04 Feb

LeckerBox #79: zum Frühstück gibt’s Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn…dazu Lemon Curd *zuckerfrei und ohne Ei

Ich wünsche Euch einen wunderbaren guten Morgen, sowie einen guten Start in die neue Arbeitswoche. Vielleicht habt Ihr ja sogar eine kurze Arbeitswoche? Wer von Euch feiert Karneval?

Zum Frühstück gibt es von mir heute Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn und dazu Lemon Curd frei von Zucker und Eiern. „Das geht?“ fragt Ihr Euch jetzt? ja das geht!

Dieser Blogpost ist gleich zwei lieben Bloggerkolleginnen gewidmet. Zum einen Maren von Rheintopf, der ich vor kurzem von meinem Lemon Curd ohne Zucker und Ei berichtet und Ihr Versprach darüber zu schreiben.

An zweiter Stelle ist dieser Post Dotti von Dotti kocht gewidmet. Die Liebe feiert einjähriges Blog-Jubiläum und ruft dazu mit Ihrem Blogevent „Sei keine Schnecke“ auf. Ziel des Blogevent ist es bis zum 23.02.2013 ein „Schneckiges“-Rezept zu posten. Klickt doch mal schnell bei Dotti vorbei, vielleicht möchtet auch Ihr noch mitmachen.

Ich möchte der lieben Dotti mit diesem Rezept zu Ihrem einjährigen Blog-Jubiläum von ganzem herzen Gratulieren. Sie war eine meiner ersten Leserinnen, was mich ganz Stolz macht. Und es war auch einer der ersten Blogs die ich seither regelmäßig lese. Mache weiter so Dotti, ich lese deinen Blog sehr gerne und freue mich immer über neue Rezepte von Dir.

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So, nun aber mal zum Rezept. Das Grundrezept für die Scones kennt ihr noch von den „Apfel-Dinkel Scones“, ich schreibe es aber dennoch nochmals auf.

Rezept für 12 Scone-Schnecken mit Mohn:

  • 50 g Butter
  • 500 g Dinkelmehl 405 (alternativ Weizenmehl 405)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 EL Reissirup (alternativ 2 EL Zucker oder braunen Zucker)
  • 250 ml Milch, plus etwas mehr zum bestreichen
  • 45 g Butter (zerlassen)
  • 60 g Mohn
  • 1 EL Reissirup
  • 1 Msp. Bourbon-Vanille Pulver
  • 2 Bogen Backpapier

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Mehl, Salz und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Die Butter in kleinen Stücken hinzugeben und mit den Fingern in das Mehlgemisch reiben, bis ein krümeliger Teig entsteht.

Anschließend den Reissirup und die Milch hinzugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig verarbeiten. Bei Dinkelmehl muss man ein bisschen länger kneten, als bei Weizenmehl.

Den Teig auf einem Bogen Backpapier ca. 30 x 40 cm ausrollen.

45 g Butter in einem kleinen Topf zerlassen, etwas abkühlen lassen. Mohn, Reissirup und Bourbon-Vanille hinzufügen und umrühren.

Den Scone Teig mit der Butter-Mohn-Masse bestreichen, jeweils an der langen Seite einen Rand von ca. 1-2 cm frei lassen.

Den Teig von der langen aus mit Hilfe des Backpapier aufrollen. Mit einem scharfen Messer die Schnecken mit einer Dicke von 2 cm abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jede Schnecke mit etwas Milch bestreichen.

Die Scone-Schnecken für ca. 10-15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Das Lemon Curd hatte ich so bereits im letzten Jahr einmal gemacht. Ursprünglich war ich auf der Suche nach einem Rezept ohne Zucker gewesen. So bin ich dann auf das Rezept von Misses C. ohne Ei gestossen und habe damals kurzerhand den Zucker gegen Ahornsirup ersetzt. Das hat wunderbar funktioniert und meinem Vater der keinen Zucker essen darf hat es wunderbar geschmeckt. Bei meiner heutigen Variante habe ich den Ahornsirup durch Agavendicksaft ersetzt.

