13 Sep

Shoot the Food in Hamburg, oder „wie funktioniert eigentlich meine Kamera?“…

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Am 09. Mai diesen Jahres, wurde es über die Blogs von Jeanny (Zucker, Zimt und Liebe) und Susanne (La Petite Cuisine) bekannt gegeben: die Termine für die ersten Fotoworkshops „Shoot The Food“!

Da auch ich immer hin und weg bin, wenn es auf diesen beiden Blogs neue Posts mit Fotos gibt, musste ich mich einfach anmelden. Als Anfängerin mit der Spiegelreflex und in Sachen Food-Fotografie musste ich mehr lernen und möchte auch so tolle Fotos zaubern können, dachte ich mir!

Der erste Workshop fand in Köln statt, eigentlich direkt vor meiner Haustüre, nur hatte ich zu diesem Termin leider keine Möglichkeit an dem Workshop teilzunehmen. Mir blieb also nichts anderes übrig, als mich für Hamburg anzumelden und ein Wochenende in Hamburg zu verbringen.

Am 31.08 war es endlich so weit, nach einer echt stressigen Woche, saßen wir Abends erst um 20:40Uhr im Wagen auf dem Weg nach Hamburg, waren im Endeffekt jedoch sehr froh darüber, denn die Autobahn war leer und wir sind um 23:50Uhr im Hotel in Altona angekommen.

Am darauf folgenden Morgen ging es bereits recht früh los, denn der Beginn des Workshops in der Tarterie St. Pauli sollte um 08:30Uhr sein. Ich war echt nervös, sollte ich doch heute wirklich DIE Jeanny und DIE Susanne kennenlernen. Wenn man einen Blog liest und auf diesem Blog Fotos von Menschen sieht, dann ergibt sich im Geiste eine bestimmte Vorstellung über diesen Menschen. Man stellt sich vor, wie dieser Mensch so sein könnte. Diese Vorstellung hatte ich anhand der Posts und Fotos auch von Jeanny und Susanne. Als ich dann an diesem Samstag in der Tarterie ankam, hüpfte irgendwann Jeanny aus der Türe und begrüßte uns stürmisch, und auf einmal war alle Aufregung und Nervosität verflogen. Vor mir stand ein Mensch wie du und ich, die Augen noch ganz klein und verschlafen und die Haare ein wenig zerzaust…ganz wach war sie noch nicht, glaube ich 😉 Kurz danach begrüßte uns auch Susanne und die beiden erzählten von Ihrem Abend und Ihrer Hotelankunft in Hamburg.

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Mit ein wenig Verspätung begannen wir mit dem ersten Teil des Workshops, abgehalten durch Jeanny. Sie erzählte uns etwas über Foodstyling, die Instrumente bei der Foodfotografie, Props (Properties) , Bildbalance und was ein gutes Food-Foto ausmacht. Anhand einer Präsentation mit Beispielen wurden all diese Themen sehr verständlich behandelt.

„Shoot the Food“ fand in der Tarterie St. Pauli statt, eine schnuckeliges kleines Restaurant mit einer wunderbaren Atmosphäre. Während Jeanny uns die oben genannten Themen näher brachte, zauberte im Hintergrund Fabio unser Mittagessen sowie die Speisen die später Modell für unsere Fotos stehen sollten.

Nachdem Jeanny über den praktischen Teil der Food-Fotografie berichtet hatte, wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe wurde einem Gericht zu-, bzw. wir haben die Gerichte untereinander aufgeteilt. Und dann hieß es, das Set vorbereiten: jede Gruppe baute mit Hilfe von Props sein eigenes Set zum fotografieren auf. Nachdem die Sets aufgebaut waren, und wir eigentlich nur noch mit dem Feinschliff beschäftig waren, bekamen wir Besuch von einem Überraschungsgast. Clara, bekannt durch Ihren Blog Tastesheriff stand auf einmal in der Türe der Tarterie. Wir haben dann alle gemeinsam zu Mittag gegessen, Fabio hatte ein paar phantastisches Quiches sowie einen Salat als Beilage gezaubert. Als Überraschung gab es nach den Mittagessen für jeden von uns ein Blaubeermarmelädchen von Clara. Hierfür nochmals vielen lieben Dank, das Marmelädchen ist sehr lecker 😉

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Nach der Mittagspause ging es weiter mit Susanne: sie erklärte uns die technischen Grundlagen der Fotografie: Belichtungszeit, ISO-Werte, Blende, kleine Blende, große Blende, Tiefenschärfe, Focus, Weißabgleich etc…

Viel Theorie, die mich persönlich am Anfang etwas überfordert hat. Vom Automatikmodus umschalten auf den manuellen Bildmodus und alles von Hand einstellen. Es hörte sich aber am Anfang schlimmer an als es ist, nachdem ich alle Rädchen und Knöpfchen einmal gedreht und gedrückt hatte, gewöhnte ich mich daran.

Nachdem Susanne uns dann die Theorie vermittelt und wir alle mal mit unseren Kameras rum gespielt hatten, begannen wir damit unser Speisen anzurichten und zu Fotografien. Folgende Gerichte standen zur Auswahl, und musste auf die drei Gruppen aufgeteilt werden:

  • Möhrensuppe mit Ingwer
  • Gemüsequiche
  • Mohn-Tartelettes

Zusammen mit meiner Namensschwester Simone Fürst und Katharina Kraatz waren wir für das Fotoshooting der Möhrensuppe mit Ingwer zuständig. Die Suppe wurde in einem Weckglas angerichtet und als Kulisse hatten wir uns für eine Gemüsekiste entschieden. Aber seht einfach selbst: ich habe nicht nur unsere Suppe abgelichtet sondern ebenfalls die Gemüsequiche und die süßen (leckeren) Mohn-Tartelettes.

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Ich bin sehr froh an diesem tollen Tag in Hamburg teilgenommen zu haben! Ich habe viele nette und Interessante Frauen kennengelernt und es hat wahnsinnig viel Spaß und Freude gemacht. Persönlich hätte ich mir ein bisschen mehr Platz zum fotografieren gewünscht, denn die Tarterie ist schon sehr klein und eng für so ein Event. Das soll jedoch keine Kritik an Fabio’s tollen Tarterie sein, die sehr gemütlich ist. Zudem sind seine Speisen vorzüglich.

Für mich heißt es jetzt: üben, üben und nochmals üben, sowie mir ein geeignetes Konzept für das Fotografieren meiner LeckerBoxen überlegen. Denn das größte Problem daran ist, zumindest im Herbst / Winter entstehen die Fotos meist Morgens, wenn es noch nicht hell ist, oder Abends wenn es schon dunkel ist. Aber lasst Euch überraschen, mir wird schon was einfallen…

Meine Mitstreiterinnen an diesem Samstag haben auch tolle Blogs, vielleicht schaut Ihr dort mal vorbei:

Anemone

Bernadette

Britta

Claudia

Hanna – hat leider noch keinen Blog

Helene

Katharina Kraatz

Katharina Küllmer

Lotta

Simone Fürst

Zuletzt bleibt mir jetzt nur noch, Jeanny und Susanne für diesen wunderbaren Tag zu danken, Ihr seid wunderbar, macht weiter so und bleibt so wie Ihr seid.

Eure

LeckerMone 🙂

2 Gedanken zu „Shoot the Food in Hamburg, oder „wie funktioniert eigentlich meine Kamera?“…

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