

  1. Liebe Simone,
    die sieht so lecker aus, deine Tarte. Die Mandeln dabei gefallen mir besonders gut, die geben Kuchen immer so das gewisse Etwas. Das Rezept kommt auf jeden Fall auf meine Nachbackliste!
    Liebe Grüße, Christina

  2. Pingback: LeckerBox.com » Blog Archive » LeckerBox 2013 Jahresrückblick…

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