Rezept für 2 kleine Gläschen Lemon Curd:

  • 200 g Agavendicksaft (oder Ahornsirup)
  • 120 ml kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 gehäuften EL Speisestärke (Maisstärke)
  • 120 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 EL fein geriebene Zitronenschale (oder 1 Pck. CitroBack)
  • 1 EL Butter

Agavendicksaft, Wasser, Salz und Zitronenenschale in einen kleinen Topf geben und unter rühren zum Kochen bringen. Speisestärke mit Zitronensaft mischen und klümpchenfrei verrühren. Den Topfinhalt unter ständigem rühren ca. 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Das Zitronensaft – Speisestärkegemisch hinzugeben und unter rühren weiter köcheln lassen. Die Masse sollte ungefähr so dickflüssig wie Pudding werden, das dauert ca. 2 Minuten. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Das Lemon Curd sofort in vorbereitete Twist-Off Gläser füllen, zuschrauben und ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen, danach wieder umdrehen. Das Lemon Curd sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von 3 Wochen verzehrt werden.

Und was sagt Ihr jetzt? Lemon Curd ganz ohne Eier und Zucker. Ich finde es super lecker, es ist richtig schön erfrischend und überhaupt nicht mächtig. Probiert es mal aus.

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Meine Frühstücksbox ist heute zusätzlich noch gefüllt mit ein paar Weintrauben und ein paar Bannanscheiben. Das Lemon Curd ist separat in einem kleinen Saucenbehälter verpackt.

Ob Ihr nun Karneval feiert oder nicht, ich wünsche Euch eine schönes Restwoche. Wir sehen uns am Mittwoch zur MittwochsBox wieder.

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

30 Gedanken zu „LeckerBox #79: zum Frühstück gibt’s Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn…dazu Lemon Curd *zuckerfrei und ohne Ei

  1. Ui, welch eine Freude. Und lecker sehen deine Schnecken aus! Auf die Idee wäre ich auf jeden Fall nie gekommen…und viele andre sicher auch nicht. Also, ein tolles Schneckenrezept über das sich sicher viele freuen werden. Ich setze Dich später gleich noch auf die Liste der Beiträge. Danke für’s mitmachen.

    LG und Dir auch einen guten Wochenstart!

    Dotti

  2. Pingback: Liste der (bisherigen) Event-Einreichungen | dottikocht

    • Danke Dir liebe Nike 🙂 musste auch an Dich denken als ich es geschrieben habe, das dass doch bestimmt was für dich ist. Und die Butter muss du nur noch gegen Alsan ersetzen.

      LG

      Mone

  3. Hmmm, die klingen guuut! Als Schwangere muss ich das eifreie Lemoncurd gleich ausprobieren! Und mal sehen, ob ich die mohnschnecken auch glutenfrei hinkrieg….

    Lg, Maren

  4. Das ist Schokolade fürs Auge!!!

    Lecker!

    Aber schmeckt das Lemoncurd nicht nach Stärke? Das tun die gekauften nämlich leider oft!

    Und woher hast Du diese süßen Spießchen?? Die sind ja richtig goldig!

    Liebe Grüße

    Suse

  5. Ahaaaa, so machst du das Lemon Curd ohne Eier und Zucker… Ist auf alle Fälleal einen Versuch wert, auch wenn mein Vorrat an „klassischem“ Lemon Curd derzeit noch nicht aufgebraucht ist… Die Schnevken sehen auch sehr lecker aus!

    Liebe Grüße,

    Maren

  6. Das Curd-Rezept – suuper. Was meinst du, wie lange das haltbar ist? ich habe bei der Version mit Ei immer Bedenken gehabt, dass das schnell „um“ ist, wie man so sagt.

    Das wird ’ne Schneckenparty am Wochenende, habe auch grad das Buch Schneckenmühle geschenkt bekommen, hihi.

    • Guten Morgen Anja,

      also 3 Wochen hält es im Kühlschrank auf jeden Fall. Das habe ich schon getestet. Beim dem Lemon Curd kann aber ja auch nicht wirklich etwas „umkippen“ da keine Eier drin sind. Ich würde es eher sehen wie Marmelade, und solange kein Schimmel dran ist denke ich das man es essen kann.

