19 Jan

Die Geschichte um die Linzer Torte….

„Wollte sie nicht eigentlich „Zuckerfrei“ backen und kochen?“

Stimmt, das hatte ich am Montag geschrieben, und das gilt auch immer noch! Jedoch gibt es da so Familienbesuche, wenn man dort sagt „in dem Kuchen ist kein Zucker drin“, dann würde man komisch angeschaut und es käme die Antwort „Kuchen ohne Zucker ist kein Kuchen!“

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So habe ich also letztes Wochenende nicht nur zuckerfrei gebacken, sondern ebenfalls mit Zucker. Aber eigentlich fängt die Geschichte mit der Linzer Torte schon viel früher an, nämlich am 1. Weihnachtstag 2012.

Nachmittags zu Hause angekommen, fällt mir auf einmal ein das ich noch einen Kuchen backen sollte, denn ein Familienbesuch am 2. Weihnachtstag ohne Kuchen wäre kein Familienbesuch.

So zückte ich also ein recht altes Dr. Oetker Backbuch aus meinem Regal, blätterte es durch und da fiel mein Blick auf eine „Linzer Torte“, und auf einmal klingelte es in meinem Kopf. Hatte der alte Herr von meinem Liebsten nicht zuletzt mal erwähnt er würde noch mal gerne eine Linzer Torte essen…genau so war es. Und als ich dann feststellte das eine Linzer Torte ja überhaupt nicht schwierig zu sein scheint, und fix gemacht ist, zauberte ich Schwuppdiwupp eine Linzer Torte. An Weihnachten habe ich jedoch keine Streifen über die Torte gelegt sondern Weihnachtsmotive ausgestochen. Die Torte wurde damals nur schnell mit dem IPhone fotografiert und auf Instagram gepostet. Zu meinem Erstaunen hat Juli (heimatPOTTential) mein Foto in Ihrer Ruhrpottweihnacht untergebracht.

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Und da die Linzer Torte so super angekommen ist an Weihnachten und wirklich Schwuppdiwupp gemacht ist, gab es diese auf Wunsch am letzten Wochenende also nochmals. Diesmal aber ohne Weichnachtsmotive und mit einer anderen Marmelade. Denn ebenfalls habe ich festgestellt das eine Linzer Torte perfekt ist um den Marmeladenvorrat mal aufzubrauchen.

Zutaten:

  • 200 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Tropfen Bittermanelaroma
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 125 g weiche Butter
  • 125 gemahlene Mandeln
  • 1 Glas Marmelade nach belieben (z.B. Himbeere, Brombeere, Pflaume…)
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Backpapier

Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Bittermandelaroma, Nelken, Zimt, Salz, Eigelb, Eiweiß, Butter und Mandeln hinzugeben. Die Zutaten mit den Händen (oder Knethaken) zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten.

Etwas mehr wie die Hälfte des Teiges auf einem Bogen Backpapier zu einer Platte in Springformgröße (26-28 cm) ausrollen, einen Rand hochstehen lassen und in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform geben. Den Teig mit einer Marmelade nach deiner Wahl bestreichen, dabei einen 1 cm breiten Rand frei lassen.

Den restlichen Teig mit etwas Mehl nochmals durchkneten, so lassen sich die Streifen später besser schneiden und abheben wenn der Teig etwas fester ist. Den restlichen Teig jetzt auf einem Bogen Backpapier ausrollen und 1 cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen gitterförmig über die Konfitüre legen. Ich hatte noch etwas Teig übrig und habe diesen nochmals über den Rand der Torte gelegt.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Eigelb mit Milch verschlagen und die Teigstreifen sowie den Tortenrand damit bestreichen. Die Springform auf einem Rost in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene ca. 25-30 Minuten backen.

Die Torte ca. 10 Minuten auskühlen lassen und anschließend aus der Springform lösen und erkalten lassen.

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Die Perfekte Torte wenn sich spontaner Besuch ankündigt und sie passt perfekt zu diesen Frost und Schnee Temperaturen finde ich…

Habt ein ganz tolles Winterwochenende, Ski fahren, Schlitten fahren, Schneemänner bauen und eine Schneeballschlacht…und danach einen heißen Tee oder Kakao mit einem leckeren Stück Kuchen!

Mit gesundem und leckeren aus der Box,

Eure LeckerMone 🙂

3 Gedanken zu „Die Geschichte um die Linzer Torte….

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