      Viel Spaß bei der „Schneckenparty“ 😉

      LG

      Simone

    • Hallo Dani,

      freut mich das dir mein Blog gefällt. Bin gerade mal kurz zu deinem herüber gehüpft, muss ich mir in Ruhe nochmal genau anschauen.Der erste Anblick ist aber schon sehr vielversprechend, schöne Optik 😉

      Liebe Grüße

      Simone

  7. Hallo Simone,

    ich werde mir das Rezept gleich ausdrucken und es die Tage mal ausprobieren. Zu Ostern verschicke ich ein kleines Päckchen und da eignet sich dieses Curd ohne Ei prima! Oder hast du da Bedenken?

    Wenn es (hoffentlich) klappt, versuche ich es auch mit einem Orangen Curd. 🙂

    Danke für die Inspiration und liebe Grüße

    Sonja

    • Liebe Sonja,

      nein da habe ich keine Bedenken, ich denke das sollte sich prima verschicken lassen. Lass mich doch wissen ob das mit dem Orangen Curd funktioniert hat.

      Liebe Grüße

      Simone 🙂

      • Mein Lemon Curd sieht aus als hätte es ein Schlammbad genommen. 🙁 Und jetzt weiß ich auch warum, es gibt wohl hellen und dunklen Agavendicksaft, was ich nicht wusste. In meinem Biomarkt gab es nur dunklen in nem 1kg-Bottich für 7€.. Hast du eine Idee wozu man den noch gebrauchen könnte?

        Liebe Grüße

        Sonja

  8. Ich weiß nicht ob du das wusstest, aber es ärgert mich gerade schon sehr, denn ich kann sonst einfach nichts mit dem Dicksaft anfangen.. Ich habe noch nie damit gearbeitet und hätte einen Hinweis sehr hilfreich gefunden.

    Schlaf gut,

    Sonja

    • Liebe Sonja, ich kann verstehen das du gestern Abend aufgebracht und verärgert warst. Würdest du mir bitte mal eine Email dazu schreiben, meine Emailadresse findest du im Impressum.

      Danke Dir, liebe Grüße

      Simone

  9. Hallo Simone,

    die Idee mit einem zuckerfreien Curd ist super, nur eine Frage, Agavendicksaft oder Ahornsirup oder was auch immer, ist doch trotzdem ein Süßungsmittel (eines das den Blutzuckerspiegel ansteigen läßt). Kann man es auch mit Süßstoff machen?

    LG Petra

    • Hallo Petra,

      jetzt geht es mit der Biochemie los, nicht ganz einfach das Thema. Man unterscheidet bei Süßungsmitteln zwischen Glucose und Fructose. Glucose lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, Fructose dagegen jedoch kaum. Vielleicht magst du dich mal ein bisschen in das „Zuckerfrei-Projekt“ von Katharina einarbeiten, hier ein ganz interessanter Artikel zur Biochemie von Ihr: http://www.katharinakocht.com/2013/01/wie-ich-einmal-versuchte-die-biochemie.html

      Der Grund warum ich auf „Industriezucker“ verzichte ist mein Magen und meine Haut. Bei den Ersatzstoffen wie Ahornsirup, Agavendicksaft oder Reissirup habe ich so gut wie keine Probleme als wenn ich mit reinem Industriezucker koche oder backe.

      Leider kann ich Dir nicht sagen ob man das Lemoncurd auch mit Süßstoff machen kann, da es hier auf die Konsistenz ankommt die beim schmelzen erzeugt wird. Genau wie beim herstellen von Marmelade ist der Zucker oder der Agavendicksaft zuständig für die „Dickflüssigkeit“, ich weiß nicht ob das mit Süßstoff funktioniert. Das müsstest du einfach mal ausprobieren. Zudem ist das Mengenverhältnis anders denke ich, von Süßstoff verwendet man im Vergleich zu Zucker oder Agavendicksaft eine wesentlich reduziertere Mengen. Agavendicksaft oder auch Reissirup kann ich 1:1 gegen Zucker tauschen.

      Ich hoffe ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

      Liebe Grüße

      Simone 🙂

  10. Hallo,bin auf deinen tollen Blog gestoßen und war überrascht, du hast lemon curd ohne ei gemacht,
    gerade vorhin hatte ich auch lemon curd mit „Allem“ gemacht. 😀 Freue mich,das es das auch ohne alles gibt.

    Übrigens bin ich Karin Hupe,du findest mich auf meiner Facebookseite: Bienchens Hobby & Backblog

    LG Karin
    P.S.: ich werde dich jetzt öfters besuchen kommen 🙂